Enes Kaya kam als einer von acht Sommerzugängen zum Westfalenligisten Spielvereinigung Erkenschwick. Mit RevierSport sprach der 26-Jährige über seinen Start am Stimberg und einen Ex-Essener, mit dem er oft verwechselt wird. 

Westfalenliga

SpVgg Erkenschwick: Zugang Kaya über Start und RWE-Namensvetter

Tizian Canizales
09. August 2020, 10:49 Uhr
Enes Kaya (unten) hat in diesem Fall im Kopfballduell das Nachsehen. Foto: Olaf Fuhrmann

Enes Kaya (unten) hat in diesem Fall im Kopfballduell das Nachsehen. Foto: Olaf Fuhrmann

Enes Kaya kam als einer von acht Sommerzugängen zum Westfalenligisten Spielvereinigung Erkenschwick. Mit RevierSport sprach der 26-Jährige über seinen Start am Stimberg und einen Ex-Essener, mit dem er oft verwechselt wird. 

Mit Enes Kaya haben die SpVgg Erkenschwick um Trainer David Sawatzki einen erfahrenen Offensivmann dazugewonnen. Neben Finn Wortmann (SSV Buer), Christian Warnat (GW Nottuln), Marcel Klakus (TuS Haltern), Arian Schuwirth (Hombrucher SV), Justin Strahler (BG Schwerin), Jyhad Seklawi (TuS Haltern) und Christoph Kasak (TuS Haltern) ist er einer von acht externen Zugängen. Wie Sawatzki zuletzt betonte, wollen die "Schwicker" wieder mehr auf regionale Spieler setzen. 

Enes Kaya, der aus der A-Jugend des VfB Hüls in den Seniorenfußball kam, passt in dieses Schema. Nach Stationen beim DSC Wanne Wanne-Eickel, Westfalia Herne, dem SV Horst-Emscher und Firtinaspor Herne heuerte er nun am Stimberg an und will nach seiner abgeschlossenen Ausbildung durchstarten. "Die Mannschaft hat mich sehr gut aufgenommen. Ich freue mich, dass ich nun nochmal eine Liga höher angreifen kann", erklärte Kaya, der zuletzt in der Landesliga spielte. 


Aufstiegsrennen mit Firtinaspor Herne: "Einer der schönsten Momente bisher"

Dabei sah es in der Saison 2018/19 zwischenzeitlich schon danach aus, als ob Kaya mit Firtinaspor Herne um den Aufstieg mitspielen könnte. "Nach der Hinrunde waren wir Zwölfter, sind dann aber richtig gut in die Rückrunde gekommen und haben die ersten sechs Spiele alle gewonnen.", erinnert sich der 26-Jährige. 

Damit rutschte Firtinaspor zwischenzeitlich bis auf einen Punkt an den Zweitplatzierten Obersprockhövel heran, mischte auf einmal ganz oben mit. "Am Ende hat es dann leider nicht gereicht, auch, weil wir gegen Frohlinde (0:2, d. Red.) etwas benachteiligt wurden. Trotzdem war das eine der schönsten Zeiten meiner Karriere."

Ex-RWE-Talent als Namensvetter: "Werden oft verwechselt"

Dabei hätte er fast mit seinem Namensvetter aus der RWE-Jugend zusammengespielt. "Es gibt noch einen Enes Kaya, mit dem ich oft verwechselt werde. Der ist ein paar Jahre älter als ich und war in der A-Jugend von Rot-Weiss Essen", erzählt der Neu-"Schwicker" schmunzelnd. "Wir haben schon beim DSC Wanne-Eickel zusammengespielt und auch bei Firtina haben wir uns nur knapp verpasst."


Sogar im Privatleben kreuzen sich die Wege der beiden Kayas. "Ich war zuletzt in der Nähe seines Wohnortes beim Arzt und wollte mich anmelden. Obwohl ich zum ersten Mal in der Praxis war, hieß es, dass ich mich doch bereits angemeldet hätte. Auch da musste ich dann erklären, dass es noch einen Enes Kaya gibt."

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