Die SpVgg. Erkenschwick plant die Zukunft: Der Westfalenligist verlängert mit seinem Trainer und setzt vermehrt auf junge und entwicklungsfähige Spieler aus der Region.

Westfalenliga

SpVgg. Erkenschwick: Trainer bleibt - Transfers stehen fest

Justus Heinisch
22. Mai 2020, 13:20 Uhr
Im Winter des Vorjahres traf die SpVgg. Erkenschwick auf den DSC Wanne-Eickel. Foto: Rainer Raffalski

Im Winter des Vorjahres traf die SpVgg. Erkenschwick auf den DSC Wanne-Eickel. Foto: Rainer Raffalski

Die SpVgg. Erkenschwick plant die Zukunft: Der Westfalenligist verlängert mit seinem Trainer und setzt vermehrt auf junge und entwicklungsfähige Spieler aus der Region.

Ohne lange Vorbereitungszeit rutschte David Sawatzki vom Spielfeld auf die Trainerbank. Der damalige Mittelfeldspieler übernahm die SpVgg. Erkenschwick im Herbst des vergangenen Jahres von Ahmet Inal. Zeitgleich paukte er für die B-Lizenz. "Das war eine stressige Zeit", erinnert sich Sawatzki. Doch eine, die von Erfolg gekrönt sein sollte. Mannschaft und Trainer spielten sich mehr und mehr ein. Erkenschwick stand in der Defensive besser, punktete, ist mittlerweile Zehnter in der Westfalenliga.

"Das war natürlich für alle eine neue Situation. Aber das halbe Jahr ist positiv zu bewerten", sagt Sawatzki. "Vor ein paar Monaten gab es bereits gute Gespräche. Ich bin ja jahrelang im Verein. Für mich war es keine Option, woanders hinzugehen." Auch die Spieler gaben ein gutes Feedback. Dass Sawatzki also über den Sommer hinaus Trainer der "Schwicker" bleibt, überrascht nicht.

Der Grund, warum die Verlängerung erst jetzt offiziell gemacht wurde: Die Gespräche mit den Spielern und potenziellen Zugängen standen zunächst im Vordergrund. Und auch dort kann der Klub Vollzug melden.

Optimismus für die neue Saison

Das Gros des Kaders bleibt zusammen. Bei den Zugängen achtete der Westfalenligist verstärkt darauf, junge, entwicklungsfähige Spieler aus der Region zu holen. Sawatzki erklärt: "Wir hatten einen Umbruch, mussten schon wieder acht, neun neue Spieler verpflichten." Im Idealfall bleibe die Mannschaft nun zwei, drei Jahre lang so zusammen und muss in der Zukunft lediglich punktuell verstärkt werden.

"Es sind viele aus der Landes- oder Bezirksliga dabei, die bei ihren Teams aber herausstachen", so Sawatzki. Stellvertretend dafür stehen Finn Wortmann, der von der SSV Buer kommt und bei Preußen Münster ausgebildet wurde. Und Phil Schuwirth. Ein Offensivspieler, der mit der U19 des Hombrucher SV in der Spitzenregion der A-Jugend Westfalenliga steht und dort zwölf Scorerpunkte sammelte. Nur zwei von zahlreichen Zugängen. Was Sawatzki weiter freut: "Die Jungs haben richtig Bock auf Erkenschwick, das Stadion, den neuen Kunstrasen und die neue Flutlichtanlage."

Die neue Saison kann also kommen. Der Trainer plant bereits die Vorbereitung. "Wir haben ja viele Spieler geholt. Mal sehen, wohin der Weg geht", meint Sawatzki, "ich bin optimistisch, dass wir da eine gute Rolle spielen werden."

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