Schon wieder musste eine Amateurspiel am Donnerstag aus unschönen Gründen abgebrochen werden. Diesmal ereignete sich der Vorfall in Gladbeck. Sogar die Polizei musste anrücken.

Kreisliga C

Spielabbruch in Gladbeck nach Torwart-Ausraster gegen Schiedsrichter

04. Oktober 2019, 12:50 Uhr

Foto: Frank Oppitz

Schon wieder musste eine Amateurspiel am Donnerstag aus unschönen Gründen abgebrochen werden. Diesmal ereignete sich der Vorfall in Gladbeck. Sogar die Polizei musste anrücken.

Etwas mehr als eine Stunde war zwischen Wacker Gladbeck III und Schwarz-Blau Gladbeck II gespielt, als der Schiedsrichter die Partie abbrach. Wie die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) berichtet, sorgte ein Elfmeterpfiff für Schwarz-Blau für einen Ausraster von Wacker-Torhüter Rene Becker und Auseinandersetzungen, in dessen Folge auch die Polizei gerufen wurde.


Als Schiedsrichter Andre Wittfeld auf Strafstoß entschied, soll der Torhüter der Hausherren den Unparteiischen geschubst haben. Dafür sah er folgerichtig die Rote Karte. Im Anschluss hätte Becker den noch am Boden liegenden Angreifer der Gäste schließlich noch getreten. Daraufhin seien Spieler beider Mannschaften aufeinander losgegangen, der Schiedsrichter brach das Spiel ab.

Ein Spieler wurde leicht verletzt

Die Polizei rückte mit vier Einsatzwagen an den Sportplatz an der Burgstraße an. Vor Ort sei die Situation dann allerdings schnell deeskaliert gewesen, berichten die Beamten. Eine Anzeige sei erstattet worden, zudem erlitt ein Spieler leichte Verletzungen. 


Zum Zeitpunkt des Abbruchs stand es in dem C-Liga-Spiel 1:1-Unentschieden. Danny Horvath hatte Wacker Gladbeck in der siebten Minute schon früh in Führung gebracht. Mirco Kucharski glich nach einer Stunde und somit kurz vor dem Abbruch zum 1:1 aus. Über die Wertung des Spiels wird nun noch entschieden. Wacker Gladbeck III steht in der Tabelle mit vier Punkten auf dem zehnten Tabellenplatz. Schwarz-Blau Gladbeck II ist Siebter und hat zehn Punkte auf dem Konto stehen.

Von den Verantwortlichen der beiden Vereine wollte sich laut WAZ am Tag nach dem Spielabbruch noch niemand zu den unschönen Vorkommnissen äußern. 

Kommentieren