Sperre und harte Geldstrafe für Schalkes Serdar

19.02.2019

S04

Sperre und harte Geldstrafe für Schalkes Serdar

Foto: firo

DFB-Sportgericht spricht Doppel-Sanktion aus. Drei Spiele Sperre und 10.000 Euro. Verein und Spieler stimmen dem Urteil zu.

Schalkes Mittelfeldspieler Suat Serdar wurde nach seiner roten Karte aus dem Heimspiel gegen den SC Freiburg „wegen rohen Spiels gegen den Gegner“ für drei Bundesligaspiele gesperrt. Damit fehlt der U-21-Nationalspieler den Königsblauen nicht nur am Samstag gegen seinen früheren Klub FSV Mainz 05, sondern auch in den beiden Spielen gegen Fortuna Düsseldorf (Samstag, 2. März, 15.30 Uhr) und bei Werder Bremen (Freitag, 8. März, 20.30 Uhr). Erst im Heimspiel gegen RB Leipzig (16. März, 15.30 Uhr) kann Serdar wieder mitmischen.

Rüdes Foul gegen Freiburgs Kapitän Frantz


Serdar war beim 0:0 gegen Freiburg wegen eines Tritts gegen Mike Frantz von Schiedsrichter Frank Willenborg des Feldes verwiesen worden. Serdar traf den Freiburger Kapitän mit der Sohle genau am Knie. Frantz musste zur Halbzeit verletzt ausgewechselt werden. „Die Situation war nicht ohne“, meinte Frantz gegenüber dem SWR, „mein Glück war, dass es das Standbein war. Sonst wäre mit hoher Wahrscheinlichkeit eine schwerwiegende Verletzung herausgekommen.“

Gefoulter Spieler hegt gegen Schalkes Serdar keinen Groll

Frantz hegt gegenüber Schalkes Suat Serdar keinen Groll: „Ich kann Serdar keine Absicht unterstellen. Es war einfach eine unglückliche Situation. Im Nachhinein muss man sagen, dass es noch glimpflich ausgegangen ist.“ Für Serdar hat das Foul nicht nur eine Spielpause zur Folge, sondern auch eine Geldstrafe. Das Sportgericht des DFB belegte den 21-Jährigen mit einer Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro. Schalke 04 und Serdar haben dem Urteil bereits zugestimmt.

Für den amtierenden Vizemeister, der in der Bundesliga auf Platz 14 abgerutscht ist, war es bereits der vierte Platzverweis der laufenden Saison. Vor Serdar wurden Torwart Alexander Nübel, Matija Nastastic und Yevhen Konoplyanka vom Platz gestellt. Mit Daniel Caligiuri, Weston McKennie, Hamza Mendyl und Matija Nastasic handelten sich zudem vier S04-Profis bereits eine Gelbsperre ein.

Autor: Thomas Tartemann

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20.02.2019 - 16:33 - easybyter

Die rote Karte gegen Serdar geht in Ordnung, aber ich hatte das Gefühl, dass er da nur sehr ungeschickt in den Zweikampf gegangen ist, er ist auf keinen Fall ein Treter, wie Majo2008 es darstellt. Rekik von Hertha hat an Schöpf ein viel übleres, weil viel bewußteres und folgenschwereres Foul begangen, das den Schalke für Monate außer Gefecht setzt und spielt und foult munter weiter. Ich hab was dagegen, dass da mit zweierlei Maß gemessen wird. Die gelbe Karte gegen Nastasic wurde aus Köln in eine rote verwandelt, warum passierte das bei dem Foul von Rekik nicht? Wenn konsequent, dann immer konsequent und nicht ab und zu.

20.02.2019 - 16:23 - luko1944

Majo28 Es tut Mir leid aber Sie haben einen Knall.Wie lange fällt Schöpf aus die ganze Rückserie und wie lange
Frantz. Wenn Sie etwas gegen Schalke haben schreiben Sie doch im Kirchenblatt da sind Sie gut aufgehoben. Das man gegen brutales Spiel einschreitet finde Ich richtig aber bei allen gleich.Wenn das bei den Bauern
passieren würde würden die beiden Ehrenmänner dem DFB aber die Freundschaft kündigen.

20.02.2019 - 09:52 - Majo2008

Meisengeier
Das mit dem Foul von Schöpf kann man sicherlich diskutieren, aber Fakt finde ich, dass solche Treter wie Serdar nichts, aber auch gar nichts auf dem Platz zu suchen haben.
Den anderen Treter Mendyl erwähne ich hier erst gar nicht. Der hat bei seinen ersten drei Bundesligaspielen Glück gehabt, dass er da nicht jeweils mit glatt Rot vom Platz gegangen ist. Gegen so eine rohe Spielweise muss konsequent und hart vorgegangen werden.

19.02.2019 - 21:56 - Meysegeyer

Serdars Foul war ziemlich genau so hart wie das gegen Schöpf im Hertha-Spiel. Nochmal: Wieso hat Köln bei der offensichtlichen Fehlentscheidung (gelbe Karte) nicht eingegriffen??

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