Im Sommer wechselte Reinier auf Leihbasis zum BVB. Der 18-jährige Brasilianer tauschte sich zuvor mit einem Ex-Schalker über die Bundesliga aus.

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Sogar ein Ex-Schalker freute sich über Reiniers BVB-Wechsel

14. September 2020, 15:25 Uhr
Foto: firo

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Im Sommer wechselte Reinier auf Leihbasis zum BVB. Der 18-jährige Brasilianer tauschte sich zuvor mit einem Ex-Schalker über die Bundesliga aus.

Seit Ende August mischt Reinier (18) im Training von Borussia Dortmund mit. Schon in seiner ersten offiziellen Einheit zeigte der Neuzugang seine technischen Qualitäten und Dribbelstärke. Der Brasilianer kam im Sommer auf Leihbasis von Real Madrid. Erst im Januar war er aus seiner Heimat von Flamengo Rio de Janeiro für 30 Millionen Euro zu den Königlichen gewechselt. Zum Schritt in Deutschland haben ihm dabei zwei ehemalige brasilianische Bundesligaspieler geraten - neben dem früheren BVB-Angreifer Marcio Amoroso auch der Ex-Schalker Rafinha, mit dem er gemeinsam in Brasilien für Flamengo gespielt hatte.


"In der Bundesliga, speziell auch in dieser Stadt und in diesem Klub, könne ich viel dazulernen, sagte er (Rafinha; Anm. d. Red.). Beide beruhigten mich auch in Bezug auf die Sprache", sagte der Mittelfeldspieler im Interview mit dem Kicker (Montagsausgabe).

Die Integration beim BVB lief bestens

Reinier sprach auch über die Bekanntheit des Revierklubs in seinem Heimatland. "Den Brasilianern gefällt Borussia sehr. Es gebe eine große Anhängerschar. Das liege "an dem offensiven Fußball, der gezeigt wird, an den jungen Spielern, die hier immer wieder ihre Chance bekommen, und an der tollen Stimmung".


Dass er nun bei den Schwarz-Gelben nicht der jüngste Fußballer im Kader ist - Giovanni Reyna ist 17 Jahre jung, Youssoufa Moukoko sogar erst 15 - ist für ihn eine ungewohnte Situation. Er sei immer der gewesen, der bei "Spielchen und Witzeleien hochgenommen wurde" und beim Aufwärmspiel in die Mitte musste.

Die ersten Wochen im Kreis der neuen Kollegen empfand der Neuling als angenehm. "Mats Hummels spricht sogar ein wenig spanisch. Meine Aufnahme war bestens: Training, Ratschläge, was auch immer. Ich habe nichts anderes erwartet. Es ist aber schön, dass es sich bestätigt hat", erzählte Reinier, der auf dem Platz seinem Vorbild Kaka nacheifern möchte. 

Autor: Felix Lampert

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