Seit einem Monat ist Marcel Heinemann der Trainer der U19 des Wuppertaler SV. Der neue Mann soll die Mannschaft in der A-Junioren-Bundesliga West halten, das wird keine einfache Aufgabe.

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So will Heinemann den Wuppertaler SV zum Klassenerhalt führen

Chris McCarthy
26. Februar 2020, 17:53 Uhr
Foto: mabo Sport

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Seit einem Monat ist Marcel Heinemann der Trainer der U19 des Wuppertaler SV. Der neue Mann soll die Mannschaft in der A-Junioren-Bundesliga West halten, das wird keine einfache Aufgabe.

Als Pascal Bieler das Traineramt bei der Regionalligamannschaft des Wuppertaler SV übernahm, musste er seine Tätigkeit bei der U19 einstellen. Marcel Heinemann, zuletzt Trainer des FC Remscheid in der Landesliga, übernahm.

„Ich habe die Mannschaft natürlich in einer ungünstigen Situation übernommen, kurz vor dem Rückrundenstart“, erklärt Heinemann gegenüber RevierSport. Erleichtert wurde ihm der Einstand immerhin durch die Vorarbeit Bielers: „Die Mannschaft ist in Takt gewesen und befand sich in einem guten Zustand.“

Seine eigene Note möchte der Inhaber der UEFA-A-Lizenz dennoch einbringen: „Man will jetzt nicht eine neue Welt erfinden, aber es gibt einige Stellschrauben zu drehen und neue Reize zu setzen, um Stück für Stück nach vorne zu kommen und natürlich auch die Jungs zu entwickeln.“

Wuppertaler SV muss an einigen Stellschrauben drehen

Die Bilanz des WSV aus den ersten vier Spielen unter Heinemanns Leitung ist durchwachsen: Ein Sieg, ein Unentschieden und zwei Niederlagen. Der Vorsprung auf die Abstiegsränge der A-Junioren-Bundesliga West beträgt nur drei Zähler.


Verbesserungspotential sieht er allemal. „Wir müssen viel investieren, um ein Tor zu erzielen und kassieren die Gegentore zu leicht. Wir müssen Standards besser verteidigen, Fehler minimieren und lernen, im Kollektiv über den gesamten Zeitraum konzentriert zu agieren.“

Nur dann könnte der WSV auch den Klassenerhalt erreichen. „Das wird eine herausfordernde und reizvolle Aufgabe, in der Bundesliga zu bleiben. Keine einfache, aber eine machbare“, weiß Heinemann. Nichtsdestotrotz ist der Fußballlehrer optimistisch: „Die Spieler zeigen Woche für Woche eine hohe Motivation, geben sich nie auf und geben alles bis zum Abpfiff. Für uns ist es wichtig, dass wir weiter hart arbeiten, als Team zusammenstehen und auch einfach ein bisschen mutiger mit breiter Brust vorangehen, auch gegen die Großen.“

Am kommenden Wochenende kann der Wuppertaler SV diesbezüglich den nächsten Schritt machen. Am Samstag geht es zum Ligaprimus 1. FC Köln. Heinemann erwartet einen unglaublich spielstarken Gegner, der natürlich auch über eine besondere individuelle Klasse verfügt und betont: „Wir brauchen einen Sahnetag, um die Kölner zu ärgern.“

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