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So schlugen sich die Oberliga-Aufsteiger

Christian Brausch
12. Juni 2019, 08:00 Uhr

Foto: Uwe Möller

Die Spielzeit 2018/2019 ist vorüber. RevierSport verschafft eine Übersicht, wie die Aufsteiger in den Oberligen abgeschnitten haben.

Oberliga Niederrhein: TSV Meerbusch, SC Union Velbert, 1. FC Kleve, Union Nettetal, FSV Duisburg

Von den fünf Aufsteigern haben vier die Klasse gehalten. Lediglich der FSV Duisburg steigt nach einer wahrhaftig chaotischen Saison mit vielen Nebensächlichkeiten abseits des Platzes ab. Bester der fünf Liganeulinge ist der TSV Meerbusch, der die Liga auf dem siebten Platz beendet. Velbert belegt trotz einer starken Anfangsphase der Saison nur den elften Platz, was für einen Aufsteiger dennoch ein gutes Ergebnis ist. 


Kleve musste bis kurz vor Schluss um den Klassenerhalt kämpfen, behielt aber letztendlich die Nerven und wurde Tabellenzwölfter. Die größte Dramatik durchlebte die Union aus Nettetal: Die Nettetaler waren am letzten Spieltag Part des Absteigsdreikampfs, zusammen mit ETB Schwarz-Weiß Essen und dem SC Düsseldorf-West. Union holte überraschend einen Punkt beim Meister Homberg, ETB deklassierte Speldorf mit 9:1 und Düsseldorf verlor im Stadtderby bei TuRU mit 1:3. Nettetal rettete sich also und beendet die Saison zwei Punkte vor der Abstiegszone auf Platz 14.

Oberliga Westfalen: SV Schermbeck, Holzwickeder SC, 1. FC Gievenbeck

Ähnliches Bild in der Westfalenstaffel: mit Gievenbeck steigt nur ein Aufsteiger direkt wieder ab. Der SV Schermbeck meisterte die Herausforderung Oberliga bravourös. Mit 48 Punkten belegten die Schermbecker den sechsten Rang. Holzwickede konnte sich in der extrem eng gestaffelten Liga (zwischen Platz 16 und Platz sieben liegen lediglich sieben Punkte) nie vollends von den Abstiegssorgen lösen, erreichte aber schlussendlich einen akzeptablen elften Platz. Gievenbeck jedoch war überfordert in der Liga und steigt als Tabellenletzter ab. Der Abstand zum rettenden Ufer betrug am Ende zehn Punkte.


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