Jugend

U19: So plant Spitzenreiter RWE für die neue Saison

Daniel Ferlings
09. März 2020, 08:00 Uhr
Die U19 von RWE blickt in die Zukunft  - Foto: Michael Gohl

Die U19 von RWE blickt in die Zukunft - Foto: Michael Gohl

Durch einen 4:2-Heimsieg im Stadtderby gegen den ETB Schwarz-Weiß Essen am vergangenen Spieltag in der A-Junioren Niederrheinliga konnte Rot-Weiss Essen die Siegesserie weiter ausbauen und ist seit nunmehr vier Spielen in Folge ohne Niederlage.

Trotz einer 2:0-Halbzeitführung an der heimischen Seumannstraße, machte es der RWE aus eigener Sicht unnötig spannend und ließ einen zwischenzeitlichen Ausgleich zu. Am Ende überwog dann jedoch die spielerische Qualität der rot-weissen. 


"Trotz einer gewissen Hektik hatten wir das Spiel weitestgehend im Griff. Spielerisch war zwar nicht alles überragend, aber in solchen Spielen kommt es nicht immer darauf an, dass man ein überragendes Spiel abliefert. Stattdessen ist es wichtig, dass man Ruhe behält, Rückschläge abwendet und nicht auf die falsche Spur gelangt. Das haben wir sehr gut gemacht", freute sich RWE-Trainer Damian Apfeld über den Derbysieg.

Somit zieht der Nachwuchs des Regionalligisten einsam seine Kreisen an der Tabellenspitze. Dabei profitiert RWE auch von der Konkurrenz, die im Aufstiegsrennen Federn ließ. Die harten Zahlen unterstreichen dabei die derzeitige Dominanz: Neun Punkte Vorsprung in der Tabelle auf die beiden Verfolger TSV Meerbusch und KFC Uerdingen, die meisten geschossenen Tore und die beste Defensive. Der direkte Wiederaufstieg in die Bundesliga rückt somit in greifbare Nähe. 

RWE plant für den Aufsteig

Daher laufen auch schon die Planungen für die kommende Saison. "Es geht darum, dass wir eine Mannschaft formen, von der wir überzeugt sind. Dabei hat unsere Kaderplanung weniger mit der Ligazugehörigkeit zu tun. Wir wollen die Toptalente und Spieler mit der größten Fantasie aus der U17 im Verein behalten. Dazu kommen dann noch die jetzigen Spieler aus den Jungjahrgängen und ein paar ganz wohlüberlegte Neuzugänge. In diese Richtung sind wir bereits voll dabei und sichten Spieler", erklärt Apfeld die Strategie für die nächste Spielzeit.


Dennoch, so ganz unwichtig ist dem RWE-Linienchef der Aufstieg in die Bundesliga dann doch nicht: "Natürlich ist es unser Ziel, wieder aufzusteigen. Das haben wir vom ersten Tag an so formuliert. Auch für den gesamten Verein ist das wichtig, damit das Loch im Bezug auf die erste Mannschaft nicht zu groß ist. Denn unser Ziel besteht darin, Spieler darauf vorzubereiten und hochzuziehen. So wie aktuell Noel Futkeu."

Doch damit schlussendlich der Aufstieg in trockenen Tüchern ist, muss RWE auch in den kommenden Begegnungen die nötige Klasse zeigen. Als nächstes steht auswärts ein Duell mit der DJK Arminia Klosterhardt an. Geht es nach Apfeld, so wird es eine ungemütliche Aufgabe werden: "Klosterhardt ist eine sehr unangenehme Mannschaft. Gefühlt haben fast alle Spieler eine NLZ-Vergangenheit, die beispielsweise hier oder auch beim MSV Duisburg nur knapp gescheitert sind. An einem guten Tag kann eine Mannschaft wie Arminia jeden in der Liga schlagen."

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