Bezirksliga Niederrhein 6

So plant Arminia Klosterhardt nach dem Landesliga-Abstieg

Stefan Stobbe
14. Juli 2019, 17:38 Uhr

Foto: Thorsten Tillmann

Mit vielen neuen Spielern geht der Landesliga-Absteiger Arminia Klosterhardt in die neue Saison.

Es war keine leichte Saison 2018/19 für Arminia Klosterhardt. Nach 15 Jahren musste der Klub den Abstieg aus der Landesliga Niederrhein verkraften. Trainer Markus Behnert gab seinen Abschied bereits frühzeitig bekannt. Mit Marcel Landers, dem neuen Mann an der Seitenlinie, will die Arminia wieder zur alten Stärke zurückfinden. 


Um dieses Ziel zu erreichen, hatte die Arminia noch während der vergangenen Saison mit der Kaderplanung begonnen. Spieler wie Torwart Robin Pfeifer und Nico Harder rückten aus der A-Jugend in den Seniorenbereich vor. Neben der Jugend bereicherten auch erfahrene Spieler den Bezirksligakader der Grün-Weißen. Mit Pascal Pfeifer (SV Dorsten-Hardt) konnte die Arminia einen Spieler mit jahrelanger Landesligaerfahrung verpflichten, der auch prompt bei der 2:3-Testspielniederlage gegen den VfB 46/64 Hüls beide Tore erzielte. Die vielen Neuzugänge sind für Landers aber eher ein Vor- als ein Nachteil. „Wir haben nur fünf, sechs Spieler behalten. Dadurch, dass so viele Neue dazugekommen sind, gibt es kaum Probleme mit der Integration in die Mannschaft“, erklärte er. 


Ein paar Tage vor der 0:3-Testspielniederlage am Sonntag gegen den Oberligisten FC Kray vermeldete die Arminia einen weiteren Transfer. Joel Zwikirsch kann trotz seiner 24 Jahre schon auf einiges an Erfahrung zurückblicken. Der Stürmer, der zuletzt für den ETB Schwarz-Weiß Essen aktiv war, spielte bereits bei TV Jahn Hiesfeld in der Oberliga Niederrhein und für Rot-Weiß Oberhausen in der U19-Bundesliga West. Bis Zwikirsch für seinen neuen Verein auf dem Platz stehen wird, dauert es aber eine Weile. Noch steht er auf der Verletztenliste des Bezirksligisten „Er hat seit knapp sechs Monaten nicht mehr spielen können. Aber er ist schon wieder im Lauftraining. Das ist gut“, gab Ex-RWO-Profi Landers zu Protokoll. 


Ob noch weitere neue Spieler dazustoßen werden, sei noch nicht sicher, so Landers. „Wir halten noch ein, zwei Plätze frei. Aber nur, wenn wir noch eine absolute Verstärkung in Aussicht hätten“, umriss Landers die finale Kaderplanung. Diese Spieler müssten dann auch in das von Landers angedachte Profil passen. „Wir haben viele Spieler, die auf mehreren Positionen agieren können. Dadurch wollen wir flexibel und für die Gegner nicht so leicht auszurechnen sein“, betont Landers die grobe Taktik für die kommende Spielzeit. 

Wenn er auf die kommende Saison blickt, will er noch kein konkretes Ziel ausgeben. „Wir warten erstmal ab und denken da von Spiel zu Spiel. Nur mit dem Abstieg wollen wir nichts zu tun haben."

[Widget Platzhalter]

Mehr zum Thema

Rubriken

Kommentieren