Kurz vor Ablauf der Transferperiode verpflichtete Drittligist KFC Uerdingen mit Adam Matuschyk einen weiteren ehemaligen Bundesliga-Spieler. Der Pole verrät, wie der Wechsel zustande kam.

Krefeld

So landete Adam Matuschyk beim KFC Uerdingen

Kevin Lenk
16. Februar 2019, 11:00 Uhr

Adam Matuschyk 2014 in der Bundesliga für den 1. FC Köln am Ball. Foto: firo

Kurz vor Ablauf der Transferperiode verpflichtete Drittligist KFC Uerdingen mit Adam Matuschyk einen weiteren ehemaligen Bundesliga-Spieler. Der Pole verrät, wie der Wechsel zustande kam.

Wenn der KFC Uerdingen am Samstag (14 Uhr/MagentaSport) auf den selbsternannten "Dorfklub" der SG Sonnenhof Großaspach trifft, dann wird der Pole zu seinem zweiten Einsatz im KFC-Dress kommen. 


Gegenüber der "Rheinischen Post" (RP) äußerte sich der ehemalige Nationalspieler nun dazu, wie der Wechsel vom pol­ni­schen Erst­li­gis­ten Zag­le­bie Lubin in Richtung Grotenburg und KFC Uerdingen abgelaufen ist. „Das ging al­les ganz schnell“, sagt der 30-Jährige. „Am 31. Ja­nu­ar hat mich mit­tags mein Be­ra­ter im Trai­nings­la­ger in der Tür­kei an­ge­ru­fen und ge­sagt, es ge­be ein An­ge­bot von Uer­din­gen. Um 18 Uhr en­de­te die Trans­fer­pe­ri­ode. Da wa­ren al­le Ver­trä­ge un­ter­schrie­ben und ge­faxt. Es ging al­so wirk­lich sehr schnell.“

Wechsel nach Deutschland stand immer im Raum

Für den Mittelfeldspieler und dessen Familie stand immer im Raum, dass Matuschyk zurück nach Deutschland wechseln wird, wenn die Möglichkeit dazu besteht. Zum einen aus sportlichen, zum anderen aber aus familiären Gründen:  „Ich ha­be mich in Po­len wohl ge­fühlt, ha­be dort vie­le Ver­wand­te. Aber mei­ne Frau und die bei­den Kin­der wa­ren in Deutschland. Sie sind sechs und neun Jah­re alt, ge­hen in Deutschland zur Schu­le. Des­halb hat­ten wir ab­ge­macht, dass ich zu­rückkom­me, wenn die Mög­lich­keit be­steht.“

Wiedersehen mit alten Bekannten im KFC-Trikot

Dass er in die Dritte Liga gewechselt ist, sorgte beim 30-Jährigen nicht für Stirnrunzeln. Im Gegenteil: Er habe den deutschen Fußball auch im Ausland weiterhin verfolgt und "wuss­te, dass sich in Uer­din­gen ei­ni­ges tut. Ich kann­te die Ta­bel­le und ken­ne ja auch ei­ni­ge Spie­ler hier." 

In Krefeld trifft Matuschyk auf viele alte Weggefährten: Mit Ma­xi­mi­li­an Beis­ter, As­sa­ni Lu­ki­mya und Adria­no Gri­mal­di hat er bei For­tu­na Düs­sel­dorf 2012 den Aufstieg in die Bundesliga gefeiert. Der Trainer damals? Derselbe wie nun in Krefeld: Nor­bert Mei­er. Auch mit Dominic Maroh spielte der Pole jahrelang zusammen. Einen großen Unterschied zwischen der polnischen ersten und der deutschen Dritten Liga gibt es für den Mittelfeld-Abräumer kaum: „Hier ist es ähn­lich wie in der pol­ni­schen ers­ten Li­ga, der Un­ter­schied ist nicht sehr groß. Hier wie dort geht vie­les über die Phy­sis.“

Matuschyk erwartet schweres Spiel

Der 30-Jährige weiß, wie es sich anfühlt, aufzusteigen. Das Gefühl möchte er auch mit dem KFC Uerdingen erleben: „Die Chan­ce ist da, aber da­zu müs­sen wir noch ei­ni­ge Spie­le ge­win­nen.“ Am besten direkt das nächste bei Sonnenhof Großaspach. Der Ex-Nationalspieler weiß, was auf ihn und seine Kollegen zukommen wird: "Das wird si­cher­lich ei­ne kampf­be­ton­te Par­tie, denn die ha­ben durch den Sieg in Os­na­brück Selbst­ver­trau­en ge­tankt. Wir müs­sen den Kampf an­neh­men, dann wird sich am En­de un­se­re Qua­li­tät durch­set­zen.“

Da Matuschyk wieder in Deutschland spielt, legt er Wert darauf, dass das Trikot mit der deutschen Schreibweise seines Namens beflockt wird: Matuschyk statt Ma­tu­s­zczyk.

Autor: Kevin Lenk

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20.02.2019 - 00:01 - Überdingen

Herzlich willkommen Adam M....;)

16.02.2019 - 22:46 - Wolves1963

Und ich muss anmerken das es sehr ruhig wird um die Bayer 05 Schreib-Hools...eben arme Event Würstchen!!