Sebastian Mützel ist seit dem Sommer beim TuS Bövinghausen. In der Landesliga fühlt sich der ehemalige Profifußballer wohl.

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So läuft es für Torjäger Mützel in Bövinghausen

Justus Heinisch
24. März 2020, 19:38 Uhr
Sebastian Mützel, hier noch im Dress von Westfalia Herne, spielt beim TuS Bövinghausen. Foto: Klaus Pollkläsener

Sebastian Mützel, hier noch im Dress von Westfalia Herne, spielt beim TuS Bövinghausen. Foto: Klaus Pollkläsener

Sebastian Mützel ist seit dem Sommer beim TuS Bövinghausen. In der Landesliga fühlt sich der ehemalige Profifußballer wohl.

Bövinghausen und Mützel, der zuvor länger mit einer Schambein-Verletzung zu kämpfen hatte, kamen in diesem Kalenderjahr richtig ins Rollen. Alle drei Spiele im Jahr 2020 gewann der Landesligist. Und das mit einem Torverhältnis von 12:1. "Wir sind in einen richtigen Flow gekommen und haben uns auch mit den Neuzugängen schnell gefunden", sagt Torjäger Mützel. "Wir hatten eine Hammer-Serie und waren alle optimistisch, dass noch etwas nach oben geht."

Tabellenführer Wacker Obercastrop hat nämlich sieben Punkte Vorsrpung auf Bövinghausen, jedoch auch ein Spiel mehr absolviert als der Verfolger. In wenigen Tagen hätte das Topspiel zwischen beiden Teams steigen sollen - hätte. Zudem löste Bövinghausen das Ticket für die nächste Runde im Dortmunder Kreispokal. Der Gegner: Oberligist ASC Dortmund. Mützel sagt: "Das ist schon ziemlich bitter, dass nun Pause ist."

Aber klar, dass die Mannschaften spielfrei haben, ist für den 30-Jährigen allerdings die richtige Entscheidung. "Der Sport tritt jetzt erstmal in den Hintergrund", so Mützel. Jetzt heißt es abwarten.

Hochkarätige Offensive beim TuS Bövinghausen

Mützel selbst spielte mit der Spielvereinigung Unterhaching in der 3. Liga, mit Rot-Weiß Oberhausen in der Regionalliga und war zuletzt bei Westfalia Herne und Rot Weiss Ahlen in der Oberliga aktiv. Seit dem Sommer nun ist er in Bövinghausen. "Nach der RWO-Zeit mit Mitte 20 hätte ich schon weiter im Profi-Bereich bleiben können. Aber ich habe mich dafür entschieden, ein zweites Standbein aufzubauen", erklärt Mützel.

Es fiel dem Stürmer leicht, sich für den TuS Bövinghausen zu entscheiden. Viele Mannschaftskollegen kennt er noch aus Herne oder Ahlen. Zudem ist der Klub ambitioniert. Im Winter verpflichtete der Klub beispielsweise einen weiteren gestandenen Oberliga-Akteur: David Loheider. Der kam als amtierender Kapitän von der SpVg Hamm. Und frischte die ohnehin stark besetzte Offensivabteilung Bövinghausens weiter auf. 

"Wir wissen, dass wir eine sehr gute Offensive haben. Zuletzt haben wir aber auch so gut wie gar keine Gegentore bekommen", so Mützel weiter. "Das gilt es jetzt jedes Wochenende abzurufen." Denn klar ist: Bövinghausen und Mützel haben noch einiges vor.

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