Bochum

So könnte der VfL nächste Saison spielen

Christian Hoch
10. Juni 2019, 06:07 Uhr

Foto: Firo

Die Mannschaft von Zweitligist VfL Bochum soll ein anderes Gesicht bekommen. So könnte der VfL in der kommenden Spielzeit zu Beginn auflaufen.

Tor: Manuel Riemann. Der 30-Jährige absolvierte in der vergangenen Saison alle 34 Partien, ist mittlerweile fast vier Jahre im Verein. Wenn man den Worten von Trainer Robin Dutt vertraut, geht Riemann als klare Nummer eins in die Sommervorbereitung. Mit Patrick Drewes (26) hat er aber zum ersten Mal einen ernsthaften Konkurrenten an die Seite gestellt bekommen, der 18-jährige Paul Grave geht als Nummer drei in die Saison.


Rechter Verteidiger: Dominik Baumgartner. Aktuell ist der Österreicher die einzige ernsthafte Alternative im Kader, da sportlich nicht mehr mit Stefano Celozzi geplant wird und Jung-Profi Jan Wellers die Aufgabe noch nicht zugetraut wird. Doch auch Baumgartner, der die Position in der Saison-Endphase mehrfach gespielt hat, ist eigentlich nicht für diese Position eingeplant. Ein neuer Rechtsverteidiger steht auf der To-Do-Liste von Sport-Geschäftsführer Sebastian Schindzielorz ganz oben.

Innenverteidigung: Simon Lorenz und Armel Bella-Kotchap. Das wäre die Bubi-Variante. Trainer Dutt und Manager Schindzielorz wollen mehr Tempo und Dynamik in die Verteidigung bekommen. Es wird aber aktuell noch nach einem gestandenen Innenverteidiger für die Startformation gesucht, der dann neben einem jungen Spieler auflaufen würde. Um diesen Platz streiten sich Bella-Kotchap, Lorenz und auch Maxim Leitsch. Patrick Fabian soll als Assistent der Geschäftsführung nur noch im Notfall als Spieler auf dem Platz stehen und sich mehr um den Aufbau sportlicher Strukturen abseits des Platzes kümmern. Tim Hoogland soll den Verein nach Möglichkeit verlassen.

Linker Verteidiger: Danilo Soares. Mit seiner feinen Technik und seinem guten Tempo ist der Brasilianer gesetzt. Als Back-Up steht der 17-Jährige Moritz Römling bereit.

Defensives Mittelfeld: Anthony Losilla und Vitaly Janelt. Losilla war und ist die große Konstante beim VfL. Auf dem Platz besticht er durch seinen unermüdlichen Einsatz und seine Beständigkeit in den Leistungen. In der Kabine ist er eher ein ruhiger Zeitgenosse. Der Platz neben ihm ist für Vitaly Janelt vorgesehen, der in diesem Jahr nach dem Winter-Trainingslager in Marbella den Durchbruch in Bochum unter Robin Dutt geschafft hat.

Offensives Mittelfeld: Sebastian Maier. Der Ex-Spieler von Hannover 96 kam vor der Saison als Ersatz für Kevin Stöger ins Ruhrgebiet. Die Erwartungen konnte er bislang nicht erfüllen - zu oft warfen ihn Verletzungen zurück. Für die kommende Spielzeit ist er einer der größten Hoffnungsträger. Auch Thomas Eisfeld, Chung-yong Lee und Görkem Saglam könnten auf der „Zehn“ spielen.

Linksaußen: Danny Blum. Der Neuzugang von Eintracht Frankfurt hat den Anspruch, in der Startelf zu stehen. Das wird auch von ihm erwartet. Größter Konkurrent für diese Position ist sicherlich Milos Pantovic, der aber auch auf der rechten Seite spielen könnte. Generell ist das System in der Offensive sehr variabel ausgelegt, oder wie es Robin Dutt sagen würde: „fluide“.

Rechtsaußen: Tom Weilandt. Erst kürzlich wurde der Publikumsliebling von den Fans zum „Spieler der Saison“ gewählt. Mit neun Treffern erlebte er seine persönlich beste Spielzeit im Profibereich zuletzt. Daran will er anknüpfen.

Stürmer: Simon Zoller. Der Winter-Neuzugang vom 1. FC Köln brennt auf die kommende Spielzeit, will direkt Verantwortung übernehmen und ist mehr als Stoßstürmer und weniger als Außenspieler eingeplant. Seine Verpflichtung Anfang 2019 war schon damals ein Vorgriff auf einen möglichen Abgang von Lukas Hinterseer, der dann auch beim Hamburger SV anheuerte. Sollte Silvere Ganvoula beim VfL bleiben, wäre auch er eine Option für die Position des Stoßstürmers. 

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10.06.2019 - 12:48 - 8einhalbtausendeuro fahrrad

würde der vfl evtl. attraktiver für spieler werden wenn zb lukas klostermann für 42,5+bonus nach barcelona wechseln würde