Oberliga Westfalen

So erklärt Hernes Torwart Seifried seinen kuriosen Treffer

Anika Haus
12. August 2019, 10:31 Uhr

Foto: Michael Korte

Die Oberliga-Begegnung zwischen dem SV Schermbeck und Westfalia Herne dürfte wohl nicht allzu schnell in Vergessenheit geraten.

Immerhin erlebten die Akteure auf dem Rasen sowie die 250 Zuschauer in der Schermbecker Volksbank-Arena zum Auftakt der neuen Spielzeit ein Duell der ganz besonderen Art: Gleich dreimal mussten die Herner Gäste um Cheftrainer Christian Knappmann einem Rückstand hinterherlaufen - in einer turbulenten zweiten Halbzeit glich die Westfalia die Rückstände aber auch alle Male wieder aus. Nach einem Doppelpack von Angreifer Michael Smykacz sorgte Westfalia Hernes junger Schlussmann Ricardo Seifried dabei wohl für die spektakulärste Aktion der Partie.

Torwart lässt Herne mit Treffer jubeln

Was war geschehen? In der letzten Aktion der Begegnung - einem Eckball für seinen SCW - sprintete der 21-Jährige beim Stand von 2:3 aus Herner Sicht zu seinen Kollegen in den gegnerischen Strafraum. Die anschließende Hereingabe drückte ausgerechnet der Keeper über die Linie. Auf den Rängen staunte man nicht schlecht - Hernes Torwart hatte der Westfalia mit seinem Kopfballtor gerade ein 3:3-Unentschieden gerettet. 

Trainer Knappmann gab das Zeichen

"Das Zeichen, dass ich zur Ecke mit nach vorne soll, kam vom Trainer", erklärte Seifried im Anschluss an die Highlight-Szene des ersten Oberliga-Spieltages. "Man denkt sich dann einfach: Entweder treffen wir jetzt noch oder wir kriegen dann durch einen Konter noch den Gegentreffer", so der im Sommer 2018 vom Essener Traditionsklub ETB SW Essen ans Schloss Strünkede gewechselte Torhüter weiter. Den Tag in Schermbeck wird wohl auch er nicht ganz so schnell vergessen: "Es war mein erster Treffer überhaupt. Das macht einen natürlich glücklich", freute sich Seifried kurz nach dem Spielende.

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