BVB-Gegner

Sieben Punkte aus sieben Spielen - Hertha BSC kommt nicht in Tritt

Dominik Hamers
19. November 2020, 08:30 Uhr
Kann mit der bisherigen Saison nicht zufrieden sein: Hertha-Trainer Bruno Labbadia. Foto: firo

Kann mit der bisherigen Saison nicht zufrieden sein: Hertha-Trainer Bruno Labbadia. Foto: firo

Am Samstag (20.30 Uhr) ist Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund bei Hertha BSC zu Gast. Die Berliner erleben bislang eine schwache Hinrunde, sind aber noch im Umbruch. Der Gegner-Check.

Wer in der jüngeren Vergangenheit über Hertha BSC sprach, der schloss stets Namen von Personen in die Gespräche ein, die nicht direkt mit dem Berliner Fußball-Bundesligisten zu tun hatten. Um den Hauptstadtklub und dessen Transferaktivitäten rankten sich stets neue Gerüchte, ruhig war es in den vergangenen Monaten ohnehin nie. Dass bei der „Alten Dame“ überhaupt Fußball gespielt wird, geht dann und wann unter, ist doch das, was im Vereinsumfeld geschieht, viel interessanter.

Doch vor dem Heimspiel der Herthaner gegen Borussia Dortmund lohnt sich ein Blick auf die bisherige sportliche Bilanz der Mannschaft von Bruno Labbadia. Vier Niederlagen bei lediglich zwei Siegen und einem Remis dürften den Fans des BVB jedoch mehr Hoffnung bringen, als dass sie Anhänger der Berliner zu großer Zuversicht ermutigen. Und so betonte Manager Michael Preetz in einem Gespräch mit Sport Bild, dass er sich gewünscht hätte, „dass wir den einen oder anderen Punkt mehr machen und die Pokalrunde überstehen.“

Götze-Transfer nach Berlin platzte

Selbstverständlich hängt die sportliche Ausbeute auch mit dem zusammen, was abseits des Fußballplatzes bei den Berlinern geschah. Und auch mit dem, was nicht passierte - wie dem Transfer des ehemaligen Dortmunders Mario Götze zur Hertha. Der Transfer kam nicht zustande, dafür blüht der Offensivspieler nun beim niederländischen Erstligisten PSV Eindhoven auf. „Mario war auf dem Markt. Aber es müssen alle Parameter zusammenpassen, damit es zu einem Transfer kommt. Das war nicht der Fall“, so Preetz im „Kicker“.

Am 7. Spieltag, so schien es, hatte die Labbadia-Elf zumindest wieder in die Spur gefunden. Beim 3:0-Auswärtssieg beim FC Augsburg lieferte Hertha zwar keine Glanzleistung ab, zeigte sich aber treffsicher und abschlussfreudig.

Noch immer ist der Hauptstadtklub in einer Umbauphase, die Mannschaft soll weiter verstärkt werden. So sei in einer der „beklopptesten Transferperioden meiner Karriere“, wie sie Trainer Labbabdia bezeichnete, nicht alles abgeschlossen worden, was sich sie sportliche Führung des Vereins gewünscht habe: „Wir wissen, was wir machen wollen. Wir wussten aber auch, dass nicht alles in einem Transferfenster geht“, so Labbadia gegenüber Sport Bild.

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