OL Westfalen

SG Wattenscheid: Darum kehrt Berkant Canbulut zurück

22. März 2021, 19:26 Uhr
Foto: Svenja Hanusch

Foto: Svenja Hanusch

Die SG Wattenscheid bekommt tatkräftige Unterstützung. Mit Berkant Canbulut kehrt kein Unbekannter nach Wattenscheid zurück. 

Der offensive Mittelfeldspieler Berkant Canbulut wird ab der kommenden Saison für die SG Wattenscheid auflaufen - wieder einmal. Schon in der Saison 13/14 spielte er für die SG, ebenso wie von 2016 bis 2019. Nun wechselt er von der SpVg Hagen 11 ein weiteres Mal nach Wattenscheid.

“Der Kontakt zur SG und den Akteuren dort ist nie abgebrochen. Zuletzt war ich in Hagen tätig, daher auch der letzte Wechsel. Jetzt ist meine Firma aber expandiert und ich bin beruflich gut eingespannt”, berichtet Canbulut von seinen letzten Monaten. Die Verantwortlichen der SG hätten den Umzug von Canbulut mitbekommen und ihn daraufhin kontaktiert - so seien beide Parteien wieder ins Gespräch gekommen. “Ich war sehr lange dort. Es war eine sehr intensive aber auch schöne Zeit. Wer bei Wattenscheid spielt, weiß, dass das Geld nicht im Vordergrund steht”, sagt Canbulut über seinen neuen Verein. 

Canbulut fühlt sich fit

Canbulut kehrt gerne nach Wattenscheid zurück. Obwohl er nicht jedes Spiel seiner künftigen Mannschaft verfolgt hat, weiß er über die Ziele der SG bestens Bescheid. “Ich kenne den Trainer und weiß, was er vorhat. Ich möchte den Weg mitgehen und die Ziele der SG Wattenscheid unterstützen”, weiß der Mittelfeldspieler um seinen Platz in der Mannschaft.

Die Corona-Krise hat auch vor seinem aktuellen Verein, der SpVg Hagen, keinen Halt gemacht. Spiele und Training finden für den 29-Jährigen momentan nicht statt. Mit Online-Training und Läufen versuche er sich zwischenzeitlich fit zu halten. “Klar, das Online-Training ist nicht das gleiche, wie echtes Training oder Spiele, aber ich bin dennoch topfit. Ich hoffe einfach nur darauf, wieder richtig Fußball spielen zu dürfen und bei der SG bestmöglich eingesetzt zu werden”, erklärt Canbulut seinen aktuellen Fitnesszustand und die daraus resultierenden Möglichkeiten.

 
Einen Fitness Rückstand im Vergleich zu seinen neuen Mitspielern fürchtet er dabei nicht. “Ich denke, ich bin auf dem gleichen Stand wie die anderen. Persönlich leidet jeder. Da auch in der Oberliga momentan keine Spiele stattfinden, wird jeder an Fitness aufholen müssen, wenn die Spiele wieder losgehen”, blickt Canbulut in die Zukunft. Die Intensität des aktuellen Trainings könne seiner Meinung nach nicht mit der Intensität des regulären Trainings oder gar Oberliga-Spielen verglichen werden.

Autorin: Liv Sternberg

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Mannschaften

Rubriken

Kommentieren