Die SG Schönebeck konnte ihr erstes Bezirksligaspiel nach dem Aufstieg deutlich gewinnen. Trotz eines starken Kaders will Trainer Ulf Ripke vom direkten Durchmarsch allerdings nichts wissen. 

Bezirksliga

SG Essen-Schönebeck: Ripke will vom Aufstieg nichts wissen

07. September 2020, 17:52 Uhr
Foto: Michael Gohl

Foto: Michael Gohl

Die SG Schönebeck konnte ihr erstes Bezirksligaspiel nach dem Aufstieg deutlich gewinnen. Trotz eines starken Kaders will Trainer Ulf Ripke vom direkten Durchmarsch allerdings nichts wissen. 

Bezirksliga-Aufsteiger SG Schönebeck ist mit einem 5:2-Sieg in die Saison gestartet. Das Team, das von Ulf Ripke, Kevin Busse und Fabian Holzmann geleitet wird, konnte Mitaufsteiger Tuspo Saarn am Ende klar schlagen. „Das ist unterm Strich auch in der Höhe verdient. Vielleicht hätte es sogar noch ein wenig höher ausfallen können“, fasst Ripke zusammen.


Dennoch merkt der Coach an, dass sein Team noch einiges an Luft nach oben hat. „Die ersten 60 Minuten haben wir uns schwergetan. Nach so einer langen Pause spielt der Kopf da auch eine Rolle.“ Doch mit der Zeit habe sein Team immer besser reingefunden und Sicherheit gewonnen.

Eines der fünf Tore gelang Neuzugang Dennis Wibbe. Der 27-Jährige kam vor der Saison vom VfB Homberg, für den er in der vergangenen Spielzeit 20 Regionalliga-Einsätze verbuchen konnte. „Ich höre ja immer, dass Wibbe in der Bezirksliga doch eigentlich 150 Tore schießen muss. Das ist absoluter Schwachsinn“, macht Ripke klar. Ihm reiche es in der Theorie vollkommen aus, wenn der Stürmer am Ende fünf Tore schießt und seinen Mitspielern in der Entwicklung weiterhilft. „Er ist ein feiner Kerl und ein überragender Teamplayer. Mit seiner Präsenz und seiner Art und Weise den Mitspielern zu helfen, bringt er uns natürlich massiv weiter.“

Som Essome, ein weiterer sehr erfahrener Neuzugang, kann seinem Team aktuell noch nicht helfen. Der Ex-Spieler von ETB SW Essen hat mit Problemen an seiner Achillessehne zu kämpfen. „Das wird noch ein paar Wochen dauern. Aber zum Glück ist nichts gerissen.“


Wo es am Ende mit seiner Mannschaft hingeht, kann Ripke noch nicht abschätzen. „Das ist mir auch erst mal egal.“ Stattdessen schaut er mit seinem Team aktuell von Spiel zu Spiel. Er ist sich jedoch sicher, dass sein Team die Qualität hat um, am Ende der Saison mehr Siege als Niederlagen auf dem Konto zu haben. „Die Mannschaft ist zu gut für den Abstieg, aber auch der Aufstieg, mit dem wir immer in Verbindung gebracht werden, ist für uns kein Thema.“

Am nächsten Spieltag trifft die SG auf den Mülheimer SV 07, der sein Auftaktspiel ebenfalls siegreich bestreiten konnte. „Das wird ein ganz schwieriges Ding“, ist sich der Coach sicher. Nachlässigkeiten wie in den ersten Minuten gegen Saarn könne sich sein Team nicht erlauben. „Sie werden uns alles abverlangen.“ Zuvor trifft Schönebeck im Kreispokal auf B-Ligist SV Preußen Eiberg.

Autor: Dennis Zaremba

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08.09.2020 - 15:25 - Zeitgeist5982

Der Trainer zündet eine Nebelkerze nach der anderen. Mit der Truppe MUSST du aufsteigen! So und nix anders! Die Jungs wissen das auch selber und müssen sich eigentlich von solchen Aussagen ihres Trainers verarscht fühlen ??