Auch in Zeiten des Lockdowns will die SG Schönebeck ihre Nachwuchsarbeit nicht vernachlässigen. Mithilfe eines selbsterstellten Online-Sichtungstrainingskonzeptes wird weiterhin nach jungen Talenten gesucht.

Frauen

SG Essen-Schönebeck: Kreative Lösung in der Nachwuchsarbeit

02. März 2021, 15:09 Uhr
Foto: Frank Oppitz

Foto: Frank Oppitz

Auch in Zeiten des Lockdowns will die SG Schönebeck ihre Nachwuchsarbeit nicht vernachlässigen. Mithilfe eines selbsterstellten Online-Sichtungstrainingskonzeptes wird weiterhin nach jungen Talenten gesucht.

Nicht nur der Seniorenbereich des Amateurfußballs leidet unter der Zwangspause, auch die Nachwuchsarbeit wird deutlich erschwert. Normale Probe- und Sichtungstrainings können derzeit nicht stattfinden. Dies ist aber für die SGS, die viel Wert auf ihre Nachwuchsarbeit legt, kein Grund, in Stagnation überzugehen. Für die Jahrgänge 2008 bis 2012 bietet die SGS auch in Zeiten des Lockdowns jungen Nachwuchsspielerinnen die Möglichkeit, sich für die Mannschaften der U11 und U13 zu bewerben.


Bereits im ersten Lockdown haben sich die Trainer*innen der U11 und U13 zusammengesetzt und das Konzept des Online-Sichtungstrainings erstellt.
 
Die Mädchen sollen sich bei verschiedenen Übungen filmen lassen und so ihr Talent unter Beweis stellen. Neben den Übungsvideos soll der Bewerbung auch ein Vorstellungsvideo und im besten Fall eine Spielszene beigefügt werden. Auf der Internetseite der SGS können Spielerinnen auf eine vielfältige Übungssammlung sowie ein Beispielmuster für eine Bewerbung zugreifen. Anschließend werden die Videos per E-Mail eingereicht und von den Trainer*innen und den jeweiligen Jahrgangsleitern geprüft. Bei erfolgreicher Sichtung werden die entsprechenden Spielerinnen zu dem regulären Onlinetraining der Jugendmannschaften eingeladen. Die kreative Lösung scheint gut anzukommen, denn wie der Koordinator der Mädchenfußballabteilung, Christian Kowalski, verrät, wird das Angebot fleißig genutzt: „Die technische Umsetzung war bisher auf beiden Seiten kein Problem. Es kommen schon einige Bewerbungen rein. Wie viele das im Einzelnen sind, kann ich nicht sagen. Generell haben wir recht viele Bewerbungen, aber nicht so viele wie es im normalen Fußballalltag ist.“

Autorin: Laura Kesper

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