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Schon wieder: FC Kray dreht Rückstand in 3:2-Sieg

Tizian Canizales
22. April 2019, 20:35 Uhr

Foto: Thorsten Tillmann

Der FC Kray marschiert in der Landesliga Niederrhein 2 wieder. Nachdem die Männer von Michele Lepore bereits am Donnerstag gegen den GSV Moers ein 0:2 in ein 3:2 drehten, haben sie nun auch beim SV Hönnepel-Niedermörmter mit 3:2 (1:2) gewonnen.

Die Moral der Essener ist dabei sehr bemerkenswert. In den letzten Wochen schlichen sich beim FC Kray einige ungeplante Punktverluste ein. So blieben sie vor dem 3:2-Thriller gegen Moers über drei Spiele sieglos, holten nur Remis. Und auch gegen die schwarz-gelben Kellerkinder aus Moers sah es zunächst schlecht aus, lag Kray doch durch Tore von Andre Hecker (13.) und Luis Ramon Gizinski (26.) schnell mit 0:2 zurück. Doch statt nun im Aufstiegsrennen das große Nervenflattern zu zeigen, drehten die Essener die Partie durch Yassine Bouchama (37., 61.) und Fatmir Ferati (71.) in einen 3:2-Sieg.


Trainer Michele Lepore zeigte sich schon da begeistert. „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Wir haben 90 Minuten Vollgas gegeben.“

Nächster Krimi gegen Hö.-Nie.

Am Montag reiste der Tabellenführer also zum SV Hönnepel-Niedermörmter. Wieder ein Team in schwarz-gelb, wieder ein Team aus dem Tabellenkeller. Dass es aber auch wieder ein packender 3:2 (1:2)-Erfolg werden würde, hätte Lepore wohl nicht vermutet. 

Auch auf die nächste Parallele hätte der Übungsleiter wohl am liebsten verzichtet, denn seine Krayer rannten wieder einem Rückstand hinterher. Zunächst traf Peter Mayr (10.) zur Führung für Hö.-Nie., dann schlug Can Yilmaz (25.) nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Fatmir Ferati (15.) zu. Ferati hatte aber am Montag richtig Lust und drehte das Spiel in der zweiten Halbzeit im Alleingang (60., 68.). 

Damit holten die Krayer drei ganz wichtige Zähler im Aufstiegskampf und stellten den Acht-Punkte-Abstand zum Zweitplatzierten SV Sonsbeck wieder her. Lepores Team bleibt natürlich weiter Topfavorit auf den Aufstieg und die Meisterschaft. Als nächstes geht es gegen Fichte Lintfort (28.4., 15:15 Uhr)

Autor: Tizian Canizales

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