Na also, es geht doch. Fußball-Oberligist TSG Sprockhövel hat sich mit einem 3:2-Sieg gegen Holzwicke in die Winterpause verabschiedet. Mann des Tages war Felix Casalino, der drei Tore erzielte.

TSG Sprockhövel

Schöne Bescherung durch Felix Casalino

16. Dezember 2018, 19:24 Uhr

Foto: Biene Hagel

Na also, es geht doch. Fußball-Oberligist TSG Sprockhövel hat sich mit einem 3:2-Sieg gegen Holzwicke in die Winterpause verabschiedet. Mann des Tages war Felix Casalino, der drei Tore erzielte.

Casalino ist bei der TSG ein Wiederholungstäter. Bereits beim 4:1 gegen Gievenbeck hatte der junge Stürmer dreimal getroffen und damit für ausgezeichnete Stimmung in der GFT-Arena gesorgt.


Casalino war als wieder gut drauf, doch bei seinen Nebenleuten ging im letzten Spiel des Jahres auch einiges daneben. Dabei hatte Trainer Andrius Balaika vor dem Spiel noch einmal eindringlich darauf hingewiesen, dass man die Fehlerzahl deutlich reduzieren müsse.

Torwart Bruno Staudt pariert stark

Der Wille war zweifelsohne auch da, mit der Umsetzung klappte es zunächst aber nur bedingt, denn schon in der 10. Minute leisteten sich die Sprockhöveler in der Defensive einen dicken Bock. Jan-Niklas Budde gab den Ball leichtfertig her, Holzwickede kam zum Abschluss, doch Sprockhövels Torwart Bruno Staudt verhinderte Schlimmeres.

Eine Schrecksekunde also für die Platzherren, die dann aber sofort in den Offensivmodus umschalteten. Die Sprockhöveler trugen ihre Angriffe schnell und flüssig vor, und eine besonders gelungene Aktion brachte dann auch die Führung. Hasan Ülker spielte den Ball auf die linke Seite zu Tim Oberdorf, und Sprockhövels Kapitän schlug dann eine schöne Flanke, die Felix Casalino per Kopfball zum 1:0 nutzte. Das war sicher kein Hexenwerk, sondern eine klare Aktion. Fußball kann ja mitunter auch recht einfach sein.

Und ein geeignetes Mittel, um für Torgefahr zu sorgen, sind natürlich auch Standardsituationen. Mit Patrick Dytko und Hasan Ülker haben die Sprockhöveler ja auch zwei Spezialisten in ihren Reihen, die die Bälle gefährlich vors Tor bringen können. Dytko macht das dann mit dem rechten Fuß, Ülker mit dem linken. Ein Freistoß mit dem rechten Fuß brachte dann fast auch das 2:0, doch Patrick Dytko zielte um Zentimeter zu hoch, der Ball klatsche an die Latte.

Sprockhövel hatte also ein klares Chancenübergewicht, doch in der 25. Minute wäre fast der Ausgleich gefallen. Das mögliche 1:1 verhinderte schließlich Tom Sindermann per Kopf.

Und weil kurz vor der Pause ein Schuss von Hasan Ülker knapp am Gäste-Tor vorbei zischte, ging es mit einer 1:0-Führung in die Kabine. Halt so wie vor Wochenfrist gegen Siegen. Auch da führte die TSG nach der ersten Halbzeit mit 1:0 und erhöhte später sogar auf 2:0, und am Ende reichte es dennoch nur zu einem 3:3.

Elfmeter für Holzwickede

Vorsicht war also geboten. „Unsere Chancenverwertung ist ein Problem, aber sonst spielt die Mannschaft gut, und Bruno Staudt hat uns mit starken Paraden im Spiel gehalten“, kommentierte Sprockhövels Sportlicher Leiter Patrick Rohde kurz vor dem Wiederanpfiff.

In der 52. Minute konnte aber auch Bruno Staudt nichts mehr ausrichten. Denn wie schon gegen Siegen, so gab es auch diesmal nach einer recht ungestümem Aktion im Strafraum einen Elfmeter gegen die TSG. Staudt ahnte zwar die Ecke, die Nils Hoppe anvisierte, kam dann aber doch nicht ganz an den Ball den Ball. 1:1 also.

Doch die TSG fing sich und ging schnell wieder in Führung. Dabei ähnelte der zweite Treffer dem ersten sehr. Diesmal spielte Tim Oberdorf auf Hasan Ülker, der dann vors Tor flankte, wo Felix Casalino vollstrecke. Diesmal aber mit dem Fuß.

Aber die TSG macht es sich in dieser Tagen wirklich nicht leicht. Und nachdem Sebastian Hahne in der 77. Minute den Ausgleich erzielt hatte, gab’s im Baumhof lange Gesichter. Doch es gab ja auch noch Felix Casalino, der in der 85. Minute mit seinem dritten Tor für vorweihnachtliche Stimmung in Sprockhövel sorgte.  Autor: Heiner Wilms

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