09.11.2018

Gegen Frankfurt

Schalkes Oczipka hofft auf Rückkehr

Foto: firo

Trainer Tedesco gibt Schalker Spieler vor Frankfurt-Spiel einen kleinen Hinweis – Cedric Teuchert ist noch weit vom Comeback entfernt.

Schafft es Linksverteidiger Bastian Oczipka ausgerechnet beim Aufeinandertreffen mit seinem Ex-Klub Eintracht Frankfurt erstmals in dieser Saison in den 18er-Kader des FC Schalke 04? „Er ist schon ein Kandidat für das Frankfurt-Spiel“, sagt Trainer Domenico Tedesco und macht seinem letztjährigen Stammspieler damit Hoffnung.

Oczipka zählte als Nachfolger des zum FC Arsenal abgewanderten Sead Kolasinac zu den wichtigen Spielern bei den Königsblauen, bis sich mehr und mehr Leistenbeschwerden bemerkbar machen. Tedesco reagierte und nahm Oczipka aus der Belastung. Beim 2:2 in Köln spielte er Ende April letztmals über volle 90 Minuten durch.


Als Oczipka nach der Schonung in der Sommerpause die obligatorischen Vorbereitungsläufe absolvieren wollten, kehrten die Schmerzen zurück. Der 29-Jährige ließ sich operieren und kämpfte sich monatelang durch die Reha. Vor genau einem Monat kehrte der Außenverteidiger ins Mannschaftstraining der Schalker zurück. Trainer Domenico Tedesco sagt nun: „Bastian macht es nach seiner Leisten-Operation im Training richtig gut. Er macht in den Einheiten einen wirklich guten Eindruck.“ Tedesco fügt aber an: „Allerdings war sein letztes Spiel im Mai.“ Oczipkas durfte im letzten Saisonspiel beim 1:0 über Frankfurt über 68 Minuten ran. Nun könnte sich der Kreis schließen.

Teuchert muss sich weiter gedulden

So weit ist U-21-Nationalspieler Cedric Teuchert noch lange nicht. Nach seiner Teilruptur an der Sehne im rechten Hüftbeuger muss sich Teuchert, der sich bei Deutschlands 2:1-Sieg im EM-Qualifikationsspiel über Norwegen verletzt hatte, noch gedulden. „Bastian Oczipka geht es deutlich besser als Cedric. Er kann noch nicht mit der Mannschaft trainieren. Bei ihm müssen wir von Tag zu Tag schauen wie es aussieht“, sagt Domenico Tedesco. Die Chancen, dass Teuchert im Heimspiel gegen seinen alten Verein 1. FC Nürnberg am 24. November zumindest in die Nähe des 18er-Kaders rückt, sind trotz der Möglichkeit, vorher in der Länderspielpause Boden gutzumachen, minimal.

Autor: Thomas Tartemann

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