S04

Schalkes McKennie erkundigt sich nach Wagner

08. Juni 2019, 18:11 Uhr

Foto: firo

Auf einem amerikanischen Portal spricht Schalkes Weston McKennie über die abgelaufene Saison und den künftigen S04-Trainer David Wagner, in dem er einen halben Landsmann gefunden hat. 

Die Sommervorbereitung beim FC Schalke 04 droht Weston McKennie in weiten Teilen zu verpassen. Der 20-Jährige weilt bereits bei der US-amerikanischen Nationalmannschaft, um sich auf den "Gold Cup" vorzubereiten, der für die USA bei einer möglichen Finalteilnahme bis zum 8. Juli dauern könnte. 

Wenngleich McKennie später ins Training einsteigen wird - auf den neuen Trainer der Königsblauen freut sich der Mittelfeldspieler. David Wagner hat einen Dreijahres-Vertrag unterschrieben und übernimmt zur neuen Saison. McKennie hat sich bereits über den 47-Jährigen erkundigt. 

McKennie-Kollege: Wagner der typische deutscher Trainer

Dem amerikanischen Portal starsandstripesfc erklärte er, dass er bei seinem Nationalmannschaftskollegen Danny Williams nachgefragt hat. Der spielt bei Wagners vorherigem Klub Huddersfield Town in der englischen Premier League. Und seine Antwort? "Er (Williams, d. Red.) hat gesagt, dass er ein normaler deutscher Trainer ist. Er mag harte Arbeit und eine pressinglastige Spielweise."

Auch ihre Nationalität verbindet die beiden. McKennie kam im August 2016 aus den USA nach Deutschland. Wagner hat seine Wurzeln ebenfalls westlich des atlantischen Ozeans. Sein Vater stammt aus Nordamerika. "Ich freue mich sehr darauf und es ist schön, dass er auch eine amerikanische Seite hat. Das ist eine gute Sache für mich", sagt der Texaner dazu. 

In der - aus Schalker Sicht ziemlich enttäuschenden - abgelaufenen Saison gehörte McKennie oft zu den wenigen Lichtblicken. In der Bundesliga bestritt er 24 Partien (ein Tor, vier Assists), zudem sammelte er sechs Einsätze in der Champions League (ein Tor, ein Assist) und drei DFB-Pokalspiele (ohne Torbeteiligung). 


"Das war sicherlich nicht die Saison die wir uns vorgestellt haben", sagt er über das Abschneiden auf Rang 14. Immerhin habe man das Ziel, den Klassenerhalt zu schaffen, erreicht, so der 20-Jährige. Sein Fazit: "Das war eine Saison aus der Mann lernt, um eine Wiederholung zu vermeiden."

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