Bundesliga

Schalke: Wo Knäbel S04 in drei Jahren sieht

17. April 2021, 11:28 Uhr
Foto: firo

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Der neue Sportvorstand Peter Knäbel erwartet den kurz vor dem Abstieg stehenden FC Schalke in drei Jahren „in der Bundesliga, mit finanzieller Stabilität“. 

Der 54-Jährige führte im Interview mit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung aus: „Die meisten Menschen wollen, dass wir wieder aufsteigen. In drei Jahren müssen wir so stabil sein, dass wir es geschafft haben.“

Im Sommer erwarte er „einen Transfermarkt, der so sein wird wie nie zuvor. Ich halte es nicht für seriös, schon im Vorgriff Ziele festzulegen. Aber was ich unbedingt von uns verlange ist, dass wir Ambitionen haben.“

Die Mannschaft steht vor einem gewaltigen Umbruch, weil viele Verträge nicht für die 2. Bundesliga gelten bzw. verschiedene Spieler viel Geld verdienen, das der hochverschuldete Klub nicht mehr stemmen können wird. Diskutiert wurde zuletzt aber die Weiterverpflichtung des 37 Jahre alten Klaas-Jan Huntelaar. Knäbel kündigte Gespräche mit dem niederländischen Mittelstürmer an, fügte aber hinzu: „Ich muss auch immer die Zahlen und die Perspektive im Hinterkopf haben.“

Der gebürtige Wittener Knäbel ist seit 2018 bei S04 tätig, zunächst als Technischer Direktor Entwicklung in der Knappenschmiede, am 31. März wurde er zum Nachfolger des entlassenen Jochen Schneider zum Vorstand für Sport und Kommunikation befördert.

Diesen langsamen Aufstieg innerhalb des Vereins sieht der Ex-Profi als Vorteil: „Spannend war es, mit einer Außenperspektive den Verein ganz langsam von innen kennenzulernen, mit allen Direktionen zusammenzuarbeiten. Es wird jetzt zum großen Vorteil, dass ich ein großes Wissen über die Struktur von Schalke 04 habe. Jeder externe Sportvorstand hätte erst die Leute neu kennenlernen müssen.“ sid


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18.04.2021 - 09:50 - thomas.rothschild.7

Ist denn die Lizenz für die 2. Liga denn
schon erteilt? Frage für einen Freund!!!!!

17.04.2021 - 22:13 - DinoS04

Peter Peters ist mitverantwortlich für die aktuelle katastrophale finanzielle Lage des Vereins und hat im Aufsichtsrat nichts zu suchen!

17.04.2021 - 17:39 - George04

Peter Peters soll angeblich nicht zur Wahl zugelassen worden sein.

17.04.2021 - 15:33 - adilette

Ob der Huub im AR einen guten Job gemacht hat, wage ich doch zu bezweifeln...

17.04.2021 - 15:22 - Schalker1965

17.04.2021 - 12:36 - yayabinx

"Die Mitglieder haben aber in der JHV dieses Jahr die Möglichkeit den AR entsprechend zu ändern. Fast alle AR-Mitglieder werden in diesem Jahr neu gewählt. Dann sehe ich zumindest die Chance neu anzufangen."

Ich habe Zweifel, dass sich durch die Neuwahl der AR-Mitglieder irgendetwas im AR selbst ändert. Denn es werden auf der Mitgliederversammlung am 13.06.2021 für das elfköpfige Gremium lediglich acht neue Kandidaten gewählt.
Die Amtszeiten des Quintetts um Stefan Gesenhues, Moritz Dörnemann, Huub Stevens, Ingolf Müller und Matthias Rüter enden mit der anstehenden Versammlung. Die vom Aufsichtsrat zusätzlich berufenen Ulrich Köllmann, Matthias Warning und Dirk Metz scheiden ebenfalls aus.
Nach "WAZ"-Informationen befinden sich aktuell noch 25 Personen im Kandidatenkreis. Ex-Finanzvorstand Peter Peters und der frühere Profi Hans Sarpei sind dabei wohl die prominentesten Bewerber auf die im AR zu besetzenden Stellen.
Dem Bericht der "WAZ" zufolge streben auch Stefan Barta und Axel Hefer einen Platz im AR an. Barta gilt als Fan-Vertreter. Hefer, ebenfalls Tönnies-Kritiker, hatte bis 2017 ein Mandat im Aufsichtsrat. Uwe Kemmer soll ebenfalls eine Rückkehr anstreben.
"Ein großer Überraschungskandidat mit Strahlkraft soll bei den Kandidaten nicht dabei sein", schreibt die "WAZ" weiter. Was außerdem zur großen Problematik werden könnte: Huub Stevens steht nicht mehr zur Wahl, womit dem AR viel und die bisher auch einzige Fachexpertise in Sachen Fußball verloren gehen wird.
Die Peters-Rückkehr verspricht zudem, dass die bestehenden Seilschaften mit den verbleibenden AR-Mitgliedern (Buchta und Konsorten) eben nicht aufgelöst werden.

Es wird also auch im AR keinen Neuanfang geben!

17.04.2021 - 12:36 - gerdstolli

Hoffentlich haben die Fans so viel Geduld, ich wünsche es Herrn Knäbel und dem Verein, dass da endlich mal Ruhe und solides nachhaltiges Handeln einsetzt. Wichtig wird sein, die Gehaltsstruktur auf ein Level zu senken, dass das Ziel in der Zeit zu errreichen ist. Ob es da klug ist einen 37jährigen mit einzubeziehen? Da wird Huntelaar Abstriche in Kauf nehmen müssen und einige andere auch.

17.04.2021 - 12:36 - yayabinx

Ich gebe dir grundsätzlich Recht in deinem Statement. Die Mitglieder haben aber in der JHV dieses Jahr die Möglichkeit den AR entsprechend zu ändern. Fast alle AR-Mitglieder werden in diesem Jahr neu gewählt. Dann sehe ich zumindest die Chance neu anzufangen. Knäbel hat die undankbare Aufgabe den Kader auf 22 Spieler mit maximal 30 Mio Gehalt zu kürzen und die Ambitionen nicht aus den Augen zu verlieren. Wahrscheinlich werden wir auch nächstes Jahr noch gegen den Abstieg kämpfen. Wenn wir den verhindern können und dann hoffentlich wieder Zuschauer zugelassen werden, geht es wieder aufwärts. Wichtig ist das alle Schalkefans zusammenstehen und die handelnden Personen unterstützen. Glückauf!

17.04.2021 - 12:02 - PottIn

Stabilität bedeutet ein starkes Team, angefangen beim AR, dass einen klaren, gesunden und realistischen Plan verfolgt. Diese gefestigten Vereinsstrukturen existieren bei uns nicht aufgrund des zerstrittenen und unseriösen Aufsichtsrats. D.h diese kopf- und planlose Führung, bei der es in allererster Linie um persönliche Begehrlichkeiten geht, macht es unmöglich, diesen Plan umzusetzen. Ich glaube daran, dass Peter Knebel einen Plan hat, den er gerne umsetzen würde. Wäre da bloß nicht der AR. Dieser Haufen ist seit vielen Jahren (samt Tönnies) die Instanz, die ein ruhiges, vernünftiges, klares und zielorientiertes Arbeiten mittel- bis langfristig unmöglich macht.
GlückAuf

17.04.2021 - 11:57 - Wolves1963

In 3 Jahren sollte die Regio West zu schaffen sein für Schalke!!! Solange kann S04 2 den Platz warm halten !!