Bundesliga

Schalke-Vorstand Schneider spürt weiter Rückhalt im Verein

25. November 2020, 13:18 Uhr
Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider. Foto: dpa

Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider. Foto: dpa

Sport-Vorstand Jochen Schneider spürt nach eigener Aussage weiterhin den Rückhalt des Aufsichtsrats beim Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04.

„Ja, den spüre ich“, sagte Schneider am Mittwoch: „Aber ganz ehrlich, den brauche ich auch nicht. Ich bin nicht so gestrickt, dass ich ein Bekenntnis brauche.“ Er selbst habe natürlich auch Fehler gemacht, gestand Schneider ein.

Der 50-Jährige ist seit März 2019 Vorstand beim Tabellenletzten, der sich am Dienstag vom Technischen Direktor und Kaderplaner Michael Reschke getrennt hatte. Ebenfalls am Dienstag wurde bekannt, dass der Vertrag mit dem erst im Sommer verpflichteten Stürmer Vedad Ibisevic zum 31. Dezember aufgelöst wird sowie seine Kollegen Nabil Bentaleb und Amine Harit wieder einmal suspendiert wurden. Trainer David Wagner war nach dem zweiten Spieltag freigestellt worden. Schalke ist seit 24 Bundesliga-Spielen ohne Sieg. dpa

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26.11.2020 - 10:03 - Schalker1965

25.11.2020 - 21:32 - vomFlankengott

"Trotzdem noch ein Rüffel an Dich @ Schalker 1965: Die Anrede von @easybyter in Deinem letzten Kommentar geht gar nicht. WIR sind alle Schalker, die trotz aller noch so großen Meinungsunterschiede immer zusammenstehen müssen. Schau in's Schalker Leitbild was da über Toleranz drinsteht. Alles klar?"

Die Anrede sollte ein versteckter Hinweis darauf sein, dass sich @easybyter fortwährend als Realitätsverweigerer und Verschwörungstheoretiker etabliert.

26.11.2020 - 09:53 - Schalker1965

26.11.2020 - 09:36 - ali_hb

"... dann hat er vieles richtig gemacht ..."

Leider teilst du uns hierzu nichts Konkretes mit. Vielleicht gibst du uns mal ein Beispiel für die Verdienste des Herrn Schneider.

"Baum, Rönnow, Ludewig. Paciencia sind unter den gegebenen Umständen sehr gute Verpflichtungen."

Der einzige Spieler, der sich tatsächlich auszeichnen konnte, war Rönnow.
Ludewig ist bisher kein gleichwertiger Ersatz für Kenny und muss seine Bundesligatauglichkeit erst noch unter Beweis stellen.
Und die Torquote von Gonçalo Paciência (1 Treffer) ist ebenfalls als eher dürftig zu bewerten, insbesondere in Anbetracht der Höhe der festgeschriebenen Kaufoption, von der bisher niemand weiß, wie die eigentlich bezahlt werden soll.

26.11.2020 - 09:36 - ali_hb

Klar hat Herr Schneider nicht alles richrig gemacht, aber wenn man bedenkt welche Altlasten er von seinem Vorgänger übernehmen musste und dass dann noch Corona kam, dann hat er vieles richtig gemacht und er ist ggf. auch bereit sich zu korrigieren. In Ansätzen gegen Mainz und
trotz der schwachen 1. Hälfte auch gegen Wolfsburg habe ich seit langem mal wieder so etwas wie eine Fußball spielende Schalker Mannschaft gesehen. Baum, Rönnow, Ludewig. Paciencia sind unter den gegebenen Umständen sehr gute Verpflichtungen und in der Winterpause wird weiter umstrukturiert...

25.11.2020 - 21:32 - vomFlankengott

@ Schalker1965

Dein Komnentar um 20:27 Uhr

absolut zutreffender Kommentar, kurze Zusammenfassung

Es geht nie um den einzelnen Fehler. Klar ,wo gehobelt wird fallen Späne. Aber die. Summe machts dann halt schon.

In der Gewichtung sehe ich folgende zentralen und vermeidbaren Fehler:

1.) nicht in der ersten Transferperiode im Sommer 2019 sofort den "Stecker gezogen" zu haben. Lauter Zockerei mit "Leiheritis"

2.) Der zusammengewürfelte Kader durch die ganzen Rückkehter auf Grund der verzockten "Verleiheritis" Deshalb in der Folge inakzeptabel hohe Gehaltskosten.

3,) Beide AV-Baustellen nicht geschlossen zu haben. Im Gegenteil durch den Abgang von Caligiuri (dafür Stambouli???) nochmals verschärft. Wir stehen heute noch beschissener auf den AV-Positionen da als beim Amtsbeginn von Schneider! Dass das schon immer ein massives Problem ist, da reicht Zeitunglesen, da braucht's keinen Experten.

4.) ûberlanges Festhalten an Wagner wegen der totalen Fehleinschätzung es hätte.an den vielen Verletzten gelegen in der letzten Rückserie

In der Summe too much. Darüber hinaus werden Baustellen geschlossen in dem sie vertagt werden: Kennie als RV oder Rönnow als Torwart. Das sind eindeutig Treffer (!) von Schneider, aber im Grunde werden die Probleme nur auf Wiedervorlage gelegt.

Trotzdem noch ein Rüffel an Dich @ Schalker 1965: Die Anrede von @easybyter in Deinem letzten Kommentar geht gar nicht. WIR sind alle Schalker, die trotz aller noch so großen Meinungsunterschiede immer zusammenstehen müssen. Schau in's Schalker Leitbild was da über Toleranz drinsteht. Alles klar?

GLÜCKAUF

25.11.2020 - 20:27 - Schalker1965

25.11.2020 - 20:04 - easytrump

"Schneider ist nicht der Verantwortliche für die Schalker Misere, das läßt sich anhand der Fakten belegen. Hier wird versucht, jemanden zum Sündenbock zu machen, der auf Schalke eine Struktur und eine finanzielle Situation vorgefunden hat, die ihm fast keinen Handlugsspielraum läßt."

Statt deines unsubstantiierten Geschwafels liefere ich die Fakten über die Fehlerkette des Dilettanten Schneider:

Der im Sommer 2019 ausgebliebene Transfer eines Torjägers, der ablösefreie Abgang von Daniel Caligiuri und dessen Kompensation mit der Verpflichtung des unerfahrenen Kilian Ludewig, die völlig misslungenen Transfers von Rudy und McKennie, letzterer mit einer äußerst spärlichen Leihgebühr (4 Millionen Euro) von Juve mit der Gefahr, im Abstiegsfall keinen Cent mehr für den Spieler zu erhalten, die demgegenüber kaum zu stemmende Kaufoption (8,5 Millionen Euro) bei Leih-Stürmer Gonçalo Paciência, Dreijahresverträge für die Routiniers Bastian Oczipka und Benjamin Stambouli sowie diverse weitere Transfer-Flops (u.a. Gregoritsch, Todibo, Miranda), das unsägliche Torwartwechselspiel mit Fährmann, Nübel und Schubert, und schließlich das viel zu lange Festhalten an Wagner, der Kardinalfehler schlechthin.

So schaut's aus.

25.11.2020 - 20:16 - PottIn

Ich erkenne da überhaupt keinen Unterschied zu David Wagner. Irgendwie scheinen sich alle auf Schalke wohl zu fühlen, egal wie beschissen die Situation ist. Alle machen Fehler, aber alle sehen ich als Diejenigen, die den Verein aus der Krise führen können. Wenn wir Jochen Schneiders Leistung mit der Leistung unserer Granaten auf dem Spielfeld vergleichen würden, dann wäre Schneider ein weiterer Oczipka, Harit und co. Also was solls. Da unser Aufsichtsrat genauso viel Ahnung und Plan vom sportlichen Geschehen hat wie eine Kuh vom Klavierspielen, ist alles so, wie es sein sollte. Wer im AR soll Schneider anzählen?? Wer hinterfragt kritisch seine 2 Trainerverpflichtungen? Wer hinterfragt kritisch seine Teamzusammenstellung (gemeinsam mit Reschke) der letzten (fast) zwei Jahre? Reschke war, im Gegensatz zu Schneider, schon nach der letzten Saison für einen sofortigen Trainerwechsel. Schneider gab schon bei Wagners Entlassung seinen Fehler zu. Jetzt erneut bei Reschkes Entlassung. Das dritte Mal wir er seinen Fehler bei Baums Entlassung zugeben. Und dann?? Hat der Vogel, der im AR den Hut aufhaben sollte, sich überhaupt seit Tönnie's Rücktritt bzgl. der Situation im Verein zu Wort gemeldet? Vielleicht habe ich es nur nicht mitbekommen.
GlückAuf

25.11.2020 - 20:04 - easybyter

Schneider ist nicht der Verantwortliche für die Schalker Misere, das läßt sich anhand der Fakten belegen. Hier wird versucht, jemanden zum Sündenbock zu machen, der auf Schalke eine Struktur und eine finanzielle Situation vorgefunden hat, die ihm fast keinen Handlugsspielraum läßt. Wer handelt, macht auch Fehler, die hat er auch gemacht und längst eingeräumt, aber er hat weder die Schulden angehäuft, noch die Corona-Krise verursacht. Wer bitte schön, sollte jetzt unter diesen Umständen das Heil nach Schalke bringen? Vielleicht können wir Bill Gates gewinnen, der dann gleich die 250 Mio auf den Tisch legt und Schalke schuldenfrei macht. Es gibt zur Zeit nur den Weg, den handelnden Personen im Vorstand das Vertrauen zu schenken, den Verein in eine andere Struktur zu führen und - vielleicht mit einem anderen Trainer - den Abstieg zu vermeiden.

25.11.2020 - 17:54 - vomFlankengott

@ Gemare

um 16:51 Uhr

absolut korrekt!
Kurz und knapp auf den Punkt gebracht!

noch 'ne zusätzliche Anmerkung: Würde der Aufsichtsrat Schneider entlassen, wäre ab dann der Prellbock für den Aufsichtsrat weg. Schlecht.

Schneider ist nämlich noch ein Tönnies' Mann, das schützt den Aufsichtsrat. Der Abschuss von Schneider würde SOFORT offenbaren, dass Schneider in den Augen vom Aufsichtsrat nix getaugt hat. Und dann käme für den Aufsichtsrat die sehr unangenehme Frage, warum man denn so lange an Schneider festgehalten hat. Dann und aber auch erst dann rollen die Köpfe im Aufsichtsrat. Weil dafür fehlen dann die passenden Ausreden.

GLÜCKAUF

25.11.2020 - 16:51 - Gemare

Wer sollte ihm auch im Verein kein Vertrauen entgegenbringen.Der Aufsichtsrat hat doch ALLE Fehlentscheidungen abgesegnet.
Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus!!!
Weiter so in den Abgrund !

25.11.2020 - 16:30 - luko1944

Die zwei von der Tankstelle 65+Flankentod wieder in Höchstform. Immer der gleiche Müll.Ich hoffe der Aufsichtsrat holt die2 als Pausenclowns dann läuft es.

25.11.2020 - 15:39 - Schalker1965

Ein Skandal, dass diese "Flasche leer" immer noch im Amt ist. Für mich nach Tönnies der Hauptverantwortliche an der Misere.

25.11.2020 - 14:09 - vomFlankengott

Der Schneider spürt, dass keine Kohle da is für sein Rausschmiss.

Da braucht er dann kein Bekenntnis. Da hat er Recht. Jetz wird der Reschke weiterbezahlt obwohl nich mehr da. Und da wird noch der Wagner weiterbezahlt obwohl auch längst nich mehr da.

Allmählich geht die Kohle aus fürn Schneider-Rausschmiss. So macht man seinen eigenen Arbeitsplatz sicher.

Jetz noch Baum raus und den dann weiterbezahlen und es is noch weniger Kohle um den Schneider loszuwerden. Alla hopp!

GLÜCKAUF

25.11.2020 - 13:22 - It's man

Spüren ist gut, wissen ist besser.