Werder träumt von Europa und Pokal

Schalke steht vor Scherbenhaufen

04. April 2019, 13:07 Uhr

Foto: firo

Werder Bremen träumt vom ersten Pokalsieg seit zehn Jahren und der Rückkehr in den Europacup, Schalke 04 steht vor den Scherben einer völlig verfehlten Personalpolitik.

In Gedanken war Max Kruse schon in Berlin. "Ein Nordderby im Finale wäre nicht schlecht", sagte der Offensiv-Star von Werder Bremen schmunzelnd. Nach dem 2:0 (0:0) im Viertelfinale beim Krisenklub Schalke 04 darf beim Bundesliga-Sechsten geträumt werden - von der Rückkehr in den Europacup und vom Endspiel im DFB-Pokal, gerne gegen den alten Rivalen Hamburger SV. Neun Jahre nach den letzten Spielen in der Champions League und zehn Jahre nach dem sechsten Pokaltriumph beginnt die Bremer Zukunft jetzt.

"Ich will nicht auf das nächste Jahr warten", sagte Trainer Florian Kohfeldt nach dem zwölften Pflichtspiel 2019 ohne Niederlage. Die forsch formulierte Zielsetzung, nach Europa zurückzukehren - in der Winterpause auf Platz zehn noch belächelt - wird immer realistischer. Auch wenn der Werder-Coach sein Team weiter als "Underdog" sieht: "Wenn wir uns für das internationale Geschäft qualifizieren, wäre es in meinen Augen eine Sensation. Wenn wir den Pokal holen, auch. Aber wir glauben daran."

Dort, wo die Hanseaten stehen, wollte Schalke nach seinem Selbstverständnis eigentlich auch sein - mindestens. Stattdessen steht Huub Stevens vor einem Scherbenhaufen. Wer den hinterlassen hat, weiß der Interimstrainer natürlich. Öffentlich sagen will er es nicht. Schließlich ist der Schalker Jahrhunderttrainer, der in seiner dritten Amtszeit den Abstieg verhindern soll, auch Mitglied des Aufsichtsrates.

"Ich weiß, woran es liegt", sagte Stevens und fügte grummelnd hinzu: "Ich kann nicht mehr dazu sagen, ich bin doch nicht verrückt." Auf die Frage, ob die Fehler in der Vergangenheit liegen, antwortete der Nachfolger des gefeuerten Domenico Tedesco ironisch: "Ich habe in den drei Wochen viele Fehler gemacht, ich weiß nur nicht, welche."


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Wer die zwar bemühte, aber spielerisch arg limitierte Schalker Mannschaft bei ihrer wettbewerbsübergreifend zehnten Heimpleite der Saison - und der siebten ohne eigenes Tor - sah, wusste genau, was der Niederländer meinte. Für 160 Millionen Euro hatte der inzwischen zurückgetretene Manager Christian Heidel das Team in knapp drei Jahren umgebaut. Zum Vergleich: Werder gab in derselben Zeit 67 Millionen aus. Die Folgen der völlig verfehlten Schalker Personalpolitik zeigen sich Woche für Woche.

Gegen Bremen verstolperte der inklusive aller Boni geschätzte 28 Millionen Euro teure Rekordeinkauf Breel Embolo regelmäßig den Ball oder spielte haarsträubende Fehlpässe. Der vermeintliche Naldo-Nachfolger Salif Sane bewies neben Wacklern in der Abwehr wie beim 0:2 durch Davy Klaassen (72.) erneut, wie harmlos er vor dem gegnerischen Tor ist. Und der erschreckend schwache Linksverteidiger Bastian Oczipka leitete mit einem katastrophalen Fehlpass das 0:1 durch Milot Rashica (65.) ein. Zu viele Ausfälle, um die vage Hoffnung auf ein Happy End einer verkorksten Saison zu erhalten.

Stevens, der sich nach SID-Informationen gegen mehrere Heidel-Transfers ausgesprochen hatte, muss mit beschränkten Mitteln den Super-GAU verhindern. Denn trotz mittlerweile wieder sechs Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz ist der Abstiegskampf noch nicht vorbei. Eine weitere Heimpleite am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen Eintracht Frankfurt würde die Lage erneut verschärfen. Bremen dagegen kann am Sonntag (18.00 Uhr/Sky) bei Borussia Mönchengladbach den nächsten Schritt Richtung Europa machen. sid

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05.04.2019 - 16:26 - Noah1

:schaengelschalker:Wenn man von finanziellen Dingen keine Ahnung hat, dann kommt so ein Quark dabei raus. Natürlich haben wir mehr ausgegeben als die von dir benannten Vereine, die Frage ist doch mit welchem Geld. Dafür weisen wir mit 220 Mio Euro Verbindlichkeiten und i.d.R einem negativen Eigenkapital die höchste Verschuldung unter den deutschen Klubs aus, und sind auch der einzige deutsche Klub unter den 16 meist verschuldesten Klubs in Europa. Und Max Eberl vergießt bestimmt nur Freudentränen über die Schalker Unfähigkeiten. Du hast immer noch nicht verstanden, dass man für ein Stadion oder Trainingsplätze als solche keinen Cent bekommt. Nur in der Form einer Kapitalgesellschaft, die fast alle BL-Klubs für ihre Profiabteilung gebildet haben, wird man zukünftig im Rahmen der 50+1 Regel das nötige Kapital für ein Unternehmen Schalke 04 aufbringen können. Alternativ könntest du natürlich jedes S04 Mitglied auffordern, mal 1000 Euro oder mehr in den Verein zu stecken. Dortmund ist doch gerade das beste Beispiel wie man oben mitspielen kann. Kenne übrigens keinen Fan, der angesichts der sportlichen und auch finanziellen Erfolge der Lüdenscheider dieses oder ähnliche Modelle verteufelt. Aber wie gesagt, lass dich mal in finanzielllen Themen besser beraten.

05.04.2019 - 15:16 - Schalker1965

Natürlich steht "Schalke steht vor den Scherben einer völlig verfehlten Personalpolitik". Vor was denn sonst? Auch wenn derzeit einige "Leistungsträger" verletzungsbedingt fehlen, hat zuletzt das Gekicke gegen Hannover alle Probleme dieser Truppe schonungslos aufgedeckt. Vorne ungefährlich und ohne jedwede Durchschlagskraft und das gegen den wohl als Absteiger feststehenden Tabellenletzten. Und hinten ungeordnet, zweikampfschwach und viel zu langsam. So werden wir keine Punkte gegen den Club, Augsburg oder den VfB holen. Ich glaube an keine Überraschungen mehr, unser Weg führt über die Relegation in die zweite Liga. Traurig aber mit dieser wenig begabten und unmotivierten Söldnertruppe nicht zu ändern. Vielleicht erkundigt sich Huub mal bei Norbert Elgert, welche U19 Spieler - wie schon Kutucu - das Zeug haben, die letzten Spiele bei den Profis zu machen. Schlechter als das, was wir Woche für Woche von diesen "Stars" zu sehen bekommen, geht nicht. Und die Bubis haben vielleicht einfach "Bock", mal in einer vollen Arena Fußball zu spielen.

05.04.2019 - 13:03 - schaengelschalker

Ich kann diesen Unsinn nicht mehr hören das wir eine Kapitalgesellschaft werden müssen und dann alles
besser wird. Schalke hat als Verein deutlich mehr Geld als bspw. Gladbach, Frankfurt oder Bremen. Wie
bekannt, hat Heidel in seinen 2,5 Jahren über 150 Mio ausgegeben. Max Eberl hätte Freudentränen in den
Augen wenn er so viel Geld hätte. Die Lüdenscheider haben es doch vorgemacht: 1999 eine KGaA
geworden und 2005 finanziell so mausetot, das sie sich 3 Mio beim Uli leihen mussten. Dann haben sie
aber das richtige getan und auf eigene Nachwuchsleute gesetzt und mit einem richtig guten Trainer
dann Erfolg gehabt. Mit dem Erfolg kam dann auch das große Geld, denn das verdient man vor allem in
der CL. Den Weg hätten wir auch gehen können. Die 3 - 4 Topspieler hätten wir garnicht holen müssen,
denn die kamen frei Haus aus der Knappenschmiede. Ja, ich weiß: Die konnte man angeblich nicht
halten. Halte ich aber für Unsinn. Das sind keine geldgeilen Söldner , sondern die waren schon mit
Herzblut dabei. Das bedeutet aber nicht, das die sich beim Gehalt mit Almosen zufrieden geben. Da muß
man schon Beträge zahlen, die man auch Spielern wie Bentaleb und Konoplyanka zahlt ( sollen wohl
4 - 5 Mio jährlich sein).Und noch was zu den angeblich anderswo so guten Spielern: Sane hat ein gutes
Jahr in Hannover gehabt, aber war vorher bei keinem Spitzenklub. Mascarell kommt aus der Real-Jugend.
Real Madrid hat nur Interesse gehabt ihn meistbietend zu verkaufen. Wenn er wirklich so gut wäre, hätte
Real ihn zumindest als Ergänzungsspieler behalten. Von seiner Verletzungsanfälligkeit mal ganz zu
schweigen. Stambouli hat ein Jahr bei Tottenham und ein Jahr bei PSG auf der Bank gesessen. Jetzt
ist er Schalke-Kapitän. Das sagt schon eine ganze Menge über das Niveau dieser Truppe aus. Stambouli
ist ja scheinbar ein netter Kerl, aber in der BL gibt es keine Sympathiepreise und er verdient bestimmt
eine Menge Geld und muß dafür einen sportliche Leistung erbringen.

05.04.2019 - 10:11 - easybyter

@maxialex
3 - 4 Topspieler würden helfen, da gebe ich Ihnen Recht. Überlegen Sie aber bitte einmal, was diese Topspieler kosten und ob Bayern oder Dortmund nicht die besseren Karten haben, Spieler zu verpflichten. Der Transfer von Uth, der in Hoffenheim eine herausragende Rolle gespielt hat, ist doch allgemeine gelobt worden. Im Nachhinein klüger zu sein, das kann wohl jeder. Sané hat in Hannover eine hervorragende Saison gespielt und auch Mascarell war in Frankfurt sehr gut. Und welcher Trainer soll es denn sein? Schauen wir uns einmal die Liste der Trainer an, die schon auf Schalke waren. Schalke muss endlich die Zeichen der Zeit erkennen und die Struktur ändern, denn es werden sich auf Dauer nur die oben halten können, die ensprechendes Kapital hinter sich haben und professionell geführt werden. Schalke hat große Ansprüche, kann die aber nicht mit entsprechenden Spielern realisieren und es stimmt meiner Ansicht nach hinter den Kulissen nicht. Wie ist es denn sonst zu erklären, dass viele Spieler, die in ihren Vereinen total gut waren auf Schalke ins Mittelmaß verfallen. Da helfen auch die ständig geforderten Manager- oder Trainerwechsel wenig. Jetzt alles Heidel und Tedesco anzulasten, die immerhin Vizemeister in der letzten Saison geworden sind, ist sicher zu billig. Schalke ist auf dem Weg des HSV, wenn sich da nicht grundlegend etwas ändert. Wäre ich ein gefragterTrainer, ginge ich auf keinen Fall zu Schalke.

05.04.2019 - 09:58 - easybyter

"Schalke steht vor der Scherben einer völlig verfehlten Personalpolitik", das ist einmal mehr völlig überzogen, denn die Personalentscheidungen wurden vor der Saison von den gleichen Leuten gelobt, die sie jetzt nieder machen. Schalke hat auch nicht schlechter gespielt als Bremen, die kaum Chancen herausspielen konnten. Ein Sonntagsschuß und ein Fehler von Sané brachten die 2 Tore, die hätte Schalke auch erzielen können. Aber bei Bremen wird alles hochgelobt, weil sie oben stehen und gewonnen haben, bei Schalke wird alles nieder gemacht. Und als spielerisch limitiert kann man die Schalker Mannschaft wohl auch nicht bezeichnen. Man hat auch in diesem Spiel gute Ansätze gesehen, leider fehlte es an der letzten Genauigkeit und an der Kaltschnäuzigkeit im Ausnutzen von Kontersituationen. Klar haben Sané und auch Oczipka fatale Fehler gemacht, die zu den Toren führten, aber sie waren keineswegs so schlecht, wie der Verfasser dieses Hetzartikels sie dargestellt hat. Wenn Bremen so spielt wie gegen Schalke, wird die Mannschaft keinen Schritt nach Europa machen, sondern alsVerlierer den Platz verlassen.

04.04.2019 - 17:14 - Julius.Oppermann

Schalke fehlen Spielertypen wie Willi Kraus, der leider schon früh verstorben ist. Er war ein Torjäger, obwohl seine Interessen außerhalb des Spielfeldes auch vielfältig waren. Kraus ging unkonventionelle Wege, schoss Tore im Strafraum und war trotzdem aufgeschlossen allem gegenüber, was auch Geld brachte. Er kam mitunter hundemüde morgens zum Training, weil seine Nacht anderweitig lang und anstrengend war. Heute kommen die Schalker Trainer ausgeruht zum Training, schießen aber keine Tore mehr. Willi Kraus war ein Brecher in jeder Beziehung.

04.04.2019 - 17:12 - maxialex

Den Scherbenhaufen Spieler-Qualität haben der Totalversager Heidel und auch Tedesco zu verantworten, der ja eingebunden war in die Spielertransfers. Heidel hätte wirklich die Guillotine verdient angesichts der völlig verfehlten Zusammenstellung dieses Kaders. Huub Stevens hat diesen spielerischen Trümmerhaufen wenigstens in Bezug auf Kampfgeist und Leidenschaft einigermaßen in die Spur gebracht. Die mögliche Rettung vor dem Abstieg werden unter den gegebenen Umständen wohl nur die Spiele gegen die Konkurrenten Nürnberg, Augsburg und Stuttgart bringen. Bei dem übrigen Restprogramm muss man schwarz sehen.
Die neue sportliche Führung muss sehen, die - meist auch noch überteuerten - Spieler ohne Bundesliga- Format zu verkaufen, um Geld für geeignete Spieler zu generieren. 3 - 4 neue Topleute genügen für einen guten Trainer.
Abgeben auf jeden Fall: Oczipka (viel zu langsam, technische Mängel), Uth (selbe Gründe), Sané (technisch schwach, Beispiel gestrige Chance nach Rudy-Freistoß und regelmäßige, katastrophale Abspielfehler), Bentaleb (guter Fußballer, aber zu schwankend in seinen Leistungen). Embolo hat technische Schwächen, ist aber noch jung und Stammspieler in der Schweizer Nationalmannschaft. Auch aus Harit und Mendyl als marokkanische Nationalspieler müsste sich was machen lassen. Beide sind noch jung, haben eine hohe Grundschnelligkeit, was im heutigen Fußball schon mal eine wichtige Voraussetzung ist.
Klubs wie Frankfurt, Hoffenheim, Gladbach, Leverkusen, Leipzig, ja selbst Dortmund zeigen doch, dass für relativ wenig Geld gute und entwicklungsfähige Spieler zu haben sind. Dazu gehört natürlich eine erstklassige Vernetzung mit Top-Verbindungen weltweit. In Belgien, Holland, England, Frankreich, Osteuropa gibt es immer wieder sehr gute und noch nicht überteuerte Spieler. Die anderen Klubs (außer Bayern München), vor allem der BVB, verfügen über eine erstklassige Scouting-Abteilung, die international aktiv und erfolgreich ist. Bei Schalke sehe solche Leute nicht.
An erster Stelle Heidel, aber auch Tedesco haben Schalke an die Wand gefahren, und es kann selbst bei erstklassiger Sportführung Jahre dauern bis Schalke evtl. wieder zum oberen Drittel der Bundesliga gehört. Dazu braucht es mindestens 3 - 4 Topspieler auf den richtigen Positionen, wie im Kreativbereich, Außenverteidiger und Außenstürmer. Die richtige Besetzung des Trainer-Postens wird wahrscheinlich schon zu einem Problem.

04.04.2019 - 16:41 - Noah1

wenn Stevens meint, er weiss wo die Fehler liegen, kann das aber u.a. auch heissen: die fehlende Professionaliät der Vereinsführung, die in der prekären Lage eine Länderspielpause nicht dafür nutzt, das Spielverständnis zu fördern, in dem sie kategorisch Länderspieleinsätze wichtiger Stammspieler verhindert, Vertrag hin, Vertrag her. Wer gesehen hat, mit welchen Spielern er in der Länderspielpause hat trainieren müssen, kann sich nicht wundern, dass weder Spielverständnis noch taktisches Verhalten besser werden. Der Fehlpass unseres begnadeten Linksverteidigers ist dann eine logische Folge, wenn auch zusätzlich jedes Selbstvertrauen dazu beigetragen hat.

04.04.2019 - 16:15 - Noah1

Zum RS-Beitrag kann man aber auch kritisch anmerken: nachher ist man immer schlauer, denn im Sommer 2018 hat die gleich RS die Transfers noch als sinnvoll und durch die Bank gut - wie übrigens fast alle sogenannten Fussballsachverständigen einschl. P. Neururer- bezeichnet. Die eigentliche Frage, die man bis heute nicht beantworten konnte ist doch die: wie kommt es, dass fast alle Spieler, die in ihren Klubs zuvor eine gute bis sogar überragende Rolle gespielt haben (ich denke auch z.B an R. Neutstädter, Geis), auf Schalke sehr schnell wieder schlechter wurden. Vielleicht liegt es ja daran, dass der Wechsel damit verbunden war, dass sich ihr Gehalt i.d.R um 200% bis 300% gesteigert hat und sie vor lauter Glück als frischgebackene Millionäre das Laufen und Kämpfen als nicht mehr standesgemäß empfunden haben. Wenn man sieht, mit welcher Power am Dienstag die Augsburger zu Werke gegangen sind, ist dies schon mehr als beschämend. Ich wage die Prognose, dass diese Trupper auch unter Stevens keine Punkte gegen die über uns stehenden Vereine holen wird und man schon 9 Punkte holen muss, um nicht in die Relegation zu kommen.

04.04.2019 - 16:00 - luko1944

Uli aus Kamen-Da haben Sie aber Glück gehabt Matischak gesehen zu haben soviele Spiele für Schalke hat der
nicht gemacht.----Wandervogel

04.04.2019 - 14:59 - Marie de Boer

Hat bei dem Scherbvenhaufen, den der Heidel hinterlassen hat eigentlich jemals jemand die Sache mit Azouagh im kopf gehabt? War das Erste, woran ich bei Heidel 's Verpglichtung dachte, ob das so eine gute Idee war mit dem usw..

04.04.2019 - 14:57 - Libuda63

@Schalker1965
Du hast die aktuelle Lage auf den Punkt gebracht. Ich weiß nicht, was Huub damit bezweckt Spieler wie Oczipka und Embolo weiter aufzustellen. Inzwischen wird zwar gefightet, aber die spielerischen und individuellen Unzulänglichkeiten sind weiter vorhanden. Auch die Nr 26 ist nur unterer Durchschnitt. Angesichts der aktuellen
hochkompetenten Vereinsführung wird sich auch in Zukunft wenig ändern.

04.04.2019 - 14:08 - Schalker1965

Solange der AR in der derzeitigen Besetzung im Amt ist, werden wir auch künftig gegen den Abstieg spielen. Fehlende sportliche Kompetenz gepaart mit Arroganz und Größenwahn insbesondere des ahnungslosen AR Vorsitzenden Fleischtechnikers CT sind die Hauptursache für die schon seit Jahren anhaltende Talfahrt des FC Schalke. Darüber kann auch die äußerst glückliche Vizemeisterschaft aus dem Vorjahr nicht hinwegzutäuschen. Denn spielerisch war das schon in der Vorsaison in den meisten Spielen schwach. Nach den Abgängen von Goretzka, Meyer, Kehrer und Naldo war der Weg in den Keller vorgezeichnet. Der unerfahrene und völlig überforderte Trainer hat die Katastrophe dann sogar noch beschleunigt. Wenn sich die sportliche Führung nicht auf allen Ebenen grundlegend professionelle und vor allem auch mit Leuten, die einen engen Bezug zu diesem Traditionsverein pflegen, erneuert, werden wir den gleichen Weg nehmen wie z.B. der HSV vor uns. Ein Huub Stevens im AR kann sich gegen den Rest der Mischpoke nicht durchsetzten. Liebe Mitglieder des FC Schalke04 hier im Forum, lasst es nicht soweit kommen und wählt vor allem CT nicht mehr in den AR! Geht zur HV und übt Euer Stimmrecht im Interesse von Schalke 04 aus! Glück auf!

04.04.2019 - 13:47 - Uli aus Kamen

Die Schlagworte“ Einmal Schalker- immer Schalker“ oder “Ich lebe Schalke“ fallen immer schwerer!
Ich glaube, ich darf das sagen, denn ich gehöre zu denen, die schon Willi Koslowski, Klaus Mattischak und Waldemar Gerhardt in der Glück Auf Kampfbahn zu gejubelt haben.
Was sich dieser, von Heidel und Tedesco zusammen gestellter Kader herunter spielt, ist so mit das schlechteste, was Schalke je aufs Feld geschickt hat. Es wird in China eine Filiale eröffnet, glaubt den wirklich jemand, Herr Jobst einbezogen, das nach den Vorstellungen der Mannschaft nur ein Chinese im Shop ein Schalke Trikot kauft?
Um so zu expandieren, benötigt man einen Vorzeigekader!!!!
Ich möchte nur drei aktive Spieler aufführen, die für die Unzulänglichkeiten des Kaders verdeutlichen. Oczipka hat kein Erstligaformat, es reicht von der Schnelligkeit für die Traditionsmannschaft, Embolo , der 20 Millionen-Mann hat eine schlechtere Ballbehandlung wie die Hälfte aller Kreisliga-Kicker in NRW und dann noch Mandyl, waren die Schalker Scouts volltrunken, als sie den beobachtet haben?

04.04.2019 - 13:46 - Gemare

Für was hat man Huub Stevens denn überhaupt in den Aufsichtsrat geholt ? Er scheint wohl der EINZIGE mit Fussballsachverstand zu sein.Alles andere lässt sich nicht erklären wenn der Aufsichtsrat die ganzen Flopps von Heidel abgesegnet hat.
Sie sollen Huub auf ewig dankbar sein,das er seinen guten Ruf wegen der Scheiße von CH und DT aufs Spiel setzt um Schalke zu retten!!
Der Kommentar oben trifft es auf den Punkt..Speziell das über die genannten Spieler.