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Schalke: So geht es Kapitän Mascarell nach seiner Adduktoren-OP

Julian Preuß
25. Juli 2020, 14:50 Uhr
Schalke-Kapitän Omar Mascarell arbeitet für seine Rückkehr auf den Rasen. Foto: firo

Schalke-Kapitän Omar Mascarell arbeitet für seine Rückkehr auf den Rasen. Foto: firo

Mitte Juni musste sich Omar Mascarell (27), Kapitän von Bundesligist Schalke 04, einer Operation im Adduktoren-Bereich unterziehen. Nun ist er wieder zurück und bereitet sich auf das Trainingscomeback vor.

Das letzte Spiel für die Königsblauen bestritt der defensive Mittelfeldspieler im Februar. Als Innenverteidiger lief er damals bei der bitteren 0:5-Pleite gegen RB Leipzig auf. Danach stoppte ihn ein Sehnenabriss im Bereich der Adduktoren. Und das, nachdem er sich auf Schalke die Kapitänsbinde erarbeitet hatte. Nun vermeldeten die Gelsenkirchener gute Nachrichten: Mascarell bereitet sich auf eine Rückkehr ins Training vor.

Mascarell: „Ich habe keine Schmerzen“

Der 27-Jährige ist bereits heiß auf die neue Saison. "Ich fühle mich gut, habe keine Schmerzen. Es wird jeden Tag besser“, verrät der Spanier im Gespräch mit Schalke TV. Es dauerte jedoch lange, bis sich sein Gesundheitszustand verbesserte. Er ließ den Sehnenabriss zunächst konservativ behandeln. Die Maßnahmen brachten jedoch nicht den erhofften Erfolg. Im Juni folgte dann er operative Eingriff. 

Täglich absolviert der Schalke-Kapitän nun Physiotherapie, um zeitnah fit zu werden. Die freie Zeit nutzte der Spanier indes dafür, Zeit mit seiner Familie zu verbringen. Dennoch freut er sich nun auf die Rückkehr seiner Mannschaftskollegen. „Ich hoffe, dass alle fit und frei im Kopf sind. Das ist wichtig, um hart zu arbeiten“, sagt er. 

Kapitän sieht Schalke bereit für die neue Saison

Die harte Arbeit in der Saisonvorbereitung sieht er als nötig an, damit sich eine solche Negativserie wie in der vergangenen Spielzeit nicht wiederholt. Mascarell schaut weiter nach vorne: „Es beginnt eine neue Saison mit neuen Zielen. Ich denke, dafür sind wir bereit.“ Ziele äußerte der Kapitän der Knappen noch nicht. Konkreter wurde da schon Ex-Schalke-Trainer Peter Neururer. Er sieht die Schalker auch in der kommenden Saison im Abstiegskampf. Das Ziel könne nur der Klassenerhalt sein. 

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26.07.2020 - 12:01 - easybyter

Wieso sieht Neuruhrer die Schalker im Abstiegskampt? Wenn nicht alle Leistungsträger den Verein verlassen, und das wird sicher nicht der Fall sein, hat Schalke eine durchaus konkurrenzfähige Truppe beisammen, die vielleicht nicht die ganz großen Ziele erreichen, aber dennoch mitspielen können wird. Ich weiß nicht, wieso er die Mannschaft so schlecht sieht. Bringt er sich vielleicht als Retter in Stellung? Wenn Wagner es nicht schafft, mit dem vollen Kader gelingt im gesicherten Mittelfeld mit Kontakt zu den Plätzen 6 -8 zu landen, muss er gehen. Aus dem vorhandenen Potenzial muss sich, selbst wenn noch der eine oder andere verkauft werden sollte, etwas machen lassen.