Trainingslager

Schalke: Schrecksekunde für Torwart Alexander Nübel

Martin Herms
10. Januar 2019, 16:21 Uhr

Foto: Firo

Im Schalker Trainingslager im spanischen Benidorm gab es am Donnerstag einen Schreckmoment zu überstehen. 

Alexander Nübel blieb nach einem Schuss von Yevhen Konoplyanka verletzt am Boden liegen. Ärzte, Physiotherapeuten und Mitspieler eilten sofort herbei. Schalkes Torwart hatte den Ball aus kurzer Distanz ins Gesicht bekommen, als er den Schuss des Ukrainers abwehren wollte. Nübel brach das Training ab und kühlte sein Gesicht. Als er den Trainingsplatz wenig später verließ, konnte er aber schon wieder lächeln. Auf Nachfrage sagte er: „Alles in Ordnung.“


Großer Respekt vor dem nächsten Testspielgegner

Weston McKennie hat am Donnerstag nicht das komplette Programm absolviert. Der defensive Mittelfeldspieler fasste sich ab und zu an den Oberschenkel und drehte anschließend einige Laufrunden, während seine Teamkollegen intensiv weitertrainierten. Trainer Domenico Tedesco ließ immer wieder Angriffe einstudieren. Bei den Offensivaktionen sollen sich Automatismen entwickeln. Entsprechend laut waren Tedescos Ansagen, der 33-Jährige lobte seine Spieler aber auch auffallend häufig. Es schien ihm zu gefallen, was die Schalker Profis zeigten. Die Einheit am Vormittag dauerte knapp zwei Stunden. Der Nachmittag steht den Schalker Profis zur freien Verfügung.
 
Am morgigen Freitagvomittag ist nur eine kurze Einheit geplant, weil Schalke am Nachmittag um 15.30 Uhr zum Testspiel gegen den belgischen Erstligisten KRC Genk antritt. Genk ist derzeit das Maß aller Dinge in der Jupiler League. Sieben Punkte Vorsprung hat der Club aus der Provinz Limburg auf den Zweitplatzierten FC Brügge. Bislang kassierte der Tabellenführer nur eine Niederlage.

Schalkes Stürmer Steven Skrzybski misst der Partie durchaus eine große Bedeutung bei. “Wir haben uns in der Woche viel erarbeitet. Das Testspiel ist deshalb wichtig, weil wir sehen können, wie die Abläufe schon funktionieren.” Über den KRC Genk sagt der 26-Jährige: “Das ist ein qualitativ starker Gegner, der uns bestimmt auf die Probe stellen wird. Das ist auch gut so. Denn danach haben wir nur noch eine Zeit, bis es in der Bundesliga für uns weitergeht.” Am 20. Januar ist der VfL Wolfsburg auf Schalke zu Gast.

Autor: Christoph Winkel 

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