Schalke-Trio fällt lange aus

26.01.2019

S04

Schalke-Trio fällt lange aus

Foto: firo

Der FC Schalke hat sich das 2:2-Unentschieden bei Hertha BSC teuer erkauft. Drei Spieler verletzten sich – sie werden alle in den kommenden Wochen nicht zur Verfügung stehen. 

Mittelfeldspieler Allessandro Schöpf, Defensivallrounder Benjamin Stambouli und Angreifer Steven Skrzybski fallen vorerst aus. Am schlimmsten hat es den Österreicher erwischt: 


Schöpf fällt am längsten aus, auch Stambouli und Skrzybski werden Schalke vorerst fehlen

Schöpf wurde vom Berliner Karim Rekik gefoult – folgenschwer. Er zog sich einen Riss des Außenbandes zu und eine Kapselverletzung im linken Knie. Der österreichische Nationalspieler wird in den kommenden Tagen genauer untersucht. Danach wird entschieden, ob die Verletzung konservativ oder per Operation behandelt wird. In jedem Fall muss von einer Ausfallzeit von acht bis zehn Wochen ausgegangen werden.

Stambouli muss damit rechnen, dass er bis Ende Februar ausfällt. Der Franzose musste wie Schöpf in Berlin schon vor der Pause ausgewechselt werden. Er erlitt nach einem Zusammenprall mit Arne Maier eine schwere Jochbeinfraktur, die operiert werden muss. Mit einer Maske könnte Stambouli voraussichtlich Ende Februar wieder einsatzfähig sein. Steven Skrzybski muss wegen eines Muskelfaserrisses im rechten, hinteren Oberschenkel passen. Der gebürtige Berliner hat mit ca. zwei Wochen die kürzeste Ausfallzeit des Trios.

Damit dürfte auch der Druck steigen, dass Schalke-Manager Christian Heidel bis zum Transferschluss am Donnerstag noch neue Spieler verpflichtet. Denn zuvor war die Ausfallliste der Schalker sehr lang. Zwei bis drei Spieler sollten der Mannschaft noch zugefügt werden - auf jeden Fall muss in der Abwehr nachgelegt werden. Trainer Domenico Tedesco betonte bereits: "Wir haben nominell zwei Innenverteidiger". Wenn wir einen holen, bin ich glücklich." cb

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27.01.2019 - 20:59 - reiniman

Am 1. Spieltag fliegt Nastasic vom Platz, obwohl er mehr Ball als Gegner trifft.

Das Foul an Schöpf nicht mit rot zu ahnden ... unfassbar.

27.01.2019 - 11:55 - easybyter

So langsam glaube ich auch, dass man in Köln mit zweierlei Maß mißt. Das brutale Foul an Schöpf, wobei der Angriff nur dem Bein galt, nur mit Gelb zu ahnden, ist ein Freibrief für alle Treter in der Bundesliga. Hertha ist oft sehr hart eingestiegen und hat so versucht, zu 3 Punkten zu kommen. Wenn der Schiedsrichter da auf einem Auge blind ist, tut es mir leid.

26.01.2019 - 22:40 - MaiHei

Wie an anderer Stelle schon gesagt. Dass der Videobeweis bei dem Foul an Schöpfi nicht angerufen hat, ist unerklärlich. Das ist bewusst und böswillig "übersehen" worden.
Es gab eine Szene im letzten Jahr, da ist in Freiburg gegen Dortmund nahezu das Gleiche passiert und es wurde sich gemeldet. Mit der Konsequenz Rot. Warum mal so und mal so?

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