Mark Uth, derzeit von Fußball-Bundesligist FC Schake 04 an den 1. FC Köln verliehen, hat sich kritisch gegen die Quarantäne-Maßnahmen geäußert. Nichtsdestotrotz ist sich der Angreifer der hohen Verantwortung der Fußballspieler bewusst. 

1. Liga

S04-Leihgabe Uth über Quarantäne: "Hätten mal gefragt werden können"

Chris McCarthy
15. Mai 2020, 11:12 Uhr
Mark Uth ist derzeit vom FC Schalke 04 an den 1. FC Köln verliehen. Foto: firo

Mark Uth ist derzeit vom FC Schalke 04 an den 1. FC Köln verliehen. Foto: firo

Mark Uth, derzeit von Fußball-Bundesligist FC Schake 04 an den 1. FC Köln verliehen, hat sich kritisch gegen die Quarantäne-Maßnahmen geäußert. Nichtsdestotrotz ist sich der Angreifer der hohen Verantwortung der Fußballspieler bewusst. 

Wie alle anderen Bundesligisten, ist auch der 1. FC Köln vor der Wiederaufnahme des Spielbetriebs am Samstag seit nun einer Woche abgeschottet. Die Spieler befinden sich in Quarantäne, dürfen nur zum Training das Hotel verlassen. 


Vor dem Auftakt der Kölner gegen den 1. FSV Mainz 05 hat sich nun Schalke-Leihgabe Mark Uth kritisch dazu geäußert. „Wir hätten mal gefragt werden können, ob wir das mit der Quarantäne im Hotel wollen“, wird der 28-Jährige vom Express zitiert.

Uth bemängelt dabei vor allem die Abgrenzung der Spieler von ihren Familien „Das ist nicht schön ohne unsere Freundinnen und Familien. Es gibt viele Jungs, die zwei, drei Kinder zu Hause haben oder schwangere Frauen. Gerade die haben es alleine echt schwer.“

Schalke-Leihgabe Mark Uth akzeptiert Verantwortung

Nichtsdestotrotz sieht Mark Uth sich selbst und seine Kollegen in der Pflicht, sich an die Vorgaben halten. „Im Endeffekt haben wir da nicht allzu viel zu sagen. Wir machen das, was uns vorgeschrieben wird. Wir gehen ins Hotel und versuchen, die Rahmenbedingungen zu schaffen.“

Der Angreifer, der noch bis 2022 an Schalke gebunden ist, weiß um die Verantwortung, die die Spieler der Bundesliga derzeit tragen. „Klar geht es um Geld, es geht aber auch darum, Arbeitsplätze zu sichern. Am Fußball hängen nicht nur die Spieler. Wir machen das auch für den Verein, damit er bestehen bleiben kann“, so der 28-Jährige.

Darüber hinaus haben Uth und Co. auch eine gewisse Vorbildfunktion. „Wenn wir nach der Quarantäne-Zeit wieder rauskommen, müssen wir weiter aufpassen und uns an die Regeln halten. Wir haben eine Vorbildfunktion – da kann man sich nicht in ein Restaurant setzen oder sich mit vielen Menschen treffen. Ich denke, wir sind alle schlau genug. Angst habe ich nicht.“

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15.05.2020 - 18:08 - gerdstolli

Jeder kann mit seinen Talenten so wirtschaften wie er es für richtig hält. Wenn einer besonders gut Fußballspielen kann, warum soll er dem Beruf nicht nachgehen und den Lohn nehmen, den man ihm anbietet. Ich finde, Uths Äußerungen absolut nicht weinerlich oder sonst irgendwie absonderlich. Auch diese Menschen haben Sorgen um Familie und Freunde, da hilft auch das viele Geld nicht. Gott sei Dank!!!

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15.05.2020 - 12:30 - hoelwil

Muss dem Aussenverteidiger recht geben. Unerträglich das Gesülze von den Sportstotal Spielern. Dann sollen sie doch auf ihre Millionen verzichten ,dann können sie auch bei ihren Familien bleiben. 100mal soviel verdienen wie der Normalbürger, aber immer jammern. Wenns korrekt laufen sollte müssten sie eigentlich neun Wochen in Quarantäne sein, nur dann gäbs eine kleine Chance die Saison durch zu bringen. Aber das zu erkennen dazu reichts für Uth nicht.

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15.05.2020 - 11:27 - Außenverteidiger

Wie sollen solche Jammerlappen und Weicheier Spiele gewinnen? Wie kann man mit solch einer schwachen Mentalität alles geben? Die haben immer noch ein geiles Leben. Andere sind arbeitslos geworden. Die müssen zu ihrem Beruf stehen. Haben doch für alles einen Berater. Der muss die Spieler aufklären.
Erst lassen sie sich entmündigen und jetzt wollen sie mitreden? Die können nicht einmal ihren eigenen Arbeitsvertrag aushandeln.

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