Markus Schubert hat seinen Platz im Schalker Tor erst einmal sicher. Sportvorstand Jochen Schneider sprach dem jungen Schlussmann das Vertrauen aus.

S04

Schalke-Keeper Schubert kann im Derby Grundstein für die Zukunft legen

Stefan Loyda
13. Mai 2020, 08:52 Uhr
Markus Schubert steht beim FC Schalke bis Saisonende im Tor. Foto: firo

Markus Schubert steht beim FC Schalke bis Saisonende im Tor. Foto: firo

Markus Schubert hat seinen Platz im Schalker Tor erst einmal sicher. Sportvorstand Jochen Schneider sprach dem jungen Schlussmann das Vertrauen aus.

Viel wurde in den letzten Monaten auf Schalke diskutiert über die Torhüter. Vor dem Restart am kommenden Wochenende mit dem Derby gegen Borussia Dortmund herrscht bei den Königsblauen jedoch ziemliche Klarheit: Markus Schubert erhält das Vertrauen zwischen den Pfosten von Trainer David Wagner. Nach den Patzern der vorherigen Nummer eins Alexander Nübel gegen den 1. FC Köln wurde der Druck zu groß. Schon beim 1:1-Unentschieden gegen 1899 Hoffenheim kehrte Schubert, der zuvor Nübel wegen dessen Roter Karte in vier Spielen ersetzen musste, ins Tor zurück.

Schneider spricht Schubert das Vertrauen aus

Sportvorstand Jochen Schneider sprach dem jungen Schlussmann vor dem Revierderby in der Sportbild das Vertrauen aus: „Markus Schubert ist ein Wettkampf-Typ. Er zeigte in den Spielen, die er für uns gemacht hat, gute Leistungen und strahlte sehr viel Ruhe aus.“ Ausnahme sei dabei die 0:5-Niederlage gegen den FC Bayern München gewesen, als auch der U21-Nationaltorhüer gepatzt hatte. „Aber in dieser Partie konnte unsere gesamte Mannschaft nicht ihr Leistungspotenzial abrufen“, relativiert Schneider.

Der 21-jährige gebürtige Freiberger könnte ohnehin in den kommenden Wochen einen Grundstein für seine Zukunft legen. Die Rechnung dabei ist relativ einfach: Hält Schubert stark, wird es für den aus Norwegen zurückkehrenden Ralf Fährmann schwer, den Kampf um die Nummer eins für sich zu entscheiden. Zumal der ehemalige Dresdener sich laut Sportvorstand Schneider in den letzten Monaten immer weiterentwickelt habe: „ Er fühlt sich wohl auf Schalke. Und er identifiziert sich zu 100 Prozent mit unserem Verein.“ Dies habe man nicht zuletzt auch an seinem Verhalten während der Corona-Krise bemerken können: „Auch beim Thema Gehaltsverzicht gehörte er zu den Spielern, die vorangegangen sind. Er ist noch jung, aber er übernimmt schon viel Verantwortung.“

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13.05.2020 - 23:42 - vomFlankengott

Denkt mal nach: Wenn Rumenigge oder Hoeneß sagt Spieler XY hat seinen Platz sicher. Ist das dann gut oder schlecht für Flick. Stärkt das oder schwächt das den Trainer?

Zu welcher Erkenntnis man nun auch kommt. Sie gilt dann auch für die Äußerung von Schneider zu Schubert. Ich sag's mal so: Es war wohl suboptimal von Schneider, selbst wenn es vom Trainer Wagner abgesegnet gewesen sein sollte.

GLÜCKAUF

13.05.2020 - 23:32 - vomFlankengott

@ Schacht 7
@ Stan56
@ Schalker1965

Ein wirklich gut gemeinter Tipp:
Tauscht Argumente aus, alles andere ist sinnlos. Versucht im Komnentar anders Meinende zu überzeugen. Und schreibt keine Komnentare für Euch selbst in dem Ihr andere abwertet um Euch dann besser zu fühlen.

Wenn Ihr euch besser fühlen wollt oder wenn Ihr Frust habt (hat jeder mal, auch ich) macht was Sinnvolleres: z.B. bisschen Sport treiben.

Auch Leute, die in Ihren Kommentaren heftige Kritik (auch am eigenen Verein) äußern, können echte Schalker sein. Das ist sicher besser als stumm zu bleiben und zu resignieren.

Und schon seit längerem muss ich über meinen Verein in allen möglichen Medien fast nur Negatives lesen. LEIDER! Ich denke doch dass da was falsch läuft oder zumindest gelaufen ist. "Schwamm drüber" bringt uns garantiert nicht weiter.

Wir sind daher doch alle aufgerufen rauszufinden was offenbar falsch gelaufen ist, idealerweise mit Verbesserungsvorschlägen. Lobhudelei über unseren Verein bringt uns gar nix, vor allem wenn man schon das Gefühl hat den Atem vom Insolvenzverwalter zu spüren. Jedenfalls verklickern uns UNSERE Schalker Verantwortlichen dass die Existenz bedroht ist. Also kann nicht alles rosig sein, es sieht wohl eher schlimm aus. Vor allem wenn das Coronavirus uns einen Strich durch die Rechnung macht und die Saison nicht zu Ende gespielt werden kann.

Ich will nicht jeden Abend für Schalke beten müssen...

GLÜCKAUF

13.05.2020 - 17:43 - Schalker1965

Und da melden sich die Krawallbrüder gleich wieder zu Wort. Dafür, dass das Leben es nicht gut mit euch gemeint hat, bin nicht ich verantwortlich. Begebt euch mal lieber in therapeutische Behandlung. Auch euch kann noch geholfen werden. Da bin ich ganz sicher! Gute Besserung!

13.05.2020 - 14:47 - Schacht 7

Stan56

Dieser Typ hat mehrere Nick Namen hier und feiert sich selbst hinter seinem Pseudonym. Im waren Leben ein armer Willi dem die blauen übel im Magen liegen. :^)

13.05.2020 - 12:57 - Stan56

Aber bei (einem angeblichen) Schalke(r)1965 wundert mich inzwischen gar nichts mehr.

13.05.2020 - 10:33 - Schacht 7

Leistungsprinzip

13.05.2020 - 10:09 - Schacht 7

Wer lesen kann ist klar im Vorteil,
Wagner geht nach dem Leistungsprinz ,
Schneider gibt nur das weiter was Wagner beschlossen hat, das nennt man Kommunikation zwischen Trainerstab und Sportvorstand..

Nübel hat seine Chancen nicht genutzt und ist zurecht auf die Ersatzbank verbannt worden.
Schubert ist U21 National Torhüter und hat noch sehr viel Potential nach oben aufgrund des Alters, er ist auch Mental stärker.

Aber das ist für einen 1965 schwer zu verstehen, du bist alles nur kein Schalker. Da hilft nur Frontline......

13.05.2020 - 09:45 - Schalker1965

"Markus Schubert hat seinen Platz im Schalker Tor erst einmal sicher. Sportvorstand Jochen Schneider sprach dem jungen Schlussmann das Vertrauen aus."

Seit wann bestimmt der Sportvorstand, wer im Tor steht? Aber bei Schalke wundert mich inzwischen gar nichts mehr.