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Schalke: Kabak spuckt Werder-Profi an - Kohfeldt: "Absolutes Unding"

26. September 2020, 20:58 Uhr
Ozan Kabak (links) erlebte eine gebrauchten Tag gegen Werder Bremen. Foto: dpa

Ozan Kabak (links) erlebte eine gebrauchten Tag gegen Werder Bremen. Foto: dpa

Das 1:3 des FC Schalke 04 gegen Werder Bremen war schon schlimm genug. Doch nach dem Spiel wurde noch negativer über Schalke diskutiert. Der Grund: Die Spuckattacke von Ozan Kabak gegen Ludwig Augustinsson.


Der FC Schalke 04 hat in Person von Ozan Kabak nach der Niederlage gegen Werder Bremen (1:3) eine weitere Baustelle aufgemacht. Es wurde nicht nur über die erneute Pleite, das 18. sieglose Spiel in Serie, sowie die Position von Trainer David Wagner gesprochen, sondern auch über Kabak: über seine Spuckattacke in der ersten Halbzeit gegen Ludwig Augustinsson.

Der türkische Nationalspieler hatte nach einem Zweikampf Richtung des am Boden liegenden Schweden gespuckt. Der Schiedsrichter bemerkte die Szene nicht und somit wurde Kabak auch für dieses unsportliche Vergehen nicht bestraft. Erst später - 84. Minute - kassierte er die zweite Gelbe Karte nach einem Foulspiel und musste unter die Dusche.

"Das ist kein Fair-Play. Das hat nichts im Fußball zu suchen. Aber er hat die Strafe erhalten. Wir haben gewonnen, er mit Schalker verloren und ist dann mit Gelb-Rot vom Platz geflogen", sagte das "Spuck-Opfer" Augustinsson im "Sky"-Interview.

Kohfeldt verurteilt Kabaks Aktion

Bremens Trainer Florian Kohfeldt versuchte den Frust und die Aktion des Schalkers Kabak nachzuvollziehen, fand aber auch klare Worte via "Sky": "Es ist für alle auf Schalke eine angespannte Situation. Das muss man mit berücksichtigen. Aber das ist ein absolutes Unding, das nicht auf dem Fußballplatz gehört. Wenn der Schiedsrichter das gesehen hätte, dann wäre es eine klare Rote Karte gewesen."

Omar Mascarell, Kapitän des FC Schalke, weiß auch, dass auf seinen 20-jährigen Abwehr-Kollegen Konsequenzen folgen werden. "Ich habe das nicht gesehen. Ich war auf das Spiel fokussiert. Das ist eine sehr negative Szene für uns, für den Verein. Das kann man nicht entschuldigen. Das geht nicht. Wir müssen schauen, welche Konsequenzen das haben wird.

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27.09.2020 - 09:53 - KB1904

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27.09.2020 - 08:38 - krayerbengel

Alles für Schalke,
Ich weiß ja nicht in welchem Kreisen Du verkehrst, aber offensichtlich scheint es dort normal zu sein sich gegenseitig anzurotzen.
Anders kann ich mir Deine Aussage ,,Es ist also nichts passiert'', nicht erklären.

In Zeiten von Corona,indem selbst 6jährige einen Schulhof,nur mit Schutzmaske betreten dürfen,kann es ja wohl nicht rechtens sein,dass sich erwachsene Menschen gegenseitig bespucken.
Dabei ist es unerheblich,ob man das Gesicht,den Körper oder knapp vorbei trifft.
Das gehört sich einfach nicht und sollte sich eigentlich auch bis Gelsenkirchen rumgesprochen haben.

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27.09.2020 - 00:38 - Alles für Schalke

Lasst mal die Kirche im Dorf. Hat er jemanden angespuckt? NEIN! Er hat gespuckt und es sah so aus, als sei es in Richtung eines Gegenspielers. Es ist also nichts passiert, also wird da auch nichts nachkommen. Im Zweifel für den Angeklagten, Unschuldsvermutung, das muss hier auch mal für Nicht-Bayern Spieler gelten.

Glückauf!

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26.09.2020 - 23:34 - Schalker1965

"Allerdings sollten sich gerade diejenigen, die andere hier beinahe täglich in widerwärtigster Art und Weise verbal bespucken, davor hüten, über andere zu richten."

Mein Kommentar hat, wie man sieht, die richtigen Adressaten erreicht!

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26.09.2020 - 21:56 - AloaGoa

Genau das gleiche habe ich auch gerade gedacht. Wer im Glashaus sitzt...

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26.09.2020 - 21:36 - KB1904

@Xxxxxxxx1965

"Allerdings sollten sich gerade diejenigen, die andere hier beinahe täglich in widerwärtigster Art und Weise verbal bespucken, davor hüten, über andere zu richten."

Dann lege dir mal diesen Satz unter dein Kopfkissen g * g * g *

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26.09.2020 - 21:32 - Schalker1965

Ein derartiges Verhalten ist selbstverständlich völlig indiskutabel und gehört sanktioniert. Allerdings sollten sich gerade diejenigen, die andere hier beinahe täglich in widerwärtigster Art und Weise verbal bespucken, davor hüten, über andere zu richten. Der Junge muss noch viel lernen. Und wenn die Erziehung der Eltern nicht gefruchtet hat, muss man halt geeignete erzieherische Maßnahmen ergreifen. Wer auch immer künftig die sportliche Verantwortung trägt, sollte mal bei unserem Chefausbilder Norbert Elgert nachfragen, dem wird sicher schon was einfallen, um Kabak zu resozialisieren.

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26.09.2020 - 21:26 - gerdstolli

Der soll auf keinen Fall weg von Schalke, dafür kann er der Mannschaft spielerisch viel zu sehr helfen. Aber er soll vom DFB und vom Verein empfindlich bestraft werden: Lange Sperre und Geldstrafe und in der Sperrzeit kein Geld, nur so merken die Jungs, dass sie was falsch gemacht haben.

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26.09.2020 - 21:21 - KB1904

Weg mit solch einem Typen. Schalke hat genug Probleme da brauchen wir solch ein Lama nicht auch noch.

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