Gegen SF Lotte setzte es für Schalkes Regionalliga-Mannschaft die bereits vierte Niederlage im achten Spiel. Nach dem 1:2 (0:0) stehen die Königsblauen bei lediglich acht Punkten.

RL West

Schalke II schon jetzt mit mehr Niederlagen als im Aufstiegsjahr

Sven Bednarz
29. September 2019, 07:30 Uhr

Foto: Thorsten Tillmann

Gegen SF Lotte setzte es für Schalkes Regionalliga-Mannschaft die bereits vierte Niederlage im achten Spiel. Nach dem 1:2 (0:0) stehen die Königsblauen bei lediglich acht Punkten.

„Wir haben gehofft, dass die Halbzeitpause so früh wie möglich kommt, um ein paar Sachen zu klären“, sagte S04-Trainer Torsten Fröhling nach der Partie bei den Sportfreunden Lotte. Was genau er damit meinte: Den ersten Durchgang, in dem die prominent besetzte Elf des 53-Jährigen in gleich mehreren Situationen großes Glück hatte, dass die Hausherren ihre Chancen nicht konsequent genug nutzen konnten.

Als die Knappen nach einer ausbaufähigen und torlosen ersten Halbzeit endlich in die Kabine gehen konnten, dürfte die Hoffnung ob einer spielerischen und mannschaftlichen Verbesserung beim Fußballlehrer groß gewesen sein. Doch die Hoffnung währte nicht lange: Nicht einmal 40 Sekunden nach Wiederanpfiff leitete Lottes Offensivmann Jaroslaw Lindner die bereits vierte S04-Niederlage in der laufenden Saison ein.

Fröhling sauer: "Fußball ist ein Mannschaftssport"

Weil Ergänzungsspieler Jegor Jagupov in der 90. Spielminute noch das 2:0 draufgelegt hatte und Fabian Reeses Anschlusstreffer zu spät gekommen war, war die nächste S04-Pleite endgültig besiegelt. Für die Zweitvertretung der Knappen, die in der letzten Saison mit 85 Punkten und nur drei Niederlagen souverän in die Regionalliga West aufgestiegen war, stand nach dem Gastspiel in Lotte fest, dass sie mit dieser Niederlage zum jetzigen Zeitpunkt bereits mehr Pleiten kassierte als in der gesamten letzten Saison.

Was Fröhling jedoch deutlich mehr ärgerte als das reine Endergebnis, war das Auftreten seiner Mannschaft – insbesondere im ersten Spielabschnitt. 


„Fußball ist ein Mannschaftssport. Das habe ich meiner Mannschaft in der Halbzeit deutlich gesagt“, zeigte er sich mit den nicht erfüllten Vorgaben sichtlich unzufrieden. Kommenden Samstag haben sie Gelegenheit dazu, eine erneute Wende herbeizuführen und die Vorgaben des Trainers umzusetzen – wenn der Wuppertaler SV ab 15:30 Uhr zu Gast ist.

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