Bundesliga

Schalke: Das sagt Trainer Baum über sein misslungenes Debüt

Stefan Loyda
03. Oktober 2020, 21:20 Uhr
Schalkes Cheftrainer Manuel Baum war nach dem 0:4 in Leipzig enttäuscht. Foto: dpa

Schalkes Cheftrainer Manuel Baum war nach dem 0:4 in Leipzig enttäuscht. Foto: dpa

Das Auswärtsspiel in Leipzig ging für den FC Schalke 04 mit 0:4 (0:3) verloren. Das sagt Schalkes Trainer Manuel Baum nach seinem misslungenen Debüt.

Erst am Mittwoch hatte Manuel Baum das Traineramt beim FC Schalke 04 übernommen. Nur wenige Tage später muss er die erste Niederlage als Trainer der Königsblauen hinnehmen. Mit 0:4 (0:3) unterlagen die Schalker dem Meisterschaftsanwärter RB Leipzig am Ende. Dies stellte auch den Fußballlehrer nicht zufrieden.

„Wir haben gegen eine richtig gute Leipziger Mannschaft gespielt, das konnte jeder erkennen“, meinte Baum hinterher im Sky-Interview. „Wir sind enttäuscht, weil wir in sämtlichen Spielphasen eigentlich nicht gut gespielt haben. Wir waren im Pressing zu spät, die Abstimmungen haben nicht gepasst und wenn wir den Ball erobert haben, war er gleich wieder weg. Im Spielaufbau waren wir auch nicht mutig und sind kaum ins Kombinationsspiel gekommen. Da brauchen wir nichts schön reden.“ Auf der anderen Seite habe er jedoch Erkenntnisse gewonnen. „Die gilt es anzugehen. An dem einen oder anderen müssen wir arbeiten.“

Manuel Baum: "... dann beginnen wieder die Selbstzweifel"

Spätestens nach dem 0:1 nach 30 Minuten, ein unglückliches Eigentor des eingewechselten Mittelfeld-Talent Can Bozdogan, fielen die Schalker wieder in alte Muster zurück. „Es ist wichtig, dass man das Thema nicht nur auf dem Platz, sondern auch außerhalb annimmt. Man sieht, dass nach dem 0:1 die Köpfe runtergingen, dann beginnen wieder die Selbstzweifel. Da müssen wir eine Strategie an den Tag legen, dass man wieder Mut fasst, dass die Spieler wieder Verantwortung übernehmen und dass wir wieder erfolgreich arbeiten.“ Er blicke aber positiv nach vorne: „Das reizt mich total, daran zu arbeiten, dass wir uns gemeinsam wieder rausziehen.“

Und dabei seien nicht zwingend neue Spieler für nötig, auch wenn sich Suat Serdar (Oberschenkel) und Ralf Fährmann (Adduktoren) muskuläre Verletzungen zugezogen haben. Auf die Frage bei Sky, ob er sich nun mit Sportvorstand Jochen Schneider zusammensetzen würde, sagte er: „Ob da einer kommt oder nicht, hat man als Cheftrainer nicht in der Hand. Wir sagen klar, dass wir mit den Jungs, die da sind, das Bestmögliche herausholen.“

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04.10.2020 - 19:33 - rotweissmarkus

Mir tun die echten Fans die es in jedem Verein gibt natürlich auch bei Schalke wirklich leid, zum heulen
Aber wenigstens können wir in diesen Zeiten etwas näher kommen das ist auch schon was .
Union ist ausgerechnet dieses Jahr stark gut verstärkt . Kruse hätte auch bei Schalke spielen können
Großkreuz währe frei (warum nicht) vielleicht doch Burgstaller der in normalen spielen eine körperliche Präsenz zeigt
manchmal auch war da sehr gut nur für höhere Aufgaben nicht geeignet aber immer noch besser als nichts . Bis zur Winterpause
ändert sich das Spieler Potenzial nicht . Das kann aber noch ausreichen um dann in der Rückrunde den Klassen erhalt zu schaffen .
glück auf

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04.10.2020 - 12:32 - IchDankeSie1907

Wie geht Ihr mit Euren eigenen Fans um? Auch Clemens Tönnies ist erstmal Schalke-Fan und will das Beste für Euren Verein. Er sieht es vielleicht anders als Ihr, aber er ist trotzdem Schalke-Fan. Und andere Sichtweisen (Meinungen) werden bei euch nicht toleriert?
Wer glaubt, dass heute noch jemand wie früher Geld in einen Verein reinschmeißt als Geschenk, der hat nicht mitbekommen, dass aus den Vereinen Wirtschaftsunternehmen geworden sind. Wenn ihr solchen Fußball haben wollt, wo der Präsident mal eben Geld in den Verein schmeißt, ohne dass der Verein diesen Kredit zurückzahlen muss, dann muss ich runter in die Oberliga.
Der Milliardär Tönnies hat dem Wirtschaftsunternehmen Schalke zu günstigen Konditionen Kredite ermöglicht. Das Problem war, dass Tönnies in beiden Unternehmen Chef war und die Kontrollorgane dem Druck der Fans nachgegeben haben. Das Hauptproblem bei den Fußballwirtschaftsunternehmen ist der Fan, der sportlichen Erfolg über wirtschaftliche Vernunft stellt. Eben auch der Fan Tönnies.

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04.10.2020 - 12:18 - Schalker1965

Sollte Schalke gegen Union verlieren, steht auch Baum massiv unter Beschuss. Prognose: Zur Rückrunde sitzt Trainer Nr. 3 auf der Schalke Bank.
Baum muss auf die gesamt Breite des Kaders setzen. Insbesondere Spieler einsetzen, die von der Horror-Negativserie bisher noch unbelastet sind, z.B. die Youngster Becker, Thiaw u.v.a.

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04.10.2020 - 08:09 - Juan1

Guten Morgen
@ jso59
Aber trainieren tut C.T. nicht, oder ???? Wir werden ja sehen wie es ohne Clemens weitergeht, beginnt ja schon sehr dramatisch ohne ihn.
Glück auf

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04.10.2020 - 06:26 - jso59

der C.T muß endlich raus aus Schalke und das zu gänze der Mann stichelt im Hintergrund immer noch rum.........
ansonsten zweite dritte Liga

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