Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 steckt in einer tiefen Krise. S04-Profi Daniel Caligiuri will den Negativtrend nicht an einzelnen Spielern festmachen. 

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Schalke: Caligiuri nimmt Todibo nach Patzer in Schutz

01. Juni 2020, 15:20 Uhr
Daniel Caligiuri bei der 0:1-Pleite des FC Schalke gegen Werder Bremen. Foto: firo

Daniel Caligiuri bei der 0:1-Pleite des FC Schalke gegen Werder Bremen. Foto: firo

Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 steckt in einer tiefen Krise. S04-Profi Daniel Caligiuri will den Negativtrend nicht an einzelnen Spielern festmachen. 

Elfmal in Serie ohne Sieg, vier Niederlagen in vier Partien nach dem Bundesliga-Wiederbeginnn - es ist eine Krise, wie sie der FC Schalke 04 selten erlebt hat.

Am Samstag gab es ein 0:1 im Heimspiel gegen das abstiegsbedrohte Werder Bremen. Die Pleite resultierte vor allem aus einem desolaten ersten Durchgang. Das sieht auch Schalkes Daniel Caligiuri so, der sich am Montag auf der vereinseigenen Homepage äußerte. „Die erste Halbzeit von uns war gar nicht gut“, wird der 32-Jährige zitiert. „Wir sind sehr schlecht ins Spiel gestartet, hatten kaum Zugriff.“

Caligiuri: Schalke-Profis ist aktuelle Situation bewusst

Dem Gegentreffer durch Bremens Leonardo Bittencourt war ein haarsträubender Fehler von Jean-Clair Todibo vorausgegangen. Der junge Franzose - dessen Kaufoption Schalke laut WAZ nicht ziehen wird - vertändelte den Ball leichtfertig auf Höhe der Mittellinie und war so unfreiwilliger Wegbereiter für die Niederlage.

„Ich will und werde Jean-Clair nicht direkt angreifen“, nahm Caligiuri die Leihgabe des FC Barcelona in Schutz. „Klar, er hat den Ball im Aufbauspiel verloren. In der Vorwoche war es aber jemand anders, davor wieder ein anderer. Das darf uns einfach nicht passieren.“ Denn schon zuletzt waren die Königsblauen durch individuelle Patzer ins Hintertreffen geraten - zum Beispiel durch Weston McKennie beim 0:3 gegen den FC Augsburg vor einer Woche. 

Schalke will bei Union "kratzen, beißen, kämpfen"

In der Tabelle ist S04 mittlerweile auf Platz zehn abgerutscht, steht im Gastspiel bei Union Berlin am kommenden Sonntagnachmittag arg unter Zugzwang. „Jeder einzelne Spieler ist sich bewusst, in welcher Situation wir uns befinden“, sagte Caligiuri, der seine Teamkollegen in die Pflicht nahm: „Jetzt heißt es kratzen, beißen, kämpfen!“

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