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Schalke: Baum über Gehaltsverzicht: "Verwundert, wie es dargestellt wurde"

Dominik Hamers
06. November 2020, 17:00 Uhr
Schalke-Trainer Manuel Baum mit Kapitän Omar Mascarell. Foto: firo

Schalke-Trainer Manuel Baum mit Kapitän Omar Mascarell. Foto: firo

Manuel Baum, Trainer des Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04, hat sich zur Diskussion um den Gehaltsverzicht der Profis geäußert.

Hinter dem FC Schalke 04 liegen turbulente Tage. Wieder einmal. Zunächst hatte die Bild am Mittwochabend berichtet, dass die Profis des Fußball-Bundesligisten nicht zu einem Gehaltsverzicht bereit seien. Tags darauf berichtete die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) von einer Einigung zwischen Spielern und Vereinsführung. Für Trainer Manuel Baum ein unglücklicher Verlauf der Woche.

„Ich kriege es schon seit einiger Zeit mit, dass es da Gespräche gibt“, sagte der Coach auf der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel beim 1. FSV Mainz 05 (Samstag, 15.30 Uhr). Aus diesem Grund sei er „etwas verwundert, wie es dargestellt wurde. Aber Omar Mascarell und Jochen Schneider haben dazu Stellung bezogen.“

Am Donnerstag hatte Sportvorstand Schneider gegenüber der WAZ betont: „Wir haben einen sehr guten, einvernehmlichen Kompromiss gefunden, der den Zeitraum 1. August 2020 bis 30. Juni 2021 umfasst.“ Und Schalke-Kapitän Mascarell wählte deutliche Worte: „Die Behauptung, die Mannschaft habe sich einem erneuten Gehaltsverzicht verweigert, weise ich im Namen des Teams aufs Schärfste zurück.“

Dennoch sorgten die jeweiligen Nachrichten für Unruhe. „In der Spielvorbereitung ist es natürlich nicht ideal, dass es mit auf dem Tableau ist“, gab Trainer Baum zu. „Aber ich finde, wir haben es gut abgestreift. Das Statement vom Verein und von der Mannschaft war klar.“

Schalkes Profis sollen dem Vernehmen nach auf rund zehn Prozent des Gehalts verzichten, um den finanziell ohnehin schon gebeutelten Klub während der Corona-Pandemie zu entlasten. Den Verein drücken, auch weil Zuschauereinnahmen und weitere Erlöse den Einschränkungen zum Opfer fallen, Schulden in Höhe von rund 240 Millionen Euro. Bereits im März, als die Deutsche Fußball Liga (DFL) den Spielbetrieb in den beiden höchsten deutschen Ligen aussetzen musste, hatten die Königsblauen auf Teile des Salärs verzichtet.

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07.11.2020 - 16:55 - vomFlankengott

@ yayabinx

Diese "Zeitung" ist gewissermaßen ein Teil von unserem Verein. Bestimmte "Schalker" stechen dort Informationen durch. Das ist ein Geben und Nehmen. Durch dieses Durchstechen bekommt diese "Zeitung" exclusive Informationen, die ja auch des öfteren tatsächlich zutreffen.

Das Schlimme ist ja, dass da einerseits absoluter Blödsinn - der aber auch seine Wirkung entfaltet und auch soll - erscheint und andererseits aber auch zutreffende Tatsachen.

Wir sollten uns aber auch selbst an die Nase fassen: Die Vereinspolitik ist auch teilweise sehr intransparent, wo sie überhaupt nicht intransparent sein müsste. Wir Anhänger werden halt auch von unseren Verantwortlichen zum großen Teil an der Nase herumgeführt. Im Gegensatz zu Assauer, der uns immer reinen Wein eingeschenkt. Danke Assi!!! RIP

Ein gutes Beispiel ist die "Ausgliederung."
Die "Informationspolitik", ich würde sie eher Propaganda nennen, läuft seit geraumer Zeit im Häppchenform.

Das Thema ist delikat und sehr heikel. Der e.V. ist sogar im Schalker Leitbild ganz fest verankert!!! Wie bringe ich jetzt aber die bittere Medizin "Ausgliederung" in den Schalker Hund. Keiner will den Scheißjob machen. Da schicken wir mal unsere Helden als Testballon vor: Klaus Fischer. Man muss die bittere Medizin in Leckerlis träufeln damit sie der Schalker Hund auch frißt. Bei diesem Scheißjob hilft die verhasste "Zeitung". Das nennt man im Billard "über Bande spielen".

Dat is Schalke!

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07.11.2020 - 11:53 - yayabinx

Kann mir mal einer von den Herren Experten hier erklären, warum Schalke nicht gegen die Bild vorgeht? Die berichten absichtlich immer Unwahrheiten über Schalke und es passiert von der unserer Seite nichts. Sollte irgendein Offizieller von Schalke die Unwahrheiten weitergegeben haben, dann sollte der SOFORT von allen Posten entbunden werden. Ich würde die Reporter von Bild einfach ein zwei Spiele nicht mehr reinlassen.

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07.11.2020 - 00:27 - vomFlankengott

Ja klar, ist im dunkeln.
Die Kellerduelle sind alle im dunkeln.
Wenn's sehen willst mussts halts Licht an machen vom Fernseher, sonst siehst nix.

Kellerduell, dat ist Kampf pur. Da geht's ums nackte Überleben. Viele Fouls, auch versteckte Fouls. Ganz fies.

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06.11.2020 - 23:11 - soso

Ja um Halb 7
Spielen die denn im dunkeln ?

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06.11.2020 - 22:56 - vomFlankengott

@ soso

Mit 10% Verzicht ist Schalke noch nicht ganz gerettet. Noch 'ne 0 hinten dran, dann geht's wieder aufwärts auf Schalke. Sogar bei den Busfahrern.

Ich dreh jetzt schon mal die Tabelle um und freue mich morgen um 15:30 Uhr auf das Spitzenspiel vom Tabellenersten gegen den Tabellenzweiten.

Und gleich danach um 18:30 Uhr dann noch das Kellerduell vom Tabellenletzten gegen den Tabellenvorletzten.

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06.11.2020 - 22:28 - soso

Wenn die Jungs auf 10% verzichten ist Schalke auch wieder gerettet.
Dann gehts schon aufwärts und die Busfahrer können wieder eingestellt werden.

Das sind schon ein paar Mark. Und auf alles können die Burschen ja auch nicht verzichten.
Gute Autos, die bei Wind und Wetter auch anspringen sollten schon dransitzen. Und die
Corona-Parties in England und Frankreich sind auch nicht billig.

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06.11.2020 - 21:16 - vomFlankengott

@ luko1944

Wenn auf Schalke Mist verzapft wird, dann kann ich doch den Medien gegenüber nicht sauer sein wenn über den Mist berichtet wird.

Und auf Schalke läuft verdammt viel schief. Das ist kein Schalker Schicksal sondern von Menschen gemacht, eben von Verantwortlichen auf Schalke. Und wenn dann der Reviersport darüber berichtet, kann ich doch nicht auf den Reviersport sauer sein. Es sei denn er würde Blödsinn bzw. "Fake News" berichten, was aber nicht geschieht.

Natürlich kann man über vieles diskutieren, ob das überhaupt geschrieben werden sollte oder auch ob manches nicht auch geschrieben werden sollte, was gar nicht geschrieben wird. Klar, der Auffassung bin ich manchmal. Aber das ist nun mal Pressefreiheit. Pressefreiheit bedeutet nicht dass etwa ausgewogen berichtet werden müsste. Auch unausgewogene Berichterstattung ist von der Pressefreiheit gedeckt, was viele nicht begreifen (wollen).

Warum ich nicht über den Reviersport meckere, hat folgenden Grund. Es wäre auch möglich bei einem Bericht bestimmte RELEVANTE Informationen zu einem Sachverhalt einfach wegzulassen. Was relevant ist und was nicht ist zum Teil auch subjektiv in der Beurteilung. Durch ein solches unabsichtliches (oder auch absichtliches) Weglassen von relevanten Informationen, bekäme die Berichterstattung dann einen bestimmten (durchaus auch gewünschten) "Spin". Also eine Wendung, eine Intention. Das wäre immer noch von der Pressefreiheit gedeckt, weil es sich dann imner noch nicht um falsche Tatsachen handeln würde. DAS macht Reviersport nicht. Das Boulevardlügenblatt aber ständig! DAS ist die hohe Kunst der "Lüge", die objektiv aber natürlich noch keine Lüge ist.

Mag sein, dass Wenzel der Drahtzieher ist. Aber ich sprach vom "Best Buddy", das ist Draxler. Und auch der, der den Dingen den gewünschten "Spin" verpasst. Hier wird schon unter "journalistischem" (diese Anführungszeichen sind WICHTIG) Deckmantel in Wahrheit explizit Vereinspolitik betrieben. GANZ IM SINNE von bestimmten Verantwortlichen. Und es gibt jede Menge im Fußvolk, die's nicht raffen! Die werden instrumentalisiert und merken GAR NIX.

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06.11.2020 - 19:52 - luko1944

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06.11.2020 - 18:47 - vomFlankengott

Dass das Boulevardlügenblatt es nicht gut mit Schalke meint sollte uns nicht verwundern. Das war so. Das ist so. Das bleibt auch so. (Die Kritik an der Berichterstattung im Reviersport finde ich total ungerechtfertigt. Die meinen es eher zu gut mit uns, was leider schon eher kontraproduktiv ist.)

Das ist eine Folge davon, dass der Schalker Kommunikationskanal vom Fleischzerleger zu einem gewissen "Alfred Draxler", eine Art Best Buddy (Gleich und Gleich gesellt sich gern!) vom Fleischzerleger, gekappt ist. Der Fleischzerleger hatte zum Boulevardlügenblatt gezielt SEINE Infos durchgestochen und so die Schalker xxxx gezielt für seine Zwecke instrumentalisiert. Dieses "Billard über Bandespiel" ist nun vorbei. Da aber die öffentliche Schalker Selbstdarstellung (siehe z.B. auch TikTok) zum einen dilettantisch ist und zum anderen weiterhin extrem intransparent bleibt ist halt immer viel Luft zum Spekulieren. Super dann für die Profis von der Verdachtsberichterstattung. Bei denen sind wir Schalker schon ewiger Stammkunde und werden's auch weiterhin bleiben, eben wegen dieser Schalker Tradition von Intransparenz, die man eigentlich direkt in's Leitbild übernehmen könnte. Das wäre dann wenigstens ehrlich.

Traurig dass man manchmal dem Boulevardlügenblatt mehr glauben muss als der eigenen Vereinsführung. Dat is Schalke!

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