Für Weston McKennie geht mit dem Transfer zu Juventus ein Traum in Erfüllung, wie er in einem Interview erklärt.

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Schalke 04: Das sagt McKennie zu seinem Juventus-Wechsel

Robin Haack
30. August 2020, 11:40 Uhr
Spielt nun für Juventus Turin: Weston McKennie. Foto: firo

Spielt nun für Juventus Turin: Weston McKennie. Foto: firo

Für Weston McKennie geht mit dem Transfer zu Juventus ein Traum in Erfüllung, wie er in einem Interview erklärt.

Nach insgesamt vier Jahren beim Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 wechselt Mittelfeldspieler Weston McKennie zu Juventus Turin in die Serie A. Für den 22-Jährigen ein „wahrgewordener Traum“, wie er in seinem ersten Interview als Bianconeri bei Juventus TV erklärt hat.

„Man wächst auf, schaut diesen Spielern zu, vergöttert sie und spielt mit ihnen in Videospielen“, führt der US-Nationalspieler aus. „Und jetzt kann ich sagen, dass sie meine Teamkollegen sind.“

Stars der Mannschaft aus Turin sind unter anderem der mehrfache Weltfußballer Cristiano Ronaldo, Gianluigi Buffon, Paulo Dybala, Giogio Chiellini und Matthijs de Ligt. Doch auch auf seiner bevorzugten Rolle im zentralen Mittelfeld hat Juventus mit Rodrigo Bentancur, Adrien Rabiot, Aaron Ramsey und Arthur namhafte Konkurrenz.

McKennie-Deal könnte Schalke insgesamt bis zu 30 Millionen Euro bringen

Zunächst wird McKennie für eine Saison von den Gelsenkirchenern für eine Saison nach Turin ausgeliehen (Leihgebühr 4,5 Millionen Euro). Darüber hinaus haben Schalke und Juventus „diverse Optionen“ vereinbart, wonach aus dem Transfer auf Leihbasis eine feste Verpflichtung werden könnte. So bestätigte Juventus, dass eine Kaufverpflichtung greift, sofern der Klub nicht näher genannte sportliche Ziele erreicht. Tritt dieser Fall ein, wird McKennie für weitere 18,5 Millionen Euro fest verpflichtet. Die Summe ist in drei Jahresraten zahlbar. Durch diverse leistungsbezogene Bonuszahlungen kann die Ablösesumme um weitere sieben Millionen Euro erhöht werden.

Für Profis von Schalke (wo sein Vertrag noch bis 2024 läuft) absolvierte McKennie seit 2017 insgesamt 75 Bundesligaspiele (vier Tore). Nun ist McKennie „aufgeregt“, den neuen Weg mit Juventus einzuschlagen, wie er bei Instagram geschrieben hat.

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31.08.2020 - 20:39 - Schalker1965

31.08.2020 - 18:51 - easybyter

"Mit Bonuszahlungen können das 30 Mio werden im Gegensatz zu den mickrigen ca 18 Mio, die Hertha geboten hat."

Die 18 Mio. € Ablöse von Hertha hätte Schalke aber sicher auf dem Konto gehabt, statt der jämmerlichen 4,5 Mio. Leihgebühr von Juve. Geht Schalke in die 2. Liga, zieht McKennie die Ausstiegsklausel und die weitere Ablösesumme nebst Bonuszahlungen kann Schalke in den Wind schreiben. So sehen die tollen Geschäfte des Herrn Schneider aus.

31.08.2020 - 18:51 - easybyter

Spieler sind keine Schachfiguren, die man so hin und her schieben kann wie man möchte. Wenn McKennie die Chance bekommt, zu einem Klub zu gehen, der mit Sicherheit in der CL spielt und spielen wird, gibt es nur noch wenig Argumente, ihn zu halten. Die Ausleihe bringt erst einmal 4,5 Mio plus das eingesparte Gehalt von ca. 1 Mio also 5,5 Mio insgesamt, was einen gewissen Handlungsspielraum schafft und die Aussicht auf weitere Millionen, denn Juve wird sicher auch in der nachsten Saison wieder die CL erreichen. Mit Bonuszahlungen können das 30 Mio werden im Gegensatz zu den mickrigen ca 18 Mio, die Hertha geboten hat. Eine Menge Geld für einen sicherlich talentierten Spieler, der aber auch oft noch sehr ungestüm agiert hat. Schneider hat da einen sehr guten Job gemacht, man darf nicht verkennen, dass der Transfermarkt durch die Corona-Krise sehr sehr viel schwieriger geworden ist. Schön reden kann ja jeder, nur die müssen ja nicht handeln. Warten wir einmal das Ende des Transferfensters ab und urteilen, wenn die Saison angelaufen ist.

31.08.2020 - 09:56 - Schalker1965

30.08.2020 - 18:13 - Schacht 7

"Für Schalke ist es die wirtschaftlich sinnvollste Variante"

Davon kann bei einem Liquiditätszufluss von lediglich 4,5 Mio € wohl keine Rede sein. Ein vertretbarer Deal wäre gewesen, die komplette Transfersumme sofort nach Schalke zu überweisen. Diese Einnahme hätte man dann tatsächlich in neue Spieler reinvestieren können. Der Transfer belegt aber, wie schlecht es um die Schalker Finanzen offensichtlich bestellt zu sein scheint.

30.08.2020 - 20:06 - PottIn

@Schacht 7
Ich finde die kritischen Kommentare von Schalker 1965 tlw. gut. Die Besserwisser Texte und kleine Beleidigungen sind natürlich Käse, das gilt aber für alle.
Manchmal den Finger in die Wunde zu legen schadet nicht. Und das tut er. Alle entlassen, dann wird alles gut - ist völliger Quatsch. Aber manche (vor Kurzem sogar viele) Entscheidungen der Verantwortlichen bei S 04 sind schon amateurhaft und zeugen oft vom Größenwahn. Hinzu kommt eine Gruppe Fußballer + Trainer, die hoffentlich noch in Liga 1 zu einer Mannschaft/Einheit reifen werden. Die Bedenken sind aber verdammt groß.
GlückAuf

30.08.2020 - 18:18 - Schacht 7

* für Weston die sportlich attraktivste

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30.08.2020 - 18:13 - Schacht 7

Für Schalke ist es die wirtschaftlich sinnvollste Variante für Weston sportliche attraktivste.
Über die finanziellen Modalitäten des Deals erteilte Juventus Auskunft: McKennie wird vorerst bis Juni 2021 für eine Fixsumme von 4,5 Millionen Euro ausgeliehen. Sollte die Kauf-Pflicht nicht greifen (also z.B. bestimmte Erfolge nicht erreicht werden) wird die Pflicht in eine Option umgewandelt. Die Ablösesumme wird dann 18,5 Millionen Euro betragen und kann um weitere sieben Millionen anwachsen, sobald Juventus und McKennie weitere sportliche Ziele erreichen.

Die Kauf-Pflicht für McKennie tritt in Kraft, wenn der Serienmeister die Champions League erreicht.

Natürlich ist die Entscheidung, einen talentierten Spieler wie Weston abzugeben, auch ein Stück weit der wirtschaftlichen Situation des Klubs geschuldet. Zu Corona Zeiten haben aber fast alle Fussball Clubs ein finanzielles Problem das sieht man deutlich am Transferfenster wo kaum Bewegung ist.

So hat Schneider jetzt etwas Spielraum den ein oder anderen Deal in die Wege zu leiten.

Und unser Spezi sollte seinen eigenen Wahn ein Ende bereiten, der Anfänger wie er andere Personen immer tituliert ist selbst die größte Schnarchnase.
Auch als Nordstädter sollte man die Contenance bewahren können 1965


Glück Auf nur der S04

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30.08.2020 - 18:10 - PottIn

@Schalker 1965
100% Zustimmung zum McKennie Verkauf . Das zeigt doch nur, dass jeder Euro benötigt wird und S04 gar nicht anstrebt, das Potential auf dem gleichen Level zu halten.
Das hat schon der Verkauf von Caligiuri gezeigt, dass gerade die Spieler, die man für die nächste Saison eigentlich benötigt, verkauft werden. Nicht verwunderlich, dass gerade diese Spieler Interesse anderer Vereine wecken. Für die Meisten S04 Spieler zeigen andere Vereine kein Interesse. So versuchen sie einen Bentaleb wieder zu integrieren, in der Hoffnung, es wird funktionieren. Seriös ist es nicht. Der Verein macht sich dadurch lächerlich. Mag sein, dass sie bis heute keinen Abnehmer für ihn gefunden haben. Dennoch muss der Verein Stärke zeigen und zur Not den Fogeel 1 Jahr lang auf der Tribüne bezahlen. Die wichtigste Personalie ist aber der Trainer. Da geht der Verein m.E. nach ein verdammt hohes Risiko ein . Schneiders Aussage "Wenn der Trainer eine gute Mannschaft hat, lässt er schönen (erfolgreichen??) Fußball spielen", ist zwar schön, aber was will er damit sagen? Diese Aussage gilt allgemein für alle Trainer, oder?? Ralf Rangnick verpflichten, ihn über Jahre neue Vereinsstrukturen und neue Mannschaft aufbauen lassen. Das würde Sinn machen und wäre glaubwürdig. Ich weiß, dass Rangnick andere Vereine im Kopf hat, er kennt aber S04 und könnte hier den Trainer und den Sportdirektor machen. Tönnies ist weg, deswegen bin ich mir sicher, dass er wenigstens gesprächsbereit wäre.
Zum AR möchte ich mich nicht äußern, da CT gerade erst seinen Hut genommen hat und der Rest der Truppe sich jetzt beweisen kann. Drücke McKennie die Daumen, dass er es bei Juve schafft. GlückAuf

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30.08.2020 - 16:57 - Schalker1965

"Zunächst wird McKennie für eine Saison von den Gelsenkirchenern für eine Saison nach Turin ausgeliehen (Leihgebühr 4,5 Millionen Euro)."

Was soll ein solches Transfergeschäft? Schalke lässt einen vielseitig einsetzbaren Nationalspieler, der qualitativ eine große Lücke hinterlässt und im Abstiegskampf dringend hätte gebracht werden können, für einen Witzbetrag nach Juve ziehen. Im nächsten Jahre, wenn dann die Ablöse fließen soll, spielen wir vermutlich in der zweiten Liga. Dann zieht der Spieler seine Ausstiegsklausel und Juve kann McKennie ohne Ablöse unter Vertrag nehmen. Herr Schneider, Sie sind ein unfähiger Anfänger. Und dieser mit Schnarchnasen besetzte AR segnet ein solches Geschäft auch noch ab. Wann wird dieser Wahnsinn endlich beendet?

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30.08.2020 - 16:05 - nada4501

Ich frage mich wat will der da bzw. haben die bei Juventus Tomaten auf den Augen.

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30.08.2020 - 16:05 - reviersportfuzzi

Ich könnte kotzen...diese zu schnell reich gewordenen Teenies !!

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30.08.2020 - 14:33 - easybyter

Es werden ja auch viel zu viele Interviews gemacht. Die meisten sondern doch immer die gleichen Floskeln ab und was soll ein junger Spieler denn auch sagen, wenn er zu einem so großen Verein geht? Es wird rund um den Fußball viel zu viel geredet und analysiert. Die sollen die Jungs spielen lassen und gut ist. Eine Stunde vor Anpfiff sitzen die Experten da und sondern irgend einen Müll ab und ihre Prognosen sind auch meist falsch. Alles überflüssig und nur dem Ziel geschuldet, möglichst lange zu übertragen und viel Werbung unterzubringen, damit die horrenden Summen bezahlt werden können. Ich wünsche Weston McKennie alles Gute in Turin.

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30.08.2020 - 12:48 - Dr. Acula

Immer das gleiche Gesabbel. Diese Interviews sind sooo langweilig geworden. Da kann man einen x beliebigen Spieler hinstellen. Der Inhalt ist immer derselbe

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