Nach 34 Minuten liegt Velbert in Düsseldorf zurück, Marcel Lange schießt seine Elf aber zurück ins Spiel und rettet den Punkt.

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SC Velbert zeigt im Schlüsselspiel Moral

18. Februar 2019, 08:46 Uhr

Foto: Uwe Möller

Nach 34 Minuten liegt Velbert in Düsseldorf zurück, Marcel Lange schießt seine Elf aber zurück ins Spiel und rettet den Punkt.

 Mit einem Kraftakt hat der SC Velbert das gesteckte Minimalziel erreicht und den Vorsprung auf den Abstiegskonkurrenten SC Düsseldorf-West gewahrt. Im Gastspiel des 20. Spieltags geriet die Elf von Ralf vom Dorp mit 0:2 in Rückstand, kämpfte sich aber dank der Treffer von Marcel Lange zurück und kam zu einem 2:2-Unentschieden. Dadurch konnten die Clubberer sogar einen Rang in der Tabelle klettern und den vermutlichen Relegationsrang 15 an den ETB Schwarz-Weiß Essen weiterreichen.

Dabei lief es zunächst überhaupt nicht nach dem Geschmack der Velberter. Die Gastgeber entfachten durchaus Druck, wurden aber abgesehen von Standardsituationen selten wirklich gefährlich. Dennoch kamen sie Mitte des ersten Abschnitts zum Torerfolg, da Schlussmann Richard Garweg einen Fernschuss nach vorne klatschen ließ und ein Akteur der Gastgeber abstauben konnte (26.). Wenig später erhöhte der SC West nach einem Freistoß gar auf 2:0 (34.), es drohte ein bitterer Nachmittag für den SCV.

„Die Tore waren vermeidbar, da müssen wir entschlossener zur Stelle sein. Die Moral meiner Mannschaft war jedoch klasse und der Anschluss vor der Pause extrem wichtig“, analysierte der Coach. Das Auftrieb gebende 1:2 markierte Marcel Lange mit einer feinen Einzelleistung, als er sich im Mittelfeld die Kugel schnappte, losmarschierte und vom Sechzehner abschloss (36.).


Velbert dominiert nach der Halbzeit

Nach dem Seitenwechsel nahm dann der Gast das Heft in die Hand und zwang die Düsseldorfer zu Fehlern – mit Erfolg. Erneut war es Lange, der nach Balleroberung und schönem Angriff goldrichtig stand und nach Merveil Tekadiomonas geblocktem Schuss den Rebound versenkte (64.).

Wenig später bot sich Pier Schulz gar die Möglichkeit zum 3:2, er traf aus kurzer Distanz jedoch nur die Unterkante der Latte. „Da hatten wir den Torschrei schon auf den Lippen. Im Endeffekt ist das Ergebnis aber gerecht, denn auch Düsseldorf hatte gegen Ende noch eine gute Phase, wo wir alles in die Waagschale werfen mussten. Kämpferisch und läuferisch war das stark, daher sind wir fürs Erste zufrieden. Es gibt noch einiges zu verbessern, doch dieser Spielverlauf sollte uns Selbstvertrauen geben“, zog vom Dorp Bilanz.

Bitter jedoch: In Filippas Filippou und Ferhat Mumcu, der für Filippou gekommen war, verletzten sich zwei Spieler in der intensiven Partie und drohen für das Gastspiel beim FSV Duisburg auszufallen.

Autor: Marvin Renner

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