S04 U23 startet gegen Schießbude der Liga

09.02.2019

OL WF

S04 U23 startet gegen Schießbude der Liga

Foto: Thorsten Tillmann

Ab Sonntag rollt der Ball wieder in der Oberliga Westfalen. Tabellenführer FC Schalke 04 U23 startet mit einem Gastspiel bei Eintracht Rheine (15 Uhr) in die Restrunde. 

48 von möglichen 54 Punkten holte die S04-Reserve in der Hinrunde. Mit elf Punkten Vorsprung (bei einem Spiel mehr) auf den TuS Haltern haben die Gelsenkirchener jetzt schon beste Aussichten auf den Aufstieg in die Regionalliga im Sommer.

„Wir freuen uns, dass es endlich losgeht“, sagt Trainer Torsten Fröhling gegenüber der WAZ. Die spielfreie Zeit verlief allerdings nicht ganz nach Plan des Trainers. Seine Mannschaft konnte keines ihrer Testspiele gewinnen. Gegen den Niederrhein-Oberligisten ETB Schwarz-Weiß Essen spielte Schalke Mitte Januar 1:1-Remis, Unentschieden endete auch die Partie gegen den Regionalligisten SG Wattenscheid (2:2) vor einer Woche. Und vom SC Wiedenbrück, ebenfalls aus der Regionalliga, setzte es gar eine 1:5-Klatsche. Obendrein wurden die geplanten Tests gegen den SV Straelen und beim VfB Homberg abgesagt.

Beste Offensive trifft auf schlechteste Defensive

"Die Wintervorbereitung verlief etwas schleppend, da wir mit dem Wetter und zudem mit vielen Verletzungen zu kämpfen hatten. Daher mussten wir oft improvisieren“, erklärt Fröhling in der WAZ. Die von Trainer angesprochenen Verletzungssorgen plagen den S04 auch im sonntäglichen Duell mit Rheine: Er muss auf Richard Weber, Phil Halbauer, Christian Eggert, Nicholas Taitague und Berkan Firat verzichten. Die Angreifer Philip Fontein und Haji Wright, jeweils mit sieben Saisontoren in der Reserve, werden ebenfalls nicht zur Verfügung stehen. Beide stehen im Bundesliga-Kader der Schalker für das Spiel gegen Bayern München am Samstagabend.

Über den Gegner der U23 sagt Trainer Fröhling: „Rheine ist eine schwer einzuschätzende Mannschaft.“ Ende vergangenen Jahres trat Trainer Uwe Laurenz bei der Eintracht zurück, Björn Laurenz und Benjamin Brinkmann übernahmen beim Tabellenvierzehnten. Der hält mit 48 kassierten Toren den Liga-Negativwert in Sachen Gegentreffer. Dagegen stellt Schalke den mit Abstand gefährlichsten Angriff der Liga - die Rollen scheinen also klar verteilt. ea

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