Nach dem 0:2 (0:1) gegen den 1. FC Köln kann die U19 des FC Schalke 04 ihre Titelträume wohl begraben. 

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S04 U19: Meisterschaft nach 0:2 gegen 1.FC Köln fast weg

Stefan Bunse
02. Dezember 2019, 08:23 Uhr

Foto: Tillmann

Nach dem 0:2 (0:1) gegen den 1. FC Köln kann die U19 des FC Schalke 04 ihre Titelträume wohl begraben. 

Zehn Punkte Abstand auf den Tabellenführer aus der Domstadt und acht Punkte auf den Tabellenzweiten Fortuna Düsseldorf sind in der Rückserie kaum mehr aufzuholen. Schalkes Trainer Norbert Elgert denkt bereits an die kommende Saison und will in der Winterpause Personal nachlegen. Auch, wenn der Gegner vom Sonntag die Königsblauen noch nicht abgeschrieben hat.


„Wir sind froh, dass wir den Abstand zu Schalke 04 haben, weil es in meinen Augen eine sehr gute Mannschaft ist“, erklärte Kölns Trainer Stefan Ruthenbeck. „Das sagt aber auch etwas über unsere Qualität aus. Wir freuen uns über die Situation. Wir gehen nach der Niederlage von Mönchengladbach ganz klar als Gewinner aus dem Spieltag heraus, das tut uns gut.“ 

Dennoch dürfe man den S04 nie abschreiben. Ruthenbeck warnte: „Wir wollen es diesmal einen Tick besser machen als im letzten Jahr, als uns Schalke am letzten Spieltag noch abgefangen hat.“


Elgert will im Angriff der Schalker U19 was tun

Die Stimmung auf der Weihnachtsfeier der Schalker U19 am Sonntagabend dürfte zumindest nicht ausgelassen gewesen sein. Schalkes Trainer Norbert Elgert hatte sich deshalb fest vorgenommen, seine Jungs nach der unglücklichen Niederlage gegen den 1. FC Köln dort wieder aufzubauen. „Man schafft das ja nicht jedes Jahr. Wir wollen das immer, aber die anderen sind auch nicht blöd und lassen sich von Schalke 04 jedes Jahr einholen, nur weil alle der Meinung sind, dass die Schalker nochmal kommen“, meinte der Coach zu den Aussichten der Königsblauen in der Rückrunde. „Ich bin nicht blauäugig.“


Die Hinserie beendete Schalke mit 22 Punkten und einem Torverhältnis von 17:8 auf dem ungewohnten sechsten Platz. „Was uns gelingen muss, ist einfach torgefährlicher zu werden“, meinte der 62-Jährige. Genau hier drückt der Schuh. Die Abwehr ist stabil, im Aufbauspiel bis zum Strafraum sind deutliche Fortschritte gemacht worden. Aber nach vorne geht nicht viel. Deshalb will Elgert neues Personal im Sturm. „Es ist jetzt in erster Linie unsere Aufgabe, mit den Jungs zu arbeiten, die wir haben, um dort noch etwas rauszuholen. Wir glauben auch an sie“, bilanzierte Elgert. 

Es folgt die Ankündigung: „Aber im Vorgriff auf die neue Saison wäre es schon sinnvoll, wenn wir etwas für die Torgefahr tun. Schon in Richtung neue Saison, aber etwas, was uns auch jetzt schon helfen kann.“ 

Es wird also noch der eine oder andere Spieler aus dem Jungjahrgang über die Jahreswende den Weg nach Gelsenkirchen finden. Man darf gespannt sein. 

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