Die vergangenen vier Pflichtspiele auf Schalke konnte Werder Bremen allesamt gewinnen. Am Samstag kommt es zum insgesamt 111. Aufeinandertreffen beider Teams.

Bundesliga

S04: Für Werder Bremen gab es auf Schalke zuletzt viel zu holen

RevierSport
25. September 2020, 12:58 Uhr
2019 siegte Bremen im DFB-Pokal auf Schalke. Foto: firo

2019 siegte Bremen im DFB-Pokal auf Schalke. Foto: firo

Die vergangenen vier Pflichtspiele auf Schalke konnte Werder Bremen allesamt gewinnen. Am Samstag kommt es zum insgesamt 111. Aufeinandertreffen beider Teams.

Am 10. Spieltag der Saison 2016/17 fuhr der FC Schalke 04 zuletzt zu Hause drei Punkte gegen Werder Bremen ein. Damals sorgten Alessandro Schöpf und Nabil Bentaleb (35./38.) mit einem Doppelschlag für eine 2:0-Führung, kurz vor der Pause kam Grün-Weiß durch den heutigen Münchener Serge Gnabry (42.) noch einmal heran. Wiederum Schöpf (63.) machte dann nach gut einer Stunde alles klar. Aus dem zu der Zeit von Markus Weinzierl gecoachten Team befinden sich neben den beiden Torschützen lediglich noch Keeper Ralf Fährmann, Matija Nastasic, Benjamin Stambouli und Guido Burgstaller im Kader von Königsblau.

Die vergangenen vier Partien in der Veltins-Arena dürften bei den Bremer Fans nur gute Erinnerungen hervorrufen: Dreimal siegte Werder gar zu null, einmal gab es ein 1:2 aus Schalker Sicht. Beim bislang letzten Duell auf Schalke am 30. Mai 2020 markierte Leonardo Bittencourt in der 32. Minute das Tor des Tages für das Team von Trainer Florian Kohfeldt. Wichtig, denn unter anderem diesem Tor war es zu verdanken, dass die Werderaner letztendlich doch auf Platz 16 der abgelaufenen Bundesligasaison landeten, bevor sie in der Relegation nach einem 2:2 im Rückspiel beim 1. FC Heidenheim den Klassenerhalt sicherten.

Rashica und Toprak fallen bei Bremen aus

Den Saisonstart setzte allerdings nicht nur Schalke durch die historische 0:8-Klatsche in München in den Sand – auch Werder verlor das erste Spiel der neuen Saison gleich mit 1:4 gegen Hertha BSC Berlin. Vor den erlaubten 8.400 Zuschauern gelang einzig Davie Selke der zwischenzeitliche 1:3-Anschlusstreffer. Trainer Florian Kohfeldt sprach nach der Partie von einer verdienten Niederlage: „Wir haben den Schalter nicht gefunden, sind nicht richtig da gewesen und haben keinen Druck aufgebaut“, sagte der 37-Jährige. Torschütze Selke sah dies etwas anders – sein Fazit fiel positiver aus: „Wir machen das 1:3 und haben dauerhaft Druck auf dem Gegner und uns nie hängen lassen, auch nicht nach dem 1:4. Das spricht für die Truppe.“

Neben Milot Rashica, der nach wie vor an einer Knieverletzung laboriert und bei Werder Bremen scheinbar kurz vor einem Weggang steht, wird auch Ömer Toprak im 111. Duell mit Schalke, das als erster Krisengipfel der Saison betitelt werden kann, ausfallen. Der Innenverteidiger verletzte sich kurz vor dem Ligastart an der Wade und ist gegen S04 noch nicht fit genug für einen Einsatz.

Autor: Leon Peters

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26.09.2020 - 11:47 - easybyter

Es wird schwer gegen Werder. Die haben zwar 1:4 verloren, haben aber immerhin Ansätze gezeigt und gegen Schalke immer gut und glücklich gespielt. Wer da nicht bereit ist, sich 100 % reinzuhängen, wird das Spiel verlieren. Ich bin skeptisch, dass Wagner die Truppe hinreichend motivieren kann. Die Sprüche, wie sie sich im Training engagieren kennen wir nun zur Genüge. Das sollte dann auch mal im Spiel passieren.