Der FC Schalke 04 beschäftigt sich mit einer Ausgliederung der Profiabteilung aus dem eingetragenen Verein. Das bestätigte Aufsichtsratschef Clemens Tönnies vergangenen Samstag gegenüber

Social-Media-Reaktionen

S04: Das denken die Fans über eine Ausgliederung

Tim Rother
18. Mai 2020, 09:34 Uhr
S04-Boss Clemens Tönnies erntete via Social Media heftige Kritik. Foto: firo.

S04-Boss Clemens Tönnies erntete via Social Media heftige Kritik. Foto: firo.

Der FC Schalke 04 beschäftigt sich mit einer Ausgliederung der Profiabteilung aus dem eingetragenen Verein. Das bestätigte Aufsichtsratschef Clemens Tönnies vergangenen Samstag gegenüber "Sky". Bei den Fans des Bundesligisten sorgte diese Nachricht für großen Wirbel.

Kurz nach der 0:4-Pleite beim BVB ergriff Schalke-Boss Clemens Tönnies im Sky-Interview das Wort. Es ging nicht nur um die Niederlage, die ihn sehr ärgerte, sondern auch die Zukunft des S04. Stichwort: Ausgliederung.

„Wir diskutieren seit Jahren, ob wir einen traditionellen Fußballverein halten können. Vor allem in Corona-Zeiten müssen wir nochmal darüber sprechen, Wir müssen erstmal die nächsten Spiele abwarten. Parallel arbeiten wir aber das alles aus. Dann schauen wir mal“, betonte Tönnies nach der 0:4-Derbypleite gegen Borussia Dortmund am Sky-Mikrofon.

Ziel des Vereins sei es aber gleichermaßen, alle Beteiligten in diesen Entscheidungsprozess mit einzubinden. „Unsere 130.000 Mitglieder und fantastischen Fans müssen das mittragen. Ich sehe es nicht als Chance, sondern Aufgabe des Aufsichtsrates darüber zu diskutieren“, erklärte der 63-Jährige weiter.

Schalke-Fans sauer: „Nein zur Ausgliederung!“

Bei den Anhängern der Blau-Weißen sorgten die Worte des Aufsichtsratsbosses für eine Menge Diskussionspotenzial. Viele Schalker Fans fanden via Social Media deutliche Worte in Richtung Tönnies. Einige sprachen sich schon jetzt klar gegen eine Ausgliederung aus. So schrieb beispielsweise der User s049ers: „Er (Tönnies, Anm. d. Red.) will die Ausgliederung, damit er endgültig den Verein übernehmen kann! NEIN! Einfach Nein zur Ausgliederung!“

Auch wurde der Zeitpunkt, dieses Thema direkt nach der empfindlichen Niederlage gegen den BVB anzusprechen, kritisiert. „Inzwischen wird nach Derbyklatschen nicht nur über den Trainer, sondern auch direkt über eine Ausgliederung gesprochen. Nun denn.“ Und: „Bisschen erschrocken.. Beim Durchscrollen der Timeline wird einem ja schlecht. Lese nur Darlehen, Ausgliederung, Blamage, Tönnies etc. Hat sich die Truppe wenigstens in Ansätzen gewehrt?“, schrieben andere User.

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22.05.2020 - 23:55 - Schalker1965

@vomFlankengott

Grundsätzlich hast du völlig Recht, dass der AR insgesamt über Jahre hinweg schlicht versagt hat. Ich fürchte jedoch, dass die Machtposition und der Einfluss von Tönnies eine lähmende Wirkung auf den AR hat(te), so dass sich kein echter Widerstand gegen Tönnies formieren konnte, zumal etwaige Tönnies Gegner im AR in der absoluten Minderheit sein dürften und daher kein echtes Hindernis für Tönnies darstellen.

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21.05.2020 - 15:10 - KB1904

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20.05.2020 - 08:37 - KB1904

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20.05.2020 - 00:29 - vomFlankengott

@ Schalker1965

absolute Zustimmung zum letzten Kommentar!

Uns unterscheidet offensichtlich hauptsächlich die Einschätzung von Tönnies als Aufsichtsratsvorsitzender. Ich sehe das Versagen in erster Linie beim gesamten Aufsichtsrat und weniger direkt beim Aufsichtsratsvorsitzenden. Dass Tönnies von dem Geschäft kaum was versteht würde er selbst wohl nicht mal leugnen. Man kann halt Schalke als Fußballverein nicht führen wie ein Unternehmen. Das wurde aber lange Zeit von ihm so gemacht. Inzwischen hat er's wohl aber kapiert, aber halt leider viel, viel zu spät. Damals als Stevens in den Aufsichtsrat zog, hat er wohl begriffen dass die restlichen Schnarchnasen bzw. Jasager Schalke auch nicht weiterhelfen. Da war aber schon viel zuviel Porzellan zerdeppert.

In der Folge (nach Heidel) wurde das aktive Management endlich mal breiter aufgestellt. Das war ja schon eine halbe Ewigkeit nicht mehr "zeitgemäß." Viele Schalker benutzen dieses Wort ja in Zusammenhang mit unserem e.V., als ob die Geschäftsform an den massenhaften Fehlentscheidungen irgendeine Schuld hätte.

Auch nach der Ausgliederung kann Schalke noch (1) immer wieder wichtige Spieler ablösefrei abgeben (2) weiter Spieler teuer einkaufen die erkennbar gar kein Entwicklungs- und damit kein Wertsteigerungspotential (Rudy) haben (3) eine unzureichende Scoutingabteilung haben (4) das Image verschlimmbessern (einfach mal das Verhältnis der positiven Presseveröffentlichungen und der negativen betrachten)

Zu deutsch auch nach der Ausgliederung, wenn die Kohle dann reingekommen ist, lässt sich diese dann weiterhin so vorzüglich verbrennen wie bisher. Warum ist das als Schalker so schwer zu begreifen?

Deshalb hat @Schalker1965 Recht, wenn er sagt, dass die "dilettantische" Führungsriege verschwinden muss. Und der "Größenwahn" gleich mit.

Inzwischen verleihen wir einen Uth (primär wegen dessen hohem Gehalt) und leihen uns im Gegenzug den Knaller Gregoritsch (weil der billiger ist). Diese VIELEN Leihgeschäfte sowohl beim Abgeben als beim Verpflichten von Spielern zeigen wohin der Verein durch dieses ständige Mißmanagement verbunden mit dem Größenwahn inzwischen hingekomnen ist. Das ist nicht nur auf Kante genäht; das ist vielmehr Kante auf Kante auf Kante genäht. Und wenn dann irgendwann die letzte Karte gezogen ist, dann fällt das ganze Kartenhaus zusammen. Und die Träumer unter uns meinen dann das wäre Corona gewesen. Dabei hat's Corona doch nur erbarmungslos aufgedeckt. AUFWACHEN!

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19.05.2020 - 19:55 - Schalker1965

@ easybyter

"Schalke hat zur Zeit eine engagierte kompetente Führungsriege, …"

Woran machst du das fest? Durch welche Leistungen hat denn diese "Führungsriege" (wer auch immer damit gemeint sein mag) Engagement und Kompetenz zum Ausdruck gebracht? Oder laberst du nur das nach, was du irgendwo aufgeschnappt hast? Frei nach dem Motto: Hauptsache irgendwas raushauen!

Allein die Tatsache, dass auf Schalke jahrzehntelang "auf Kante" finanziert wurde - wie der aktuelle Vorstand selbst einräumt - belegt, wie unseriös, unprofessionell und dilettantisch diese "Führungsriege" um Tönnies und Konsorten tatsächlich gearbeitet hat. Aber Ignoranz und Größenwahn haben halt ihren Preis. Nur schlecht, wenn man sich das nicht leisten kann. Und noch viel schlimmer, wenn man die drohende Pleite dennoch billigend in Kauf nimmt. Unter diesen Bedingungen sollte der erste Schritt sein, die potentiellen Totengräber vom Berger Feld zu treiben und sich personell neu und kompetent aufzustellen. Sodann kann man auf Schalke die nächsten Jahre halt nur "kleine Brötchen" backen und die Finanzen konsolidieren. Ob eine Ausgliederung die Konsolidierung ggfs. beschleunigen soll, mögen die Mitglieder zu gegebener Zeit entscheiden. Diese Entscheidung darf aber keinesfalls durch die diejenigen herbeigeführt werden, die dem FC Schalke 04 die desolate wirtschaftliche und sportliche Lage eingebrockt bzw. sehenden Auges an den Rand des Ruins getrieben haben. Daher müssen Tönnies und seine Schulterklopfer im AR und Vorstand endlich vom Hof gejagt werden.

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19.05.2020 - 15:23 - vomFlankengott

@ easybyter

Schalke hat "zur Zeit" die gleiche Führungsriege, wie auch schon vor vielen Jahren.Der Aufsichtsratsvorsitzende als Boss der Führungriege ist sogar schon seit Jahrzehnten in Verantwortung, theoretisch zumindest.

Finanziell sind Schalke deswegen die Hände gebunden weil es auf Schalke einfach insgesamt viel zu viele Millionenflops gab. Gerade vor kurzem wurde z.B. hier beim Reviersport von Carlos Grossmüller berichtet, als sog. "Millionenflop." Der letzte wird Rudy gewesen sein. Also exakt der Spieler, bei dem mir ganz persönlich am Tag der Verpflichtung die Phantasie gefehlt hat, wie man diesen Spieler "entwickeln" und bei dem daraus entstehendem Mehrwert dann mit Gewinn verkaufen könnte.

Nun kann ja sein, dass Schalke das gar nicht wollte. Weil man es sich bei einer Neuverpflichtung leisten kann auf einen solchen Aspekt zu verzichten. Aber es ist halt die einzige wirklich relevante Geldquelle neben den Investoren, die man bei einer möglichen Ausglieferung bekäme.

Die Jugendspieler hätte Schalke fast alle problemlos halten können, wenn man FRÜHZEITIGER mit entsprechend hohen Gehälter um diese Spieler geworben hätte. Das Geld hat man erst (immer ca 2. Jahre zu spät) dann geboten als der Spieler bereits sportlich so attraktiv war, dass Vereine mit den besseren sportlichen Perspektiven sich dem Spieler als Alternative angeboten haben.

Manchmal konnte man die Schei...e direkt kommen sehen, wie bspw. bei Kolasinac. Klar konnte keiner wissen, dass der im letzten Jahr so abgeht. Aber klar wusste jeder, dass das ein sehr talentierter Jugendspieler mit AUSLAUFENDEM Vertrag ist. Wieso wurden dann aber Verträge von nur talentierten Jugendspielern wie bspw. Reese verlängert? Grundsätzlich gilt, dass bei einem sehr talentierten Jugendspieler IMMER 2 Jahre vor Ende der Vertragslaufzeit aus Schalker Perspektive der Vertrag ausläuft. Spätestens dann muss verkauft oder verlängert werden. Wer dann nicht verlängert bei sehr gutem Gehalt (!) darf aus Schalker Perspektive in der Profimannschaft keinen Platz blockieren gegenüber solchen Spielern die der Verein entwickeln möchte. Die Anzahl der Plätze ist schliesslich sehr begrenzt. Und wenn Schalke einen Gregoritsch holt, würde ich mir als Kutucu so meine Gedanken machen. Schließlich blockiert der ja meine Entwicklung. Auf das Gelaber (über Schalke) von Kutucu gebe ich keinen Pfifferling. Das hat nix mit Kutucu zu tun!! Das hat mit Profifußball zu tun!! Da ist fast ALLES potentiell verlogenes Gelaber. Bestes Beispiel: Die Geisterspiele werden jetzt durchgeführt um den Fans in diesen schwierigen Zeiten wenigstens ein bischen Abwechslung zu bieten. Also den Fans, die bekanntlich mehrheitlich das Schauspiel inzwischen sowieso ablehnen. In Wahrheit muss in den Durchlauferhitzer oben frische TV Kohle rein, die unten dann sofort an Großverdiener weitergereicht wird. Um das dann zu kaschieren werden dann die vielen kleinen Leute zitiert deren Arbeitsplatz daran hängt und die die Brosamen abbekommen. Als es denjenigen, die so eine Schei...e über die Rampe jagen jemals um diese Leute ging.... Speziell unserem Boss. Also der, der mit den Sub-Sub-Unternehmern zusammenarbeitet.

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19.05.2020 - 12:12 - easybyter

"Der Fisch stinkt vom Kopf" Diesen populistischen Allgemeinplatz kann ich nicht mehr lesen. Schalke hat zur Zeit eine engagierte kompetente Führungsriege, aber da kann der Beste nichts machen, wenn ihm finanziell die Hände gebunden sind. Es werden doch heute bereits für talentierte Nachwuchsspieler horrende Summen geboten und wer kann verhindern, dass ein guter Mann aus der Knappenschmiede seinen Vertrag aussitzt und zu einem anderen Klub wechselt? Bei Goretzka ist man doch fast über die finanziellen Grenzen hinaus gegangen, um ihn zu halten. Im Nachinein kann man immer schlau reden und den Verantwortlichen Unfähigkeit vorwerfen. Junge aufstebende Fußballer wollen CL spielen und sind weg, wenn ihnen entsprechende Möglichkeiten geboten werden. Auch die Knappenschmiede hat Konkurrenz bekommen, denn andere Klubs schlafen auch nicht und buhlen um die jungen Talente. Überall ist viel Geld im Spiel und wenn die Verantwortlichen auf Schalke das nicht haben, können sie immer nur zuschauen, wie die anderen die guten Leute kaufen. Ich sehe die Entwicklung auch mit Skepsis, bin aber der Meinung, dass es ohne eine Strukturänderung bei Schalke nicht weiter geht. Auf die Dauer werden die Knappen so im Mittelfeld herumdümpeln, in einem guten Jahr vielleicht mal in die EL gelangen, aber es besteht auch die Gefahr abzusteigen. Dass Leute wie Matip, Goretzka und Nübel gegangen sind. lag keineswegs am unfähigen Mangagement. Nübel z.B. hatte einen Vertrag, war Nr. 1 im Tor, war Kapitän, hatte ein tolles Angebot zu verlängern und ging zu den Bayern, obwohl er dort wahrscheinlich auf der Bank sitzen wird. Was soll man so einem Spieler denn noch bieten, dass er bleibt?

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18.05.2020 - 17:52 - vomFlankengott

Wenn ich mir hier die Diskussion um die Ausgliederung so anschaue, wird mir wirklich Angst und Bange. Viele sog. Totschlagargumente. Schlimm.

Also: Eine Ausgliederung hat Vor- UND Nachteile. Es gilt also abzuwägen!!! Bei Prognosen, wohin sich Schalke entwickelt, ist VORSICHT geboten. vor allem wenn sie in die Zukunft gerichtet sind. Außer die Hellseher, die wissen natürlich immer, was die Zukunft für Schalke bringt.

Zu bedenken ist, dass es Fußballclubs gibt, die sich für Investoren geöffnet haben, und es hat ihnen nichts gebracht. Folglich kann die simple (unterkomplexe) Logik e.V. gleich nicht mehr zeitgemäß und Ausgliederung wird gleich den Erfolg bringen schon mal nicht stimmen. Das ist Fakt. Es gibt 2 (ZWEI !!!) wesentliche Geldquellen im modernen Profifußball: Einerseits von Investoren und ANDERERSEITS die Entwicklung von Talenten und deren gewinnbringender Verkauf. Es gibt natürlich noch weitere Geldquellen, welche aber alle leider keinen sehr wesentlichen Einfluß haben.

Die Probleme, die Schalke hat, liegen in dem Umstand, dass die zweite Geldquelle, also das Entwickeln von Talenten UND (!) deren maximal gewinnbringender Verkauf auf Schalke seit Jahren fast schon sxstematisch versemmelt wird! Der erste Sündenfall war Joel Matip und der letzte war Nübel. Die Summe aller Sündenfälle hat Schalke geschätzt mehr als die Hälfte dessen gekostet, was jetzt eine Ausgliederung bringen würde. Natürlich nicht in Millionen kummuliert getechnet! Mitdenken: Ein Spieler wie Matip hätte heute natürlich einen vielfachen Wert gegenüber damals. Also in dem jungen Alter von damals bei heutigem Verkauf und einer Restlaufzeit des Vertrags von mehr als 2 Jahren.

Wenn jetzt durch Ausgliederung viel Kohle reinkommen würde und es wird weiter so systematisch Geld verbrannt, sehe ich schwarz. Wenn wichtige Spieler mit Zukunftspotential oder Leistungsträger Schalke verlassen muss es richtig scheppern in der Vereinskasse. Damit auch adäquater Ersatz mit Zukunftspotential geholt werden kann. Auf Schalke wird aber immer das nächste kleinere (inzwischen als Notbehelf sogar mit immer mehr Leihspielern!) und nicht grössere Rad gedreht, weil entscheidende Spieler ablösefrei von dannen ziehen. Der Unmut trifft dann Nübel, Goretzka u.s.w. aber nicht das unfähige Management bzw. den Aufsichtsrat, der ja schliessllich genau dieses unfähige Management erst installiert hat.

Ein Fisch stinkt immer vom Kopf her. Auch auf Schalke, wenn er denn stinkt.

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18.05.2020 - 14:53 - easybyter

Wenn man sieht, wie sich der Transfermarkt und die Spielergehälter in den letzen Jahren entwickelt haben, wird deutlich, dass Schalke als E.V. da nicht mehr mithalten kann. Entweder man begnügt sich damit, in der Bundesliga mitzuspielen ohne Ambitionen auf die obere Region der Tabelle oder man stellt den Klub auf solide finanzielle Füße. Mit der Ausgliederung müsste dann natürlich auch eine professionelle Führung etabliert werden, denn Geld allein bringt es ja bekanntlich nicht, wie man an anderen Beispielen sehen kann. Nicht damit zu erklären ist jedoch das Wie des Zustandekommens der Niederlage in Dortmund. Da fehlten so ziemlich alle Tugenden, mit denen man erfolgreich Fußball spielen kann. Da war kein Kampfgeist, kein Mut, keine Bereitschaft sich bis zur Erschöpfung reinzuhängen zu sehen. Man ließ die Dortmunder spielen und ihre Tore machen ich glaube so leicht hat Dortmund noch nie ein Derby gewonnen. Die konnten doch nach dem 3:0 einen Gang zurückschalten und schon an das nächste Spiel denken. Die Vorstellung der Schalker war eine Zumutung und man kann froh sein, dass für dieses miese Gekicke nicht auch noch Eintrittsgeld bezahlt worden ist, denn das müssten die Spieler den Fans im Zweifel zurückzahlen.

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18.05.2020 - 12:46 - KB1904

Ich bin zu diesem Thema zweigeteilt. Auf der einen Seite gibt es schon zu viele negativ Beispiele/Vereine die diesen Weg ohne Erfolg aber mit sehr viel Zoff schon gegangen sind. Auf der anderen Seite sehe ich es so, das ohne diesen Schritt Schalke zum Mauerblümchen wird mit Tendenz 2.Liga. Wenn man diesen Schritt gehen sollte dann muss auch ein gutes Konzept dahinter stehen und nicht nur die Kohle kassieren ausgeben und weiter machen wie bisher. Ich denke mal das man das genaustens den Fan`s oder besser gesagt den Mitgliedern erklären sollte. Der Verein ist für mich mit den Personen C.Tönnies,P.Peters,J.Schneider,M,Reschke und dem Trainer D.Wagner dafür gut aufgestellt. Ein fader Beigeschmack würde aber immer bei mir bestehen bleiben.

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18.05.2020 - 12:46 - Schalkerstachel

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18.05.2020 - 12:33 - Tief_im_Westen

Anderen die eigenen Schwächen aufbinden wollen, während man selbst der Überzeugung ist, dass man den Durchblick hätte, erinnert auch nur an die Eltern, die den Lehrern, trotz Leistungsnachweis, erklären wollen, dass ihr Nachwuchs der nächste Einstein ist.

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18.05.2020 - 12:29 - Tief_im_Westen

Naja, schlecht spiegeln, nichts zum Thema schreiben und diffamierend beleidigend angebliche Diffamierungen und Beleidigungen benennen wollen, sind ja hier die Spezialitäten anderer User, da braucht es keinen Lappes.

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18.05.2020 - 12:27 - Nathan

Lesen und verstehen das ist hier für einige Schalke Hasser ein Fremdwort.

Einen schönen Gruß aus Mönchengladbach

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18.05.2020 - 12:21 - Nathan

@Lappes

Kontroverse Diskussionen sind ein Fremdwort für deine Wenigkeit , Hauptsache andere User diffamieren.
Gegen die Argumente vom Schacht 7 kannst du wohl nicht wechseln so kennt man dich. Dann kommst du mit deinen typischen Floskeln wenn du nicht weiterweißt.

Da habe ich ein schönes Zitat :
Dummheit ist auch eine natürliche Begabung.

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18.05.2020 - 11:36 - Tief_im_Westen

Eine Ausgliederung macht für Schalke jetzt nur Sinn, wenn es mittel- und langfristig geplant ist. Heute entscheiden, morgen ausgliedern und übermorgen die Kohle verjubeln ist halt nicht. Dann stellt sich natürlich die Frage, lässt man die Leute, die seit gut 10 Jahren, trotz hoher Einnahmen, den Verein fast in den Ruin getrieben haben, weiter wursteln oder macht man wie in Dortmund einen klaren Schnitt und lässt in allen Bereichen Profis ans Werk?
Welche Form möchte man denn wählen und was erhofft man sich an Erlöse? Wieviele Anteile möchte man abgeben, mit oder ohne Stimmrecht? Wer sollen die Investoren sein?
Selbst wenn man die beste Variante für Investoren bedient, sollten allen klar, dass die im Posting unter mir genannten Zahlen Träumereien sind. Realistisch wird man 200-300 Mio einnehmen, was unter diesen Umständen schon extrem viel ist.

Zum Stadion - das Westfalenstadion könnte auch anders genutzt werden, wird es ja auch teilweise, allerdings hat der Verein sich da ganz bewusst dagegen entschieden. Im Grunde sind solche Einnahmen für Investoren auch völlig uninteressant, da ein Stadion oder eine Halle nicht 365 Tage ausgelastet werden kann. Das ist auch auf Schalke nur ein Nebengeschäft, was in guten Zeiten eher Last als Vorteil ist. Kurz vor der Pleite zählt natürlich jeder €.

Ob die Seele verkauft wird, hängt halt immer von der Form und den handelnden Personen ab.

Mit anderen Leuten kann es die Lösung sein bzw ist es vielleicht auch nur noch die einzige Möglichkeit. Man darf aber davon ausgehen, dass sich unter anderem ein Tönnies einkaufen wird und wenn es ganz blöd läuft, kann er sogar die 50+1 unterlaufen, auch ohne sie vor Gericht zu kippen.

Wichtig wird Ehrlichkeit sein. Alles auf den Tisch legen und es den Mitgliedern in einfacher Sprache erklären, was das für sie und den Club bedeutet. Daran wird es vielleicht scheitern.

So oder so, die Strukturen müssen sich verändern und davon ist man weit entfernt und ehrlich gesagt sieht man da auch kein Licht am Ende des Tunnels.

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18.05.2020 - 11:18 - lappes

Wieder mal schön kopiert und ohne Quellenangabe den Beitrag als seinen eigenen - ausgelegt.
Keine Ahnung keine eigene Meinung !

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18.05.2020 - 11:04 - Schacht 7

Ohne Ausgliederung keine "Titel"
das ist nun mal Fakt nach der Corona Pandemie.

Als guter Anhaltspunkt dient das Forbes-Finanzranking, das 2019 die wertvollsten Fußballclubs Europas auflistet: Sie attestierten Schalke im vergangenen Jahr trotz vorhergehender Grottensaison einen Wert von 765 Mio. €. Damit war Schalke der 14.wertvollste Club Europas und ließ zahlreiche Kapitalgesellschaften hinter sich trotz 190 Millionen Euro Schulden.

Schalke besitzt mit der Multifunktion Arena ein modernes Stadion das abbezahlt ist und eine gute Infrastruktur Berger Feld 1+2

Verlässliche Partner sind mit Veltins, gazprom, die R + V oder Tönnies Fleisch eine finanzielle Größe, die für ein Investment auf Schalke in Frage kommen das würde zwischen 400-700 Millionen Euro in die Kassen spülen.

Die Gegner führen bisweilen an, mit der Ausgliederung verkaufe ein Verein seine Seele, Werte oder Tradition. An dieser Stelle Hand aufs Herz: Werden der BVB, Eintracht Frankfurt oder Borussia Mönchengladbach weniger emotional geliebt oder angefeuert, weil ein anderes Kürzel hinter der Fußballabteilung steht…?

Lüdenscheid hat es 2005 trotz 120 Millionen Euro Schulden auch geschafft auch Dank Hoeneß aber die hatten weder so eine Infrastruktur wie wir noch eine Multifunktion Arena die auch anderweitig genutzt werden kann.

Glück Auf

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