RL West

RWO-Verteidiger Propheter: "Es bleibt gefährlich"

Stefan Bunse
30. November 2020, 07:00 Uhr
Foto: Micha Korb

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Durch den 1:0-Sieg gegen die U23 von Fortuna Düsseldorf hat sich Rot-Weiß Oberhausen in der Regionalliga West etwas Luft verschafft. Für den Siegtreffer sorgte Kapitän Jerome Propheter persönlich. Anschließend verriet der RWO-Kapitän, warum er stolz auf sein Team ist.

Mit seinem 1:0-Knaller aus 16 Metern bescherte RWO-Kapitän Jerome Propheter seiner Mannschaft am Samstag gegen die U2 von Fortuna Düsseldorf drei wichtige Punkte. Anschließend lobte er sein Team und zeigte, dass er sich in asiatischen Comics gut auskennt. „Ich habe den Ball nahezu perfekt getroffen. Ein Tiger-Schuss halt“, sagte er. Und erklärte: „Das ist so mit diesen neuen Bällen. Wenn man die ordentlich trifft, dann flattern die einem um die Ohren. Der Torwart war auf dem Weg nach rechts, macht dann einen Schritt nach links und dann schlägt die Kugel zentral ein. Unhaltbar, würde ich sagen.“

Er sei „unfassbar“ erleichtert, dass Rot-Weiß Oberhausen der Dreier gelungen sei. „Wir haben in den letzten Wochen viel geblutet und gelitten und unglückliche Spiele gehabt. Wir haben zwar nicht so oft verloren, aber ein Unentschieden gegen den Tabellenletzten fühlt sich immer wie eine Niederlage an. Wir hatten gegen Lippstadt tausend Chancen und haben die Dinger nicht reingemacht. Da hätten wir auch gewinnen müssen. Endlich hat es mal geklappt“, erklärte der 30-Jährige.

Propheter: „Wir müssen uns langsam da unten absetzen“

Das Team sei in einer guten Entwicklung: „Endlich haben wir auch mal einen Schritt in die richtige Richtung gemacht und einen Vorsprung zur Halbzeit über die Zeit gebracht. Gegen Ahlen haben wir auch zur Halbzeit 1:0 geführt und dann 1:1 geführt. Jetzt haben wir auch zur Halbzeit 1:0 geführt und gewonnen. Der nächste Schritt ist, dass wir dann nachlegen und dann 2:0 oder 3:0 gewinnen“, meinte der ehemalige Bielefelder. „Egal, wir haben gewonnen, das zählt. Der Sieg tut einfach gut, er war Balsam für die Seele.“

Und er schlägt sich auch in der Tabelle nieder. Bis zur Weihnachtspause sollen weitere Schrite folgen. „Wir müssen uns langsam da unten absetzen und wieder Tuchfühlung zu den einstelligen Tabellenplätzen bekommen“, fordert er. „Dann spielt es sich auch leichter.“

Und auch die Gegner würden mit jedem weiteren Erfolg wieder mehr Ehrfurcht vor den Kleeblättern bekommen. „Wir spielen jetzt gegen Fortuna Köln, die werden auch auf das Ergebnis geschaut haben und uns jetzt auch mit Respekt entgegen treten. Das ist wichtig.“ Dennoch sei man nach dem holprigen Saisonbeginn noch nicht über dem Berg. „Es bleibt gefährlich, wir müssen weiter kontinuierlich punkten. Aber wir sind auf einem guten Weg.“

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