RL West

RWO: Sieg beim Trainercomeback - das sagt Terranova

Stefan Loyda
14. Oktober 2020, 23:20 Uhr
Mike Terranova coachte bei seinem Trainercomeback bei RWO durchgängig lauthals. Foto: Micha Korb

Mike Terranova coachte bei seinem Trainercomeback bei RWO durchgängig lauthals. Foto: Micha Korb

Rot-Weiß Oberhausen feierte beim 3:2 gegen den FC Wegberg-Beeck den ersten Sieg in der laufenden Regionalliga-Saison. So fällt das Fazit von Mike Terranova nach seinem Comeback als RWO-Trainer aus.

„Das Wichtigste ist: Immer positiv bleiben“, schloss RWOs Interimstrainer Mike Terranova sein Statement und das Lob für den Gegner nach dem 3:2-Sieg über Wegberg-Beeck ab. Ihnen sagte er noch "ohne Ende Punkte" voraus, wenn sie so weiterspielen würden wie beim Nachholspiel am Mittwochabend. Es war der erste Sieg für Rot-Weiß Oberhausen in der laufenden Saison, drei Tage nach der Trennung von Dimitrios Pappas als Trainer der Regionalliga-Mannschaft.

Dass die Wünsche für die Wegberger auch seine Marschrichtung für sein Trainercomeback waren, wurde auch schnell klar. Die Oberhausener sollten traumhaft in die Partie starten: RWO hatte drei Chancen, die sie zweimal durch Shun Terada (5., 7.) und einmal durch Shaibou Oubeyapwa (14.) genutzt habe. "In dieser Phase ist es nicht normal, dass wir die ersten drei Bälle direkt reinhauen, dadurch haben wir ein bisschen Selbstvertrauen bekommen“, analysierte Terranova den Start in die Partie.

Doch was zu Anfang wie eine klare Sache aussah, sollte nicht ganz so eindeutig enden. Obwohl der Fußballlehrer seine Mannschaft in der Halbzeitpause noch gewarnt hatte: „Es war wichtig, dass keiner denkt, dass das Spiel nun von alleine läuft. Mit einem Anschlusstreffer kommt die dritte Luft und dann wird es schwierig.“ Und es kam, wie es kommen musste. Der zur Pause eingewechselte Shpend Hasani stellte den 1:3 Anschlusstreffer her (48.), Sebastian Wilms erzielte nach einer Freistoßflanke gar das 2:3 (55.).

Von nun an drückte Wegberg-Beeck auf den Ausgleich, RWO bekam Schwierigkeiten, überhaupt Konter zu setzen. „Wegberg fehlte das Glück, wir hatten auch zwei, drei Konterchancen, auch als Sven Kreyer im Abseits steht, das müssen wir besser machen“, übte Terranova Selbstkritik. 


Aber sei’s drum. Durch den ersten Sieg klettert RWO direkt vom Abstiegsplatz und belegt vor der Partie gegen die U21 des 1. FC Köln zumindest wieder Platz 16. „Wir sind froh, dass wir gewonnen haben. Es zählen die drei Punkte. Wir sind auf einem guten Weg.“

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Mannschaften

Rubriken

Kommentieren

15.10.2020 - 08:03 - westkurver

Erstmal Gratulation zum Sieg übern Kanal,
Terra hat auch recht, dass W-B noch Punkte macht. 1/3 Drittel der Liga wird sich um den Klassenerhalt bemühen müssen. Den abgeschlagenen Letzten wird es dieses Jahr nicht geben. Der Trainerwechsel genau vor diesem Duell wurde nicht ohne Kalkül vollzogen. Einen designierten Ligazwerg sollte man auch ohne die Zaubertricks des neuen Trainers bezwingen können. Ob aber Terra dieses Jahr ein Spitzenteam formen kann? Vielleicht. Wenn aber einer vom Kanal aufsteigt liegt RWO auf der anderen Seite.