Beim Fußball-Regionalligisten Rot-Weiß Oberhausen sind am Pfingstmontag zwei Abgänge bekannt geworden. Kapitän Jannik Löhden geht zur Fortuna Köln. Stürmer Philipp Gödde verlässt RWO mit noch unbekanntem Ziel. Beide gehen nach jeweils drei Jahren.

RL West

RWO: Nach Kapitän - auch Stürmer geht nach drei Jahren

01. Juni 2020, 13:05 Uhr
Wie Jannik Löhden (rechts): Auch Philipp Gödde (links) verlässt Rot-Weiß Oberhausen nach drei Jahren. Foto: Micha Korb

Wie Jannik Löhden (rechts): Auch Philipp Gödde (links) verlässt Rot-Weiß Oberhausen nach drei Jahren. Foto: Micha Korb

Beim Fußball-Regionalligisten Rot-Weiß Oberhausen sind am Pfingstmontag zwei Abgänge bekannt geworden. Kapitän Jannik Löhden geht zur Fortuna Köln. Stürmer Philipp Gödde verlässt RWO mit noch unbekanntem Ziel. Beide gehen nach jeweils drei Jahren.

Rot-Weiß Oberhausen muss mit dem Abgang von Kapitän Jannik Löhden einen herben Rückschlag verkraften. Der 30-jährige 2,01-Meter-Riese war in den letzten Jahren stets der Fels in der Brandung beziehungsweise der Oberhausener Defensive. Nun wird er ab dem 1. Juli 2020 bei Liga-Konkurrent Fortuna Köln das Abwehr-Kommando angeben.

Nach Felix Herzenbruch (kehrt zu Rot-Weiss Essen zurück) und Löhden, wird auch Philipp Gödde den Verein verlassen. Das verriet der Stürmer am Pfingstmontag gegenüber RevierSport. "Das Kapitel Rot-Weiß Oberhausen ist für mich nach drei Jahren beendet. Wir hatten vor zwei Wochen ein gutes Gespräch mit Dimitrios Pappas und Patrick Bauder. Doch ich habe das Angebot abgelehnt. Ich will in Zukunft kürzertreten", erklärt der 25-jährige Gödde.

Göddes Plan: Weiter bei einem kleinen Regionalligisten oder Holzwickeder SC

Gödde, der im Sommer 2017 von Alemannia Aachen - wie auch Jannik Löhden - nach Oberhausen wechselte, will in Zukunft im Betrieb seines Vaters arbeiten. "Dass ich Mittwochabend mal im Bernabeu-Stadion auflaufe, ist nicht mehr realistisch. Den großen Profitraum werde ich nicht mehr realisieren. Deshalb will ich ab sofort meinem Vater helfen. Wir haben eine Badsanierungs-Firma. Da ist einiges zu tun. Ich freue mich auf diese neue Herausforderung", sagt Gödde.

Aber Fußball spielen, will der Angreifer, der in dieser Saison in 13 Einsätzen viermal ins Schwarze traf, natürlich trotzdem weiter. "Es gibt auch einen heißen Flirt mit einem Regionalligisten. Hier könnte ich aber kürzertreten und müsste nicht mehr so viel trainieren wie bei RWO. Mal schauen, was daraus wird", erzählt Gödde, der in Holzwickede wohnt.

Der Holzwickeder SC, ein Oberliga-Westfalen-Klub, wäre die Alternative zu dem von Gödde angesprochenen Regionalligisten. "Klar, mit Holzwickede spreche ich auch. Wie gesagt: Final habe ich noch nichts entschieden", betont Gödde, der in 158 Regionalligaspielen für Oberhausen, Aachen, FC Kray und SV Wilhelmshaven immerhin 37 Tore erzielte.

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02.06.2020 - 14:20 - crazyunited

RL und HK.....bitte schnellstens aus der Sonne gehen, denn wenn ich mir die Aussagen so durchlese, befürchte ich, das euer Gehirn komplett ausgetrocknet ist.
2 Siege.......Oberliga.......Lustige Kerlchen ihr seid. Ihr solltet euch schnellstens für den Quatsch Comedy Club bewerben.

Da fällt mir noch spontan ein.......Verein war schon mal Insolvent?????

02.06.2020 - 09:50 - ata1907

Moin Moin.
Ich unterbreche die Berufsberatungsstunde unter einem RWO Bericht nur ungern, wollte aber den Oberhausenern ein "alles Gute" zurufen. Nicht weil ich den Verein über alle Maßen mag oder weil ich den Siegesjubel der Fans und Spieler nach dem Gewinn des Niederrhein Pokalendspiels vor 2 Jahren so genossen habe, sondern weil der Verein mit uns mindestens eine Liga höher gehört.

Also Oberhausen, ich schließe mich Rweharry an und sage "Toitoitoi, dat wird schon noch!"

01.06.2020 - 21:03 - Du schöner RWE

Das sehe ich auch so. Eine völlig sinnlose Diskussion die AV hier führt. Das ist mir eindeutig to much und ist hier völlig fehlplaziert.

01.06.2020 - 20:48 - Rweharry 1907

AV
Mag Dich irgendwie. Keine Frage.
Aber tarifliche Berufe sind schnell zu erlernen. Alter ich weis nich Wat Du gelernt hast. Aber wat besonderes kann dat nicht sein. Sonst würdest Du nich so einen Müll schreiben.
Nur der RWE

01.06.2020 - 19:49 - Außenverteidiger

Eigentlich ging es mir nur darum, dass jeder vis zur Rente arbeiten muss. Jedoch haben die wenigstens eine Möglichkeit, ihr Hobby zum Beruf zu machen. Möglichkeiten 40 Stunden die Woche zu arbeiten wird es immer geben. Egal in welchem Alter. Zur Not über Vitamin B. (Ein Faktor der gerne links liegen gelassen wird.)
Habe wirklich viele Forschungsbereiche für sich angerissen und viel zu kurz erläutert.

Einfach ausgedrückt: Für ein ähnliches Gehalt und mehr Freizeit, würde ich den Sportplatz vorziehen. Bis dahin, hoffen wir mal auf weniger Auflösungserscheinungen in unserer Liga.

01.06.2020 - 19:32 - RWEimRheingau

Was hat denn das schnelle erlernen eines Berufs mit tariflicher Regelung zu tun? Sorry, aber das ist hanebüchener Unsinn! AV, Du bist ein Roter und von daher mir schon sympathisch, aber ich gebe es jetzt auf mit Dir zu diskutieren, es hat keinen Zweck! Ich weiß nicht was Du gelernt hast und welche Schulbildung Du hast, aber was Du so zusammenschreibst erfordert zumindest Phantasie.

01.06.2020 - 18:33 - Außenverteidiger

Ne, ich analysiere Berufe. Gerade tariflich geregelte Berufe sind schnell und einfach zu erlernen. Ich bin ein mega Fan vom dualen System. Jedoch, mit den vielen Müttern/Eltern, Zuwanderern, dem EU Binnenmarkt mit der Arbeitsflexibilität, kein Fan von Altersbeschränkungen. Zu jeder Zeit, ist es möglich Menschen, mit einer angemessen Schulbildung in fast jeden Beruf des dualen Sytems zu integrieren. Fehlt die Schulbildung, kann nachgebildet werden. Fehlen die Kompetenzen des entsprechenden Berufes, kann nachgebildet werden.
Letztendlich argumentieren die Arbeitgeber bei Fachkräften ähnlich. Niemand will die Umschulungen finanzieren und nur fertige Arbeitskräfte einstellen. Man bedenke den Beruf KFZ Mechaniker und Mechatroniker. Mechaniker gibt's nicht mehr. Soll man jetzt die Mechaniker in die Arbeitslosigkeit schicken? Nein, sie werden umgeschult. Egal wie alt sie sind. Wieso nicht auch bei Profisportlern?
Wir reden bei der Berufserfahrung oftmals über die Stück bzw Kostenfunktion innerhalb der Produktivität. Deshalb kann ich die Argumentation nachvollziehen. Diese Kostenfunktion ist bei einer Maschinenumstellung hinfällt. Somit auch die Erfahrung. Man beginnt bei 0. Da entscheidet die Lernfähigkeit. Diese ist bei Profisportlern eigentlich höher ausgeprägt, weil der kognitive und körperliche Bereich wesentlich besser trainiert ist.

01.06.2020 - 18:17 - RWEimRheingau

AV, lebst Du auf Melmag oder hier unter uns? Deine Ansichten zu den Möglichkeiten Branchen zu wechseln und außertariflich zu verhandeln hören sich gut an, sind aber in der Praxis für viele Arbeitnehmer nicht möglich. Das liegt insbesondere daran, dass ein Beruf gelernt wurde und man ihn dann viele Jahre praktiziert. Da ist mal eben ein Umschwenken in eine andere Branche nicht möglich, liegt aber sicherlich auch an Schulbildung und pers. Fexibilität, wenn z. B. eine Familie ernährt werden muss. Und nochmal, in der 4. u. 3. Liga legst Du nichts weg für später, daher ist der Weg von Gödde richtig und zeugt von Intelligenz bei dem jungen Mann. Du hast eine Einstellung die ich sicherlich respektiere aber oftmals nicht nachvollziehen kann.

01.06.2020 - 17:26 - Außenverteidiger

@76: Auch der Punkt ist oder sollte in der heutigen Berufswelt nicht stimmen. Wir haben ähnliche Probleme bei Frauen, die sich um ihre Kinder kümmern. Bei zwei bis drei Kindern, fallen sie ähnlich lange aus, wie Profisportler. Finde nicht, dass die Berufserfahrung ausschlaggebend ist. Gerade bei den heutigen Neuerungen gibt's keine lineare persönliche Entwicklung. In der modernen Arbeitswelt kommt's immer wieder zu Veränderungen.
Weiterhin ist das Gehalt in tariflichen Berufen sowieso schnell erreicht. Außerhalb entscheidet das Verhandlungsgeschick und zur richtigen Zeit, in der richtigen Branche zu sein. Wobei tariflich nicht sicher bedeutet, ist die Firma pleite, bringt dir kein Tarif der Welt etwas...
Ich kenne viele Arbeitnehmer, die sogar nach 40 oder 50 umschulen mussten. Oder Bergarbeiter, wurden nach der Zechenschließung ebenfalls woanders untergebracht. Da gings um eine gesamte Branche. Warum nicht auf mit Profisportlern? Gehört in unserer Arbeitswelt dazu. In vielen Berufen sind die Angestellten nach einem halben bis einem Jahr auf dem selben Leistungsstand, wie ältere Arbeitnehmer. Gehen wir nach der Berufserfahrung, überholen Berufsanfänger teilweise erfahrene Mitarbeiter. Alleine die erhöhte Motivation kann zu Produktivitätsvorteilen führen.

01.06.2020 - 17:08 - Rweharry 1907

RL und HK
Bin mit Sicherheit kein RWO Fan. Aber immer schön den Ball flachhalten. Was die in den letzten Jahren geleistet haben mit viel weniger Kohle wie wir. Respekt.Kann man nur den Hut vor ziehen. Jetzt davon zu reden das die nächste Saison zwei Klatschen bekommen oder in der Oberliga starten sollen. Naja.

01.06.2020 - 17:04 - Kleeblatt1904

Wahrscheinlich mit der Größe Verlust. Aber mit propheter einen guten Ersatz. Spielerisch sogar besser..

01.06.2020 - 16:51 - 76

Wenn jemand mit Mitte 20 ins normale Berufsleben einsteigt, dann ist er mit Mitte 30 schon weitergekommen und ist kein Berufsanfänger mehr. Er hat Erfahrung gesammelt, sein Gehalt gesteigert und sich vielleicht noch weitergebildet. Wenn einer aber bis Anfang /Mitte 30 ausschließlich Fussball spielt, dann fängt es da an, wo der andere schon 10 Jahre vorher war. Extremes Beispiel wäre, dass einer mit 35 in der Berfusschule neben 20-jährigen sitzt. Tolle Perspektive... dir zahlt doch keiner ein vernünftiges Gehalt mit Mitte 30, wenn du dein Leben lang nur gekickt hast und nichts weiter vorweisen kannst. Das ist wahrscheinlich schon nicht falsch was PG da macht.

01.06.2020 - 16:24 - Red-lumpi

Für rwo wäre es ratsam, wenn sie freiwillig eine Etage tiefer gehen, das wird nix in der RL !!!. Lieber standesgemäß in der OL zocken und versuchen sich in den nächsten paar Jahren finanziell der RL wieder anzunähern. Frankiboy wird euch auch dort die Stange(Sorry die Treue) halten...:-)))))))

01.06.2020 - 16:21 - Außenverteidiger

In welchem Job können auf dem Niveau noch Rücklagen gebildet werden? Die Sparfähigkeit nimmt sowieso ab. Viele verdienen zwischen 1200-1800 €. Jedoch können die nicht so leicht durch Prämien ihr Gehalt aufstocken.
Welcher Wirtschaftszweig ist planbar? Konjunkturzyklen gehören dazu und je nach Branche hat man sowieso pech. Dafür gibt´s die sozialen Sicherungssysteme dank unserem Staat.
Die Abhängigkeit vom Verein und Sponsor ist als Profi sowieso gegeben. Schließt du einen Vertrag ab, herrscht eine gewisse Sicherheit. Bei nicht Einhaltung des Vertrages kann man klagen. Davon sind, bis auf Beamte, alle Angestellten betroffen. Oder wo gibt´s unabhängige Jobs? Denke da liegt eine falsche Vorstellung von Unabhängigkeit in deinem Kopf vor.
Der Anschlussvertrag wird mit dem Sponsor/Unternehmen direkt abgeschlossen. Im besten Fall hat man sich über die gemeinsamen Begegnungen im VIP Bereich ein Netzwerk aufgebaut. Wo kommt man schon mit so vielen Firmeninhabern ungezwungen in Kontakt? Also als normaler Angestellter?

Wie du richtigerweise geschrieben hast, kann man zu seiner aktiven Zeit davon gut leben. Darum geht´s doch bei uns Angestellten in einer Marktwirtschaft. Jedes Quartal vons seinem Job zu leben. Dann lebe ich lieber davon, mein Hobby zum Beruf zu machen, als 40 Stunden im Büro zu sitzen. Meine subjektive Meinung ist relativ klar. Ich ziehe bei relativ ähnlichem Gehalt den Sportplatz vor.

Wir unterliegen sowieso einer Scheinsicherheit. Lern ein Beruf und du hast lebenslang ausgesorgt gibt´s in unserer Generation nicht mehr. Da muss im Kopf ein Umdenken stattfinden. Mit einem Beruf erhöht man die Wahrscheinlichkeit auf ein schönes Leben. Aber wie viele werden ab 50 Jahren entlassen oder in Frührente geschickt? Top Arbeitskräfte mit einer mega Berufserfahrung. Zählt aber nix und viele verfallen in Altersarmut...

01.06.2020 - 15:41 - 76

Also AV: ich weiss aus eigener Erfahrung wie es im Profifussball läuft. Da ist nichts wirklich planbar. Jedenfalls nicht in den Bereichen der RL und 3.Liga. Was meinst du was ein Spieler in der RL verdient? Davon kann man bestenfalls in der aktiven Zeit leben. Aber nichts zurücklegen. Und die Sache mit Job durch den Verein: dann bist du abhängig vom Verein und vom Sponsor. Dann kommt Corona. Oder das Unternehmen steigt als Sponsor aus. Oder das Unternehmen geht Pleite. Oder oder oder... Ein Spieler ist gut beraten, unabhängig von Vereinen selbstbestimmt seinen eigenen beruflichen Weg einzuschlagen. Nach der aktiven Zeit kräht kein Hahn mehr nach dir als Spieler.

01.06.2020 - 15:31 - heidi kabeljau

Schätze mal das wir auch in der nächsten Saison beide Derbys gewinnen. Wird aber nicht mehr soviel Spaß machen. Ein 5:0 und 6:1 gegen einen
Abstiegskandidaten sind nicht der große Bringer. Und danach gibts für lange Jahre keine Derbys mehr. Höchstens RWO gegen ETB.

01.06.2020 - 15:31 - Außenverteidiger

Kleine Ergänzung. Wir reden hier weniger über den Fußball, als über den Beruf Profifußballer. Also hat er schon einen Beruf und zahlt ordentlich in die Sozialkassen ein. Er macht sich über einen Jobwechsel in eine andere Branche gedanken. Umschuldungen sind sogar im hohen Alter möglich. Vom Bäcker zum LKW fahrer als Beispiel. Ist doch kein Problem, solange der Bürger lernfähig ist.

01.06.2020 - 15:27 - Außenverteidiger

Also Gedanken um die berufliche Zukunft sollte sich schon jeder Jugendliche machen, der mal an unserem Gesellschafts/Wirtschaftsleben teilnehmen möchte. Die Frage steht auf einem anderen Blatt.
Bei RWO sind doch alle Profis oder nicht? Mit seinem Hobby Geld zu verdienen ist doch wunderschön. Warum nicht so lange es geht?
Als Sohn des Firmenchefs, kann er mit einer gewissen Einarbeitungszeit jederzeit 30-40 Jahre Arbeiten. Kennt ihr den Arbeitsaufwand von Selbstständigen? 50-60 Stunden die Woche wenn es gut läuft.
Persönlich war Fußballspielen angenehmer, als 40 Stunden die Woche im Büro zu arbeiten und zusätzlich Fußball zu spielen. Ist natürlich subjektiv.

Wisst ihr nicht, wie es im Profisport abläuft? Die können auch Verträge abschließen, die nach dem Vertragsende eine Übernahme in einen Betrieb ermöglichen. Sowas bieten manche Sponsoren an. Sprich ich unterschreibe drei Jahre einen Profivertrag mit der Option auf einen Arbeitsplatz. Natürlich unbefristet. Fast jeder Bürojob ist nach wenigen Wochen erlernt. Das ist doch kit Fortbildungen oder Einarbeitung locker zu schaffen. Einen SAP Kurs kann man sogar während der Profizeit zu belegen.
Hat man die richtigen Kontakte, sollte der Beruf kein Problem sein. Gerade im Fußball hat man gute Beziehungen zu Geschäftsführern. Wo Essen die Spieler nach dem Spiel? An der Kneipe, mit dem Pöbel oder im VIP Bereich des Vereins? Wer sitzt in der Regel im VIP Bereich? Leute dir es sich leisten können. In der Regel keine Arbeitslosen oder Hilfsarbeiter.
Diese Rederei über die Zukunft ist für Karrieremenschen wichtig. Allerdings sind Fußballer außerhalb des Sports sowieso spät dran. Mit 23 gibt's viele mit einem Master. Mit 25 mit einem Doktor. Die haben mit 26 oder 27 schon 4-5 Jahre Berufserfahrung. Wie will man bei eurer Argumentation da mithalten?

01.06.2020 - 15:04 - frankiboy5l

Richtig Kleeblatteindammler, und das fing schon bei der Sintflut an. Hinten heraus fehlte immer etwas, daß, was wir aus der Vorsaison 18/19 so gewohnt waren. ;-))

01.06.2020 - 15:02 - 76

Den Kommentar zur Arbeitswelt verstehe ich auch nicht. Da wird ein junger Mann in ein paar Tagen 26. Für einen aktiven Fussballer bleiben da nicht mehr so viele Jahre. Verletzungen können das ganze ja auch noch verkürzen. Da ist es doch nachvollziehbar, dass er sich Gedanken um die berufliche Zukunft macht. In der RL wird nicht das Geld verdient, von dem man Rücklagen bilden kann. Weniger schlau ist es, wenn Spieler mit Ende 20 Anfang 30 immer noch ausschliesslich den Fussball im Kopf haben und dann vor dem großen Fragezeichen stehen. Gerade jetzt, wo die Gelder weniger werden, sollten sich mehr Spieler dieser Altersbereiche Gedanken machen, ob es in Verbindung mit beruflicher Perspektive nicht sinnvoller wäre, 1 oder 2 Klassen tiefer zu spielen, wo sich Fussball und Beruf miteinander verbinden lassen. Mit täglichem Training vormittags und/oder nachmittags geht das nicht.

01.06.2020 - 14:38 - Kleeblättersammler

Es droht nicht der Ausverkauf, den gibt es in dieser Liga nicht, sondern die Auflösung der Truppe !
Viel hat sie ohnehin nicht Gerissen, wenn man gleich zweimal gegen Essen verliert !!

01.06.2020 - 14:31 - RWEimRheingau

AV, Deine Argumente gehen aber mal ganz strack an der Realität vorbei. Kennst Du die Begebenheiten der Firma seines Vaters, die Perspektive für die Zukunft? Ist doch gut wenn ein junger Mann seine Zukunft plant und den Fußball nicht an die erste Stelle rückt. Da er bis jetzt kein Profi war und diesen Weg da noch hin zukommen als relativ unrealistisch einschätzt, orientiert er sich neu. Du schreibst immer Deine Meinungen und meinst auch noch sie sind richtig und allgemeinverbindlich.

01.06.2020 - 14:30 - frankiboy5l

Spieler kommen, Spieler gehen.  Der RWO bleibt bestehen. :)
Allerdings, wie oft habe ich M.. geschrien, als bekloppte Verteidiger gerade den beiden Zweimeter Kerlen ins Kreuz oder auf den Nacken gesprungen sind. Philipp hat deshalb seine erste Rückenoperation schon hinter sich und wegen eines Fußbruchs kam er sehr spät im schönsten Stadion der Welt an. Da der größte Verein der Welt nicht mehr anruft, zieht er sich jetzt zur Familie und aufs Dorf zurück.

01.06.2020 - 13:36 - Außenverteidiger

Ich glaube die Herren Profis kennen die Arbeitswelt nicht wirklich. Wie kann man die Zeit als Profifußballer nicht nutzen? Bis zur Rente bleibt genug Arbeitszeit. Wer mal mehr als 38 Stunden die Woche gearbeitet hat, wirs wissen wovon ich schreibe. Machen wir uns nicht's vor. Berufserfahrung ist relativ in einer Marktwirtschaft. Kommt eine neue Technologie oder Programm, muss sowieso jeder bei 0 anfangen.