Die 0:1-Niederlage gegen Fortuna Köln hatte einigen Spielern von Rot-Weiss Essen offenbar die Sprache verschlagen. RWE-Urgestein Kevin Grund stellte sich den Fragen der Pressevertreter.

"Kommen da wieder raus"

RWE-Urgestein Grund sieht keinen Anlass zur Panik

Stefan Bunse
12. Oktober 2019, 13:07 Uhr

Foto: Thorsten Tillmann

Die 0:1-Niederlage gegen Fortuna Köln hatte einigen Spielern von Rot-Weiss Essen offenbar die Sprache verschlagen. RWE-Urgestein Kevin Grund stellte sich den Fragen der Pressevertreter.

Und er sieht trotz des Abwärtstrends mit drei punktelosen Spielen in Folge und zwei Heimniederlagen in Serie keinen Grund zur Panik. „Keiner hat erwartet, dass wir ohne Niederlage durch die Saison gehen würden“, sagte Grund. „Es hätten zwar nicht gleich drei hintereinander sein müssen. Aber man darf jetzt nicht alles in Frage stellen.“

Wichtig sei jetzt weiter an sich zu glauben und nicht alles wieder umzuschmeißen. Schließlich hat der Oberhausener, der seit 2011 bei RWE kickt, bereits ganz andere Situationen in Essen erlebt und überstanden. In diesem Jahr sei die Lage nicht vergleichbar mit der in den Vorjahren. „Wir wissen was wir können“, erklärte Grund. „Wir haben eine Topmannschaft, auch charakterlich. Wir kommen da zusammen wieder raus.“

Wie das geschehen soll? „Wir müssen uns an dem hochziehen, was uns zu Beginn der Saison stark gemacht hat.“ Haben die ersten beiden Niederlagen gegen den SC Verl und bei Borussia Mönchengladbach doch mehr am Selbstbewusstsein genagt, als man bisher an der Hafenstraße zugeben wollte? „Vielleicht“, meint der 32-jährige. Wenn ja, dann müsse man diese Verunsicherung schnell wieder ablegen. „Ich weiß nicht, ob es eine Kopfsache ist. Aber wenn du keinen Mut hast, kannst du mit so einem Spielsystem nicht gewinnen.“

Grund hat Verständnis für Pfiffe mancher Fans

Er ist sich aber sicher, dass das Team auch mental stark genug ist diese schlechte Phase zu verarbeiten und gestärkt daraus hervor zu gehen. Grund: „Wir sind auch alle enttäuscht. Aber wir müssen alle an einem Strang ziehen, dann kommen wir da auch wieder raus.“

Auch er hat registriert, dass die RWE-Anhänger bislang überwiegend sensibel mit der Ergebniskrise umgehen. Er hat aber auch Verständnis, dass sie unzufrieden sind: „Der Großteil der Fans hat hinter uns gestanden. Dass es auch Pfiffe gibt, wenn man zu Hause in der ersten Halbzeit so ein Spiel abliefert, das ist völlig normal.“


Schon am Samstag ist RWE im Testspiel gegen Oberligist SF Baumberg im Einsatz. 

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12.10.2019 - 16:00 - Baggermax

erinnert mich irgendwie an die letzten Jahre. Immer dieselben dummen Phrasen im Herbst. Die Mauer bei dem Freistoss war eine Lachnummer, Lenz lässt grüßen. Und das permenente experimentieren geht nicht. Wirtz, Platzek und Erwig-Drüppel auf der Tribüne. Wo bitte, ist Dahmani weiter als Wirtz

12.10.2019 - 15:17 - rotweissmarkus

Das mus alles schnell und direkt gehen nicht lange fackeln ansonsten hinten absichern machen andere auch mus man denn hier wieder mal alles erklären
Was einem noch so nervt bei RW wird aus den Möglichkeiten die sie haben Mannschaft usw immer und grundsätzlich nur das absolute minimum
rausgeholt . Stell die einer mal vor die gleichen Spieler würden in Oberhausen oder Rödinghausen spielen zusätzlich
manche würden gar nicht spielen andere würden auf andere Positionen spielen . da würde das Optimum rausgeholt werden , komisch .

12.10.2019 - 14:59 - rotweissmarkus

Das klein Klein gespiele am und um den 16 Meter raum ist eine Katastrophe und bringt gar nichts
. Ein Direktes Spiel mit Wirts zbs mal aus der 2 Reihe schießen so einfach ist das .