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RWE und RWO: So ergeht es den Sommer-Abgängen bei ihren Klubs

07. Oktober 2020, 15:59 Uhr
Jannik Löhden (links) und Philipp Zeiger sind auch bei ihren aktuellen Klubs absolute Leistungsträger. Foto: Michael Gohl

Jannik Löhden (links) und Philipp Zeiger sind auch bei ihren aktuellen Klubs absolute Leistungsträger. Foto: Michael Gohl

Rot-Weiss Essen (zehn) und Rot-Weiß Oberhausen (elf) haben im vergangenen Sommer viele Spieler verabschiedet. RevierSport hat nachgeschaut, wie es denn den Ex-RWE- und RWO-Akteuren bei ihren neuen Klubs so ergeht.

Zehn Abgänge bei Rot-Weiss Essen und elf Abgänge bei Rot-Weiß Oberhausen: Viele Spieler haben die Ruhrpott-Regionalligisten im Sommer verlassen. Wir haben nachgeschaut, wie sich die Ex-Spieler der Essener und Oberhausener bei ihren neuen Klubs machen. Eine Übersicht.

RWE-Abgänge

Enzo Wirtz (SV Rödinghausen):
Der 24-jährige Stürmer gehört beim amtierenden Regionalliga-West-Meister zum Stammpersonal. Ein Tor ist dem in Essen sehr beliebten Wirtz in sieben Partien und 514 Einsatzminuten jedoch noch nicht gelungen.

Jonas Erwig-Drüppel (Wuppertaler SV):
Auch "Johnny" ist bei seinem neuen Klub gesetzt. Sieben Spiele und zwei Vorlagen, so lautet die Ausbeute des Flügelflitzers, der unter Ex-RWE-Trainer Christian Titz überhaupt keine Rolle spielte.

Philipp Zeiger (VSG Altglienicke):
Zeiger jagt mit Altglienicke in der Regionalliga Nordost Viktoria Berlin, das bislang neun von neun Spielen gewann. Zeigers Klub liegt mit einer Niederlage und einem Remis fünf Zähler hinter der Viktoria. Der 30-Jährige bestritt sechs von den neun Partien und kuriert aktuell einen Muskelfaserriss aus.

Marcel Lenz (ETB SW Essen):

Er ist die Nummer eins im ETB-Tor. In sechs Spielen kassierte der 29-Jährige acht Gegentore und hielt ein Mal den Kasten sauber.

Erolind Krasniqi (BFC Dynamo):

Der 20-Jährige ist noch bis zum 30. Juni 2022 an RWE gebunden und bis zum Saisonende an den Nordost-Vertreter BFC Dynamo ausgeliehen. Sieben Mal kam der Stürmer bislang zum Einsatz - sechs Mal davon von der Bank aus. Bis auf eine Torvorlage ist ihm noch nicht mehr gelungen.

Hamdi Dahmani (Alemannia Aachen):
Er löste seinen bis zum Sommer 2021 gültigen Vertrag in Essen vorzeitig auf, um bei Alemannia Aachen anzuheuern. Hier bestritt er bislang 127 Spielminuten in zwei Begegnungen und konnte gar sein erstes Tor erzielen. Aachens Trainer Vollmerhausen: "Hamdi ist für uns eine große Verstärkung."

Ayodele Adetula (VfB Oldenburg):
Er ist erst am Deadline Day in Richtung VfB Oldenburg gewechselt und hat für seinen neuen Verein noch nicht gespielt.

Anmerkung: Robin Heller, Hedon Selishta und Ioannis Orkas befinden sich immer noch auf Vereinssuche.

RWO-Abgänge

Jannik Löhden (Fortuna Köln):
Wie in Oberhausen ist er auch bei der Fortuna der Chef in der Abwehr. In den ersten sechs Spielen erzielte der 2,01 Meter-Riese auch schon zwei Treffer.

Francis Ubabuike (Fortuna Köln):
Ähnlich wie Löhden gehört auch Ubabuike bei Fortuna Köln zu den Eckpfeilern im Team. In den ersten sechs Spielen konnte der pfeilschnelle Ex-Oberhausener einen Treffer erzielen und zwei weitere Tore vorbereiten.

Tim Hermes (BW Alstedde):
Er ist beim Lüner Bezirksligisten Spielertrainer. Dort hat er bereits acht Saisontore geschossen - in fünf Spielen. Und das nicht mehr als Linksverteidiger, sondern als Chef im Mittelfeld.

Patrick Bade (1. FC Düren):
Beim hoch ambitionierten Mittelrheinligisten, der erst am Mittwoch einen Ex-Bundesligaspieler als Zugang vorstellte, ist Bade hinter Kevin Jackmuth die Nummer zwei.

Daniel Davari (Rot-Weiss Essen):
Der 32-Jährige ist in Essen die Nummer eins. Er absolvierte bislang alle Pflichtspiele für den aktuellen Tabellenzweiten der Regionalliga West. Davari ist seit über 300 Minuten ohne Gegentor.

Philipp Gödde (Holzwickeder SC):
Kurz nach seinem Wechsel unterzog er sich einer Bandscheiben-Operation und fällt lange aus.

Christian März (TSV Steinbach):
Er ist ein Leader beim Tabellenführer der Regionalliga-Südwest. Zwei Tore und zwei Vorlagen in sieben Spielen bestätigen seine tolle Verfassung.

Philipp Eggersglüß (SV Atlas Delmenhorst):
Für den Nord-Regionalligisten absolvierte der Rechtsverteidiger bislang fünf Spiele von der ersten bis zur letzten Spielminute.

Nico Klaß (Eintracht Braunschweig):
In der Regionalliga ein Top-Innenverteidiger, muss er sich in der 2. Bundesliga noch beweisen. Während der ehemalige Oberhausener Yassin Ben Balla in Braunschweig zum Stammpersonal gehört, kämpft Klaß um einen Platz im Kader. Immerhin: der 23-Jährige durfte am 2. Spieltag beim 1:1 gegen Kiel sein Zweitliga-Debüt feiern und stand neun Minuten auf dem Platz. Sein bislang einziger Einsatz für die Eintracht.

Tarik Kurt (Istanbulspor):
Der Stürmer wechselte am 5. September erst zu Sanliurfaspor. Einen Monat später folgte der nächste Wechsel zu Istanbulspor. Bislang konnte Kurt in der Türkei noch nicht debütieren.


Cihan Özkara (Afjet Afvonspor):
Özkara wechselte in der Türkei auch innerhalb eines Monats den Klub. Vom Zweitligisten Istanbulspor, wo er nicht zum Zug kam, ging es eine Etage tiefer zu Afjet Afyonspor. Hier kam er bisher zu einem Zwei-Minuten-Einsatz.

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Kommentieren

07.10.2020 - 22:55 - goleo

Es war eine Leihe und ist trotzdem ein Abgang. So wird er auch bei Transfermarkt.de geführt. Genau wie Pisano, der seine Karriere beendet hat. Kann es sein, das er nicht erwähnt wird, weil er bei RWE nun kaum eine Rolle spielt und meistens nicht mal im Kader ist?

07.10.2020 - 21:30 - Malocher74

@goleo: Herze ist doch zurück in Essen und taucht deswegen richtigerweise nicht im Artikel auf.

07.10.2020 - 20:58 - goleo

War zwar nur ausgeliehen, aber was ist mit Herzenbruch?