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RWE: Uhlig und Nowak über die Fan-Kritik sowie das Erfolgsrezept

26. Dezember 2020, 17:00 Uhr
Die Macher des RWE-Erfolgs: Marcus Uhlig (links) und Jörn Nowak. Foto: Michael Gohl

Die Macher des RWE-Erfolgs: Marcus Uhlig (links) und Jörn Nowak. Foto: Michael Gohl

Fußball-Regionalligist Rot-Weiss Essen ist Wintermeister der Regionalliga West. RWE ist immer noch ungeschlagen. In Essen haben die Fans solch eine Halbserie noch nie erlebt. Im RevierSport-Doppelinterview sprechen die Macher des Erfolgs über die aktuelle Lage an der Hafenstraße.


Marcus Uhlig, Vorstand von Rot-Weiss Essen, und RWE-Sportchef Jörn Nowak mussten einiges an Gegenwind überstehen, als sie im Frühjahr des Jahres 2020 die Trennung von Trainer Christian Titz bekanntgaben. Im Essener Fan-Umfeld kam die Demission des bei der Anhängerschaft beliebten "Big Titz" gar nicht gut an.

Doch auch wenn für Außenstehende manche Entscheidungen als falsch oder zweifelhaft gesehen werden, wird am Ende - allen voran im Sport - alles am Erfolg gemessen. Und: Für Uhlig (49) und Nowak (34) spricht der Erfolg. Sie lockten Drittliga-Trainer Christian Neidhart an die Hafenstraße und verstärkten den Kader, wie mit Stürmer Simon Engelmann, der in 20 Spielen 18 Mal für RWE traf. Der Rest ist die Geschichte eines Regionalliga-West-Wintermeisters 2020/2021 - und DFB-Pokal-Achtelfinal-Teilnehmers.

RevierSport hat mit den beiden RWE-Protagonisten lange und ausführlich über die abgelaufene Serie, die Rückrunde, aber auch deren eigene Zukunft bei Rot-Weiss Essen gesprochen. Hier folgt Teil eins des Doppelinterviews.

Marcus Uhlig, Hand aufs Herz: Haben Sie von solch einer Hinrunde geträumt?

Was heißt schon geträumt. Träumen dürfen im Fußball die Fans. Wir Verantwortlichen sollten die Dinge immer analytisch angehen. Wir haben, als sich im Frühjahr abgezeichnet hatte, dass wir nicht aufsteigen, angefangen, eine extrem umfangreiche Planung für diese Saison in die Tat umzusetzen. Davor gab es eine ebenso umfangreiche wie selbstkritische Analyse der Saison 2019/20. Natürlich war es unser Ziel, dass wir die Dinge, die in der letzten Spielzeit nicht optimal waren, bestmöglich optimieren. Aber dass es so gut läuft, kannst Du nicht planen. Du kannst nur die Wahrscheinlichkeiten dafür erhöhen, dass es so kommt. Aber um auf den Kern der Frage zurückzukommen: Ja - wir haben die Planung schon darauf ausgerichtet, dass wir ganz oben dabei sein können. Und wir sind froh und natürlich auch ein bisschen stolz, dass bislang vieles richtig gut gelaufen ist. 

Und im DFB-Pokal läuft es auch für RWE. Der Verein steht seit 13 Jahren das erste Mal im Achtelfinale des Wettbewerbs. Was bedeutet das für den Klub?
Es ist eine total emotionale Geschichte. Dass wir gegen Bielefeld weitergekommen sind, ist ja auch eine eigene Geschichte für mich. Ich war ja lange Zeit bei der Arminia und lebe in Bielefeld. Und das wir jetzt ins Achtelfinale eingezogen sind und Düsseldorf rauskegeln, ist der Wahnsinn. Die Einnahmen sind natürlich in Zeiten der Corona-Pandemie gar nicht hoch genug zu bewerten. Sind sind auch nicht eingeplant gewesen. Für uns ist das Geld schon mehr als nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Jetzt freuen wir uns auf das Achtelfinale und wünschen uns wieder ein Los wie Bielefeld oder Düsseldorf. Einen Gegner, den wir an einem guten Tag besiegen können. Auf die Champions-League-Teilnehmer wie Bayern München, Leipzig, Mönchengladbach oder Dortmund kann ich gerne verzichten. Das gilt auch für Leverkusen. Mal schauen, was die Losfee am 3. Januar für uns vorgesehen hat.

Jörn Nowak, nach dem Sie im Sommer 2019 sozusagen zu ihrem RWE-Start Karsten Neitzel entließen und Christian Titz verpflichteten, sich später von Titz trennten, haben Sie nun den Druck gespürt, erfolgreich sein zu müssen?
Nein, überhaupt nicht. Weder intern noch extern. Es geht aber auch nicht um mich, sondern ausschließlich um Rot-Weiss Essen. Wir haben unsere Entscheidungen aus voller Überzeugung getroffen und wir würden sie immer noch genauso wieder treffen.

Was sagen Sie den Leuten, die der Meinung sind, dass RWE mit solch einem Kader aufsteigen muss?
Jörn Nowak:
 Kein Kader der Welt kann dir den Aufstieg garantieren. Wir haben durch unsere Personalpolitik versucht, die Wahrscheinlichkeit auf Erfolg zu erhöhen. Um aber am Ende tatsächlich auch aufzusteigen, gehört viel Arbeit und Anstrengung aller Beteiligten dazu.

Ist Rot-Weiss Essen eigentlich das neue Viktoria Köln der Regionalliga West?
Marcus Uhlig:
Die Frage verstehe ich nicht genau. Wenn sie darauf bezogen ist, dass wir mit einem sehr hohen Budget im Vergleich zur Konkurrenz arbeiten können, ist die Antwort ein klares Nein. Wenn die Frage in die Richtung geht, ob wir nach etlichen Versuchen in diesem Jahr unser großes Ziel endlich erreichen können, dann sage ich: gerne!
Aber grundsätzlich sind die beiden Vereine doch sehr unterschiedlich und nicht miteinander zu vergleichen.

Was macht denn diese aktuelle RWE-Mannschaft aus?

Jörn Nowak: Neben der großen individuellen Qualität besticht die Mannschaft durch einen unglaublich großen Teamgeist. Alle eint das gemeinsame Ziel, mit RWE in die 3.Liga aufzusteigen. Jeder Spieler erfüllt seine jeweilige Rolle und trägt seinen Teil zum Erfolg bei.

Hat Rot-Weiss Essen ein Torjäger wie Simon Engelmann in den letzten Jahren gefehlt?
Jörn Nowak:
Simon Engelmanns Torjägerqualitäten in der Regionalliga sind unbestritten. Man darf aber nicht den Fehler machen und den Erfolg oder Misserfolg einer Mannschaft an einzelnen Spielern festmachen. Es ist immer die Aufgabe der Mannschaft, seinen Torjäger so zu unterstützen, dass er sich auf seine Kerndisziplin fokussieren kann

Sie sind etwas länger als Jörn Nowak bei RWE. Warum haben Sie nie solch einen Stürmer holen können?
Marcus Uhlig:
Im Fußball wird man immer am Ergebnis gemessen. Du kannst einen Spielertransfer so akribisch wie möglich vorbereiten, aber Du weißt trotzdem immer erst hinterher, ob und wie er funktioniert hat. Aber natürlich hatten wir alle schon bei der Anbahnung des Transfers von Simon Engelmann ein richtig gutes Gefühl. Dazu muss man sagen, dass in den Jahren zuvor ein vergleichbares Kaliber schlicht und ergreifend nicht auf dem Markt war. 

Die ersten Spiele gegen Wiedenbrück und Ahlen verliefen, zumindest spielerisch, enttäuschend. Mal ehrlich: Was ging nach diesen Spielen in Ihnen vor?

Jörn Nowak: Ich war schockiert über die teils heftige und unsachliche Kritik, die uns entgegenflog und die sich insbesondere auf einzelne Personen fokussierte. Natürlich hatten wir in den ersten Spielen noch allerhand Luft nach oben, aber welche Mannschaft hat das zu Beginn einer Saison nicht? Man darf nicht vergessen, dass die Spieler fast ein halbes Jahr kein Pflichtspiel absolviert hatten und dass uns der Verband durch seine kurzfristige Planänderung bezüglich der Fortsetzung des Niederrheinpokals fast die halbe Sommervorbereitung genommen hat.

Wie haben Sie die erste Kritik-Welle nach den dürftigen ersten Spielen der Saison wahrgenommen?
Marcus Uhlig:
Wir sind bei Rot-Weiss Essen. Wir haben ein riesiges und heterogenes Umfeld mit zig Strömungen. Da wird in Foren, unter Online-Artikeln und in den sozialen Medien heiß und viel diskutiert. Grundsätzlich freue ich mich darüber, dass immer recht viel Dampf auf dem Kessel ist. Wir sind ein großer und massiver Klub, der vor allem von seinen und durch seine Fans lebt. Jedoch möchte ich an dieser Stelle auch loswerden, dass mich nach den Spielen gegen Wiedenbrück und Ahlen die zum Teil große Ungeduld und auch Negativstimmung schon sehr überrascht und geärgert hat. Es wurde ja schon gefühlt alles und jeder hinterfragt. Ist Neidhart der richtige Trainer oder ist Engelmann gut genug für RWE? Das war Wahnsinn, solche Stimmen zu lesen und mitzubekommen. Aber intern waren wir immer ruhig und von unserem Weg vollends überzeugt. Wir haben im Sommer so ein gutes Gefühl gehabt, dass wir uns von den ersten Stolpersteinen nicht haben umwerfen lassen. Uns war immer bewusst, dass wir uns in einer sehr, sehr besonderen Saison und Situation befinden. Es ist kein Sprint, es wird ein Marathon über 40 Spiele

Sie haben immer wieder zwischendurch an das Wir-Gefühl und auch Ruhe appelliert. Wurde dieser Appell erhört?
Marcus Uhlig: 
Ich hoffe hier auf das Prinzip „steter Tropfen höhlt den Stein“. Ich weiß aus Erfahrung, dass wir unser großes Ziel nur gemeinsam erreichen werden. Bedeutet: Maximales Vertrauen, maximaler Support durch das Umfeld und möglichst wenig sinnlose Unruhe bzw. Ungeduld.

Wir haben die sportlichen Verantwortlichen und die Mannschaft das Umfeld, die Fans in dieser Saison wahrgenommen?
Jörn Nowak: 
Anfangs war da diese große Sehnsucht und Erwartungshaltung. Seitdem es für uns richtig gut läuft, ist es eher ruhig geworden. Aber es ist, wie bei einem guten Freund: man sieht sich nicht täglich, man spricht nicht täglich miteinander, aber man weiß, dass der andere immer für einen da ist.

RWE ohne Fans. Wie fühlt sich das an?
Marcus Uhlig: 
Daran werde ich mich nie gewöhnen. Wir spielen Fußball ja nicht zum Selbstzweck, sondern für die Leute, für die Fans. Und das gilt bei RWE im Besonderen. Ich hoffe inständig, dass wir zumindest Richtung Ende der Saison den Turnaround schaffen und sukzessive wieder Zuschauer in die Stadien lassen dürfen.

Zur Info: In Teil zwei des Doppelinterviews mit Marcus Uhlig und Jörn Nowak geht es um Trainer Christian Neidhart und die Sorge, ob ein höherklassiger Klub RWE den Erfolgscoach wegschnappen könnte, die Zukunft von Uhlig und Nowak sowie mögliche Kader-Korrekturen in der kommenden Wintertransferperiode.


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29.12.2020 - 19:34 - soso

und ... is der club vom Tierpark schon wieder pleite ???

27.12.2020 - 22:34 - Red-Whitesnake

frankiboy5l...,
Weihnachten gut überstanden und reich beschenkt worden?
Nach deiner Punktlandung und Meisterleistung am
24.12.2020 - 19:07 - frankiboy5l...:-))))) ist dir Langweilig, dass du das hier kundtun mußt?
Wirklich schade, wenn keiner für dich im RWO-Forum Zeit hat.
Da können wir aber auch nichts für.
Morgen ist es dann ja wieder besser für dich, dann kannst du wieder bei Lidl, Aldi, REWE, DM, Netto, Edeka, Rossmann, Penny usw. einkaufen gehen... ach ja und in die Getränke Märkte auch.
Volles Programm also. ;-)

27.12.2020 - 18:29 - rwekopo

Dafür,dass es so langweilig ist,liest ein bestimmter User hier wohl sehr interessiert mit.Und für "laaaaaaaaaaangweilich" gibte es eine kürzere Bezeichnung,nämlich"RWO".

27.12.2020 - 15:08 - Anton Leopold

In der hiesigen Kommentarfunktion wurde, von den bekannten Ausnahmen abgesehen, zwar kritisch, jedoch überwiegend sachlich diskutiert. Bei Facebook hingegen ging es ganz anders zur Sache.

Dass wir im Stadion zu viel Druck aufbauen, ist ein Narrativ, das von unseren Gegnern gerne verbreitet wird. Man muss schon genau hinsehen. Die Pfiffe in der Saison 2017/2018 waren berechtigt. Wir alle wissen, warum. In der Saison 2019/2020 sind wir aber auch nach drei Niederlagen gegen Verl, Gladbach und Köln ruhig geblieben.

Richtig ist, dass der Verein nur deshalb noch lebt, weil er uns am Herzen liegt. Wir nehmen emotional Anteil. Nichts ist schlimmer als ein stoisches Publikum.

27.12.2020 - 14:00 - Pimmel07

Der Artikel beleuchtet immerhin, was wir uns schon öfters gefragt haben, nämlich dass einige aus dem Verein hier doch mitlesen. Da mag so manche unbedachte Äußerung auch unangenehm eingeschlagen sein.

Umso besser, dass die Führungsriege und das Trainerteam sich unbeeindruckt gezeigt haben und ihrer Linie treu geblieben sind.

Im übrigen bin ich auch einer von denen, die überzeugt sind dass wir als Fans mit unserer Wucht enorm positiv wirken, aber auch mächtig einschüchternd sind, wenn es mal nicht so läuft. Wiedenbrück und Ahlen bei voller Hütte mit einigen Spielern, die das so noch nicht aus Heimspielsicht kennen, hätten auch zu einem etwas anderen Verlauf führen können.

27.12.2020 - 13:53 - frankiboy5l

Laaaaaaaaaaaangweilich !!!

27.12.2020 - 00:49 - rweharry1907

Red Lumpi
Gibt schlimmere wir der vom Zoo.
Bin auch immer Agro wenn ich anti RWE lese. Hoffe wir können bald mal mal zusammen Stauder im Stadion saufen

27.12.2020 - 00:42 - rweharry1907

Hi am Zoo
Wer austeilt muss auch einstecken können.
Ruhrpott Gesetz. Kannst Du nicht wissen.
Alles gut. Ihr steigt nicht ab. Aber gönne uns den Aufstieg. Du bist kein schlechter Mensch weil Du WSV Fan bist. Foppen und Hassgesänge. Ja. Aber sich prügeln. Nein.
Am Zoo wünsche Dir Deiner Familie und Deinem Verein nur das Beste.

26.12.2020 - 23:35 - IchDankeSie1907

Der "am Zoo" ist gar nicht so übel. Er mag uns nicht, und zwar so wie man einen anderen Fußballverein (Rivalen) nicht mag. Also was solls. Außerdem ist er uns dankbar, weil wir Ddorf rausgeschmissen haben. Ich mag den WSV auch nicht. Also ist doch in Ordnung. Deswegen fährt in Wuppertal auch die Schwebebahn nicht wieder.
Appropo Schwebebahn, hätten der Architekt den Bauplan damals richtig rum gehalten, hätten die in Wuppertal eine U-Bahn. Aber selbst das hat nicht geklappt.

26.12.2020 - 23:23 - rotweissmarkus

Pokaltradition--------https://www.youtube.com/watch?v=ZAjIGkkwCLE

26.12.2020 - 23:10 - IchDankeSie1907

Wir steigen ja sogar direkt auf, wenn ich es richtig gelesen habe. Es ist der DFB, man weiß es deswegen nicht genau. Aber auf der deren Seite stand:
"Warum haben Südwest und West jeweils einen direkten Aufsteiger, während Nord, Nordost und Bayern zwei Aufsteiger unter sich ermitteln müssen?"

Ich habe diese wichtige Nachricht wahrsheinlich einfach nur nicht mitbekommen hier im Reviersport, weil wahrscheinlich die Erfolgsmeldungen zu unserem RWE sich wieder mal überschlugen. :-)

26.12.2020 - 21:51 - Bombi

Hey liebe Leute erstens gönne Ich bder RWE denn Aufstieg in die Dritte Liga mit dem Stadion und vorallem die Fans habt ihr es verdient zweitens bin ich aus Wuppertal und wir sind jetzt schuldenfrei und werden garantiert nicht absteigen und uns nächste saison so verstärken das auch mit dem wsv wieder zu rechen sein wird,und mal ganz ehrlich es waren doch immer schöne derbys mit guter srtimmung wo sogar die Gewalt erheblich zurückgegangen ist und liebe essner ich habe sogar noch eure ente spielen sehen seid einfach fair miteinander ......und wie gesagt steigt auf vielleicht kommen wir ja mal hinterher:-))))

26.12.2020 - 21:51 - Red-lumpi

Dieser Kommentar wurde entfernt.

26.12.2020 - 21:18 - Du schöner RWE

Titz zu entlassen war die wichtigste, schwierigste und eine sehr mutige Entscheidung. Warum, weil wir RWE-Fans dazu neigen auf der einen Seite Verantwortliche sofort zu vergöttern und durch die viele Enttäuschungen andere vorschnell zu kritisieren. Die Wahrheit liegt wie so oft in der Mitte.

26.12.2020 - 21:17 - Kalle K

wie man in den Wald hineinruft...
Dann lass doch so Kommentare wie um 18:31 Uhr in Zukunft sein, am Zoo...

26.12.2020 - 21:07 - am Zoo

Dieser Kommentar wurde entfernt.

26.12.2020 - 20:52 - Red-lumpi

Im Zoo
Ich wünsche dem WSV nächstes Jahr alles gute in der Oberliga. Der ETB und Kray freuen sich schon auf euch....:-)))

Beitrag wurde gemeldet

26.12.2020 - 18:31 - am Zoo

Weihrauch und Myrrhe für RWE...... ein epischer Volltreffer :-)

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26.12.2020 - 18:11 - Außenverteidiger

Ein epischer Volltreffer. So erwartet man die Führer des Vereins. Das Wechselspiel zwischen Vereinsführung, Angestellte, Sponsoren und Fans ist elementar. Bin super zufrieden und ich kann nur für mich schreiben, als Fan bzw leidenschaftlicher RWE Fanatiker, der seit seiner Kindheit dabei ist, muss man einfach mal Zeichen setzen. Spieler können ruhig wissen, wie wichtig der RWE in unserem Fußballuniversum ist. Ohne den RWE würden wir eine Sportart und Hobby verlieren. Es gibt keinen anderen Verein, der an RWE herankommt. Alles, was mit Fußball zu tun hat, basiert auf RWE. Wie die Sonne, für Leben sorgt. Adiole wird nicht umsonst vor jedem Spiel geschmettert. Genauso wie der Opa Luscheskowski. Die Texte sind purer ernst und absolut humorfrei. Da gibt's auch keine Interpretation.

Volle Zustimmung zum Erfolg. Meine textliche Grundinterpretation: Egal ob ethisch oder unethisch. Alle Mittel müssen für die drei Punkte wöchentlich maximiert werden. Nur der Sieg zählt.

Zur Kritik anne Profis. Die Vereinsführung kann natürlich nicht so schreiben, wie wir. Wenn die Spieler für den letzten Euro einen Berater und totales Profitum einführen, erfolgt anhand dieser Handlungen eine Bewertung.

Dieser Beitrag wurde von der Redaktion überprüft und nicht als Verstoß eingestuft.

26.12.2020 - 18:01 - Bacardicola

Also Titz zu entlassen, und einen neuen Trainer zu holen, war für mich überhaupt kein Risiko.
Weil das teils total unnötige rotieren, und spielen mit fliegenden Torwart, eh nicht gut gegangen wäre.

26.12.2020 - 17:32 - boh

Ist Rot-Weiss Essen eigentlich das neue Viktoria Köln der Regionalliga West?
Was sagen Sie den Leuten, die der Meinung sind, dass RWE mit solch einem Kader aufsteigen muss?
Haben Sie von solch einer Hinrunde geträumt? ...

... schade, dass man hier solche Fragen stellt.
Wäre echt spannend gewesen, was wirklich relevantes von diesen beiden Hochkarätern ( aus essener Sicht) zu erfahren.

Auf jeden Fall: wirklich tolle professionelle Arbeit von den beiden.
Hut ab, danke, und guten Rutsch

26.12.2020 - 17:18 - Herner

Brückenschänke ,am Anfang wurde hier geschrieben :das der CN nur ein Dorftrainer wäre.

26.12.2020 - 17:14 - Brückenschänke

"Jörn Nowak, nach dem Sie im Sommer 2019 sozusagen zu ihrem RWE-Start Karsten Neitzel entließen und Christian Titz verpflichteten, sich später von Titz trennten, haben Sie nun den Druck gespürt, erfolgreich sein zu müssen?
Nein, überhaupt nicht. Weder intern noch extern. Es geht aber auch nicht um mich, sondern ausschließlich um Rot-Weiss Essen."
Und gerade deshalb war es schon ein Hammer, wenn man in dieser kurzen Zeit als neuer Sportchef 2 Trainer feuert und einen dritten verpflichtet. Ich will in diesem Zusammenhang nicht von der letzten Patrone reden aber es war für Nowak schon ein Risiko, erneut einen weiteren Trainer zu engagieren. Gott sei Dank hat Nowak jetzt mit Christian Neidhard wohl den absolut richtigen Trainer für unseren RWE gefunden! Und deshalb freue ich mich auf die Rückrunde mit dem längst fälligen Aufstieg.