Regionalliga

RWE: U19-Talent rückt zu den Profis auf

25. Februar 2021, 11:48 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Rot-Weiss Essen hat den ersten Transfer für die neue Saison quasi getätigt. Ein Talent aus der eigenen U19 wird in die erste Mannschaft hochgezogen. 

Die erste Personalie für den Sommer hat Rot-Weiss Essen bereits bekanntgegeben. Während die Regionalliga-Mannschaft um den Aufstieg in die 3. Liga kämpft, arbeiten Trainer Christian Neidhart und der Sportdirektor Jörn Nowak hinter den Kulissen bereits an der Zukunft des Traditionsvereins. 

Erste Entscheidung: Der zentrale Mittelfeldspieler Nils Kaiser wird in die erste Mannschaft befördert. Aktuell spielt er in der U19 von RWE in der Junioren-Bundesliga, die aufgrund der Corona-Pandemie pausieren muss. Daher kam er nach seinem Wechsel aus Meerbusch nach Essen erst auf drei Einsätze bei RWE. Der 19-Jährige trainiert bereits immer wieder mal bei den Profis mit, ab Sommer ist er ein vollständiger Teil der ersten Mannschaft. 

„Nils bringt für sein Alter schon einige spannende Fähigkeiten mit. Durch die tägliche Arbeit wollen wir ihn weiter an den Seniorenfußball heranführen. Es freut uns, dass mit Nils ein Spieler den Sprung aus der eigenen A-Jugend an die Hafenstraße geschafft hat. Wir werden gemeinsam daran arbeiten, dass ihm in der Zukunft weitere Spieler folgen
werden“, betont Nowak.

Auch Neidhart ist voll des Lobes über das Talent: „Nils hat schon einige Trainingseinheiten bei uns hinter sich und kam auch schon in einem Pflichtspiel zum Einsatz. Dort hat er seine Sache gut gemacht, diesen Vertrag hat er sich verdient. Wir freuen uns, ihn auf seinem Weg weiter zu begleiten und glauben an sein Potential."


Kaiser selber betont nach der Beförderung: "In den Trainingseinheiten habe ich schon gemerkt, wie hoch die Qualität hier ist und konnte daher schon einiges lernen. Ich glaube, dass RWE der richtige erste Schritt im Seniorenbereich für mich ist und freue mich, ab Sommer offiziell Teil des Teams zu sein."

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26.02.2021 - 18:45 - ata1907

Harte Worte.

Der Kaiser ist tot, es lebe der Kaiser!

26.02.2021 - 10:56 - Außenverteidiger

Ein Kaiser für Essen? Wäre eine ethisch suabere Sache. Neben unseren Vereinsliedern, allen erlaubten Strophen unserer übergeilen Nationalhymne, dürfte die Kaiserhymne am Großkampftag erschallen. Die Nachbarn wird's freuen. Ob Landsleute oder Bürger aus der Türkei. Die damalige Verbundenheit ist bei vielen noch in einer romantischen Erinnerung. Nicht umsonst wurden einige preußische Ingenieure zum Pascha erkannt.

Eigenes Spielermaterial aus der Jugend, in wertvolle Angestellte zu schmieden, ist eine tolle Aufgabe. Voller Ehre und Ruhm. Allerdings muss der Jungspieler bereit sein, einen etablierten Spieler in die Wertlosigkeit zu spielen. Hier handelt es sich um stahlharte Konkurrenz.
Der Konkurrenzkampf sorgt für tolle Blüten. Er will richtigerweise von etablierten Spielern lernen, um sie anschließend in die drohende Arbeitslosigkeit zu schicken. So muss es sein. Erlerntes gegen den Konkurrenten anwenden ist eine Transformation zur Bildung. Möge der Bessere/Stärkere gewinnen. Nur so entwickelt sich der Verein weiter.

Was die 68er sind, hat Anton letztens schön beschrieben. Es geht mehr um eine Mentalität Richtung Lutschertum. Weniger um das Geburtsjahr, schließlich kann jeder Charakter zu einem 68er verkommen. Ein Merkmal dieser Typen, sie schmücken sich mit fremden Federn und behaupten für subjektiv positive Dinge einzustehen... Ein fataler Denkfehler und geisteskranke Propaganda.

Bei dem Gedanken über die Abschaffung der Juniorenbundesliga sehen wir dieses widerliche Verhalten. Wie kann man den Wettbewerb abschaffen wollen? Nur weil echte Typen unerwünscht sind? Die Selektion der Besten ist ein heroisches, maskulines und menschliches System im Leistungssport. Wir brauchen starkes Spielermaterial und wer in der Jugend aus dem Kader fliegt, schadet später nicht dem Verein. Als Fan möchte man in Profis investieren und nicht in toxisches Spielermaterial. Abartige Gedankengänge des DFB dürfen sich im Sinne der Menschlichkeit nicht durchsetzen.
Wer für den Profisport nutzlos ist, kann in anderen Bereichen einen wertvollen Beitrag in unsere Nation leisten. Wir brauchen in vielen Bereichen Arbeiter, die sich gegen die Wettbewerber durchsetzen und unser überlegenes Sozialsystem durchzupowern. Kämpfen und Siegen ist die gesellschaftliche Devise. Glück Auf

26.02.2021 - 00:25 - Labernich

War da nicht was, nächste Saison zu wenige unter 23 Jahre bei Rot Weiss? Hoffentlich wird der Junge nicht nur dafür gebrauch und versauert auf der Bank.

25.02.2021 - 21:04 - Pimmel07

Serm, als 1964 geborener Alt-68, wie auch immer man das definieren möchte, stimme ich Dir zu. Die Vorstellung, ohne Leistungsbezug in eine reine Leistungsgesellschaft wie im Sport zu kommen, will mir nicht in den Kopf. Aber ich hab davon nur eine vage Ahnung, aber immerhin das und auch gleich eine Meinung.

Das sind die Richtigen: keine Ahnung, aber eine Meinung. Jetzt gehör ich auch mal dazu.

Nils Kaiser, viel Erfolg!

Da fällt mir ein: Ist Schlüsselburg eigentlich noch im Team? Kriegt leider auch nicht so recht eine Chance, bei all den guten Spielern im Mittelfeld. Eigentlich schade.

Morgen drei Punkte!

25.02.2021 - 20:25 - RWE-Serm

Ich zitiere schon mal vorab,
typischer 68`er Murks. ;-)

25.02.2021 - 20:22 - RWE-Serm

Toll, wenn die Ausbildung in unserem NLZ Früchte trägt.
Herzlichen Glückwunsch zum Vertragsabschluss.
Ich befürchte nur, dass die angedachten Reformen durch
den DFB, zukünftig die Jugendbundesliga abzuschaffen,
nicht nur unserem RWE sondern dem gesamten Fußball schaden wird.

25.02.2021 - 18:25 - faser1966

Jetzt haben wir unseren eigenen Kaiser. Spricht für unser Nachwuchs-Zentrum, sehr gut.
Hallo Herr Kaiser!!!!!

25.02.2021 - 16:51 - Superlöwe

Wirklich ein gutes Zeichen für den Nachwuchs. Es lohnt sich Gas zu geben!

25.02.2021 - 14:42 - MonteVesko

Freue mich, das ein Talent es geschafft hat, ist auch ein Zeichen für seine Mitspieler. Hoffe er versauert nicht auf der Bank, bin mal gespannt!! Viel Glück und Erfolg Nils ! Spiel unbekümmert auf, lerne und setze es um