Rot-Weiss Essen tritt am Freitag um 19.30 Uhr (live im RS-Ticker) beim Bonner SC an. Mit dabei ist auch Enzo Wirtz - Essens bester Torjäger.

Bester Essener Torschütze

RWE-Trainer will von Wirtz mehr sehen

22. Februar 2019, 11:47 Uhr

Foto: Michael Gohl

Rot-Weiss Essen tritt am Freitag um 19.30 Uhr (live im RS-Ticker) beim Bonner SC an. Mit dabei ist auch Enzo Wirtz - Essens bester Torjäger.

Wirtz ist mit sieben Treffern in 21 Regionalliga-Spielen in dieser Saison der erfolgreichste RWE-Torschütze. Da er nur sieben der 21 Spiele von Beginn an bestritt, kann seine Torquote umso positiver bewertet werden. "Die Quote spricht für ihn. Enzo weiß aber auch, dass er noch einiges besser machen muss", betont Trainer Karsten Neitzel.

Denn obwohl der ehemalige Wuppertaler ordentliche Zahlen vorzuweisen hat und mit einem Treffer gegen Herkenrath auch gut ins Jahr 2019 startete, lassen seine bisherigen Leistungen - abgesehen von den Toren - doch etwas zu Wünschen übrig. Wirtz wirkt teils unglücklich in seinen Aktionen. "Ich sehe das ähnlich. Die Quote ist gut, aber die Leistungen sind durchschnittlich. Enzo hat noch viel Luft nach oben. Wir sind aber glücklich, solch einen Mann in unseren Reihen zu haben", sagt RWE-Trainer Neitzel.


RWE-Trainer Neitzel könnte ein Luxusproblem bekommen

Der 23-Jährige erfüllte sich über die Stationen 1. FC Mönchengladbach und FC Wegberg-Beeck den Profitraum. Denn nach dem Wechsel von Wegberg-Beeck zum Wuppertaler SV und im vergangenen Sommer zu Rot-Weiss Essen lebt Wirtz nur noch vom Fußball. Wie sehr er das Profi-Dasein zu schätzen weiß, sieht man meistens bei seinem Torjubel. "Wie Enzo jubelt, ist schon auffällig. Er genießt es förmlich ein Tor geschossen zu haben. Das ist alles andere als selbstverständlich. Ich finde das toll, wie sich der Junge über seine Treffer freut. Jetzt muss er noch an den beständigen Leistungen und seinen Schwächen arbeiten", sagt Neitzel.

Aktuell ist Wirtz Stammspieler. Mit Wirtz, Max Wegner und Marcel Platzek, später noch Kevin Freiberger, wenn beide nach ihren Verletzungen zurückkommen, könnte Neitzel in der Offensive schnell ein Luxusproblem erhalten. Aber eines ist klar: Die Torquote spricht für den gebürtigen Mönchengladbacher Enzo Wirtz.

Autor: Krystian Wozniak

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22.02.2019 - 19:01 - RWERBI

"Ich sehe das ähnlich. Die Quote ist gut, aber die Leistungen sind durchschnittlich. Enzo hat noch viel Luft nach oben. Wir sind aber glücklich, solch einen Mann in unseren Reihen zu haben", sagt RWE-Trainer Neitzel.

Das kommt davon, wenn man ihn als Außenstürmer einsetzt. Könnte es auch am falschen Spielkonzept von Ihnen liegen Herr Neitzel?

22.02.2019 - 18:02 - verleihnix

Bevor ich einen Wirtz öffentlich "bespreche" müssten Neitzel eigentlich 10 andere Spieler einfallen, die so eine öffentliche Ansage gebrauchen könnten!!

22.02.2019 - 13:33 - RWE SG

Der Übungsleiter will mehr von Wirtz sehen.

Und die Fans:

Die wollen mehr von der Mannschaft inkl. Übungsleiter sehen.

Keiner hat mehr Bock auf Ananas-Spiele wenn der Spekulatiusverkauf im September beim Discounter startet.
Es muss jetzt schnell etwas passieren sonst sind die vermutlich immer geringer werdenden Zuschauerzahlen ein eindeutiges Indiz für den stetigen Niedergang des Traditionsvereines von der Hafenstrasse.

22.02.2019 - 13:21 - Julius.Oppermann

RWE will ganz bewusst "hässlich" spielen, aber drei Punkte kassieren. Das ist besser als "schön" spielen und verlieren. Das ist so ähnlich wie bei Lottogewinnern, die ebenfalls "hässlich" tippen und Millionen gewinnen. Andere Lottspieler spielen immer schön und gewinnen nie was.
RWE dürfte in dieser Saison der größte Rivale von Viktoria Köln sein und vermutlich sogarnoch aufsteigen, weil man "hässlich" spielt.

22.02.2019 - 13:10 - Brückenschänke

Und zack: Der nächste lupenreine wozi

22.02.2019 - 12:54 - faser1966

Ich will vom Mittelfeld mehr sehen. Das sollte er mal sagen. Wie sollen unsere Jungs vorne Tore schießen, wenn von den Flachzangen kein vernünftiger Ball kommt.
Hätten wir einen vernünftigen 10ner, würden wir Tore am Fließband schießen.
In diesem Sinne, Herr Neitzel, nur der RWE.