U19

RWE-Trainer Apfeld: „Wir müssen uns noch deutlich steigern“

Leon Koch
02. September 2019, 08:51 Uhr

Foto: Tillmann

Nach dem Abstieg aus der U19-Bundesliga-West geht es für Rot-Weiss Essen in der Niederrheinliga um den direkten Wiederaufstieg. Was die Essener in der neuen Liga erwartet, sah man schon im ersten Spiel gegen den VfB Homberg. Doch auch beim eigenen Spiel gibt es noch Verbesserungspotential.

Als haushoher Favorit starteten die Jungs von Rot-Weiss Essen die Mission Wiederaufstieg gegen den VfB Homberg. Dabei fiel früh auf, was auf die Essener in dieser Spielzeit wohl häufiger zukommen wird: Ein tief stehender Gegner, der über Konter und lange Bälle die Abwehr der Apfeld-Elf überspielen, dabei aber möglichst wenig Risiko gehen möchte.

Aufgrund der kompakten Defensive des Absteigers gelang das dem VfB Homberg nur vereinzelt, zeigte aber ein Problem der Essener deutlich auf. Mit dem Ball am Fuß wussten die Spieler oft nichts anzufangen. Sie bissen sich gegen zehn Gegenspieler in der gegnerischen Hälfte die Zähne aus. Zwar suchte die Mannschaft spielerische Lösungen, blieb dabei aber meist zu hektisch und ohne Plan.

Das sah auch RWE-Cheftrainer Apfeld und war sich bewusst, dass noch ein weiter Weg vor seiner Mannschaft liegt. „Natürlich sind es viele Punkte, die wir ansprechen und wo wir uns verbessern müssen, aber wir wollten mit einem Sieg starten und sind mit einem Sieg gestartet“, bilanzierte der Übungsleiter und fuhr fort „Es war okay, wir machen einen Haken hinter, aber wir müssen uns sicherlich noch deutlich steigern in den nächsten Wochen.“

Angesprochen auf die äußerst defensive Ausrichtung des Gegners wollte Apfeld nicht pauschal von ähnlichen Herangehensweisen der kommenden Gegner ausgehen, er sagte jedoch: „Es kann natürlich sein, dass einige Mannschaften es genauso angehen werden, das kommt darauf an, mit welchem Plan unser Gegner in das Spiel geht. Ein Stück weit drängen wir unseren Gegenüber durch unsere Spielweise in eine solche Rolle.“ Genau da müsse man ansetzen und spielerische Lösungen für die engen Räume um den Strafraum finden, fügte Apfeld an.

Als fußballerisch meist stärkere Mannschaft erwarten die Essener überwiegend harter Nüsse in der Niederrheinliga. Dabei trifft man mit dem SC Kapellen-Erft und der SG Unterrath in den kommenden zwei Partien auf ebenfalls eher defensiv ausgerichtete Teams, wo Cheftrainer Apfeld in der Praxis testen kann, in wieweit seine Mannschaft sich Lösungen erarbeiten und am Ende auch über das Passspiel umsetzen kann.

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