RL West

RWE seit über acht Monaten ungeschlagen - Defensive ist der Trumpf

Fabrice Nühlen
25. Oktober 2020, 10:57 Uhr
Verteidiger Marco Kehl-Gomez (r.) kann auch Tore schießen. Foto: Thorsten Tillmann

Verteidiger Marco Kehl-Gomez (r.) kann auch Tore schießen. Foto: Thorsten Tillmann

Fußball-Regionalligist Rot-Weiss Essen steht aktuell auf dem ersten Tabellenplatz der Regionalliga West und strotzt vor Selbstvertrauen. Dabei weiß vor allem die Defensive zu überzeugen.

Rot-Weiss Essen ist in einer starken Verfassung. Seit über acht Monaten hat der Traditionsverein keine Niederlage mehr kassiert. Durch den 3:0-Derbysieg gegen Rot-Weiß Oberhausen konnte Essen die Tabellenspitze in der Regionalliga West erklimmen. Die bislang letzte Liga-Pleite kassierte RWE am 113. Vereinsgeburtstag (01. Februar) gegen den amtierenden Meister SV Rödinghausen (0:2).

RWE-Defensive ist der Trumpf

Auch die Bilanz von Trainer Christian Neidhart seit seinem Amtsantritt kann sich sehen lassen: zwölf Pflichtspiele, neun Siege und drei Unentschieden. Ein Punkteschnitt von 2,50. Die Basis des Erfolgs ist weiterhin die stabile Defensive. In den vergangenen sechs Partien kassierte die Neidhart-Elf nur ein Gegentor – beim 1:1-Remis in Fortuna Köln. Insgesamt musste RWE-Keeper Daniel Davari in neun Liga-Spielen nur fünf Gegentore hinnehmen. „Es ist natürlich ein beruhigendes Gefühl, dass wir defensiv so gut stehen. Wir wissen, dass wir offensiv immer die Qualität haben, um ein Tor zu erzielen“, sagte Neidhart.

Neidhart wird in Wermelskirchen rotieren

Am kommenden Mittwoch möchte RWE diese Serie fortführen, wenn das Niederrheinpokal-Spiel beim Landesligisten SV Wermelskirchen ansteht. In dieser Partie wird der Fußballlehrer rotieren und mehreren Ersatzspielern die Möglichkeit geben, sich zu empfehlen: „Wir werden sicherlich dem ein oder anderen Spieler Spielzeit geben. Es ist wichtig, dass die Jungs ruhig und geduldig bleiben. Wir haben einen großen Kader und alle Spieler sind ein Teil der Mannschaft.“

In Wermelskirchen soll dann Marcel Platzek auflaufen. Der Stürmer hat gegenüber Top-Torjäger Simon Engelmann das Nachsehen und kam in den vergangenen drei Liga-Spielen nicht zum Einsatz. „Wir hatten schon gegen RWO die Idee, Platzo für Engel einzuwechseln. Aus dem Spielverlauf hat es sich aber anders ergeben. Im Pokal kann er sich zeigen und Gas geben“, erklärte Neidhart.

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26.10.2020 - 09:11 - Gregor

Einen Dreier gibt‘s am Mittwoch zwar nicht. Ich hoffe eher auf einen Sechser. 6:0 für RWE.

25.10.2020 - 16:46 - Doc RWE

Also folgt am Mittwoch der nächste dreier in Wermelskirchen.

25.10.2020 - 16:31 - derdereuchversteht07

So schreiben halt Journalisten die eine bestimmte Arbeitsauffassung haben.
Wenn man gut da steht, rechnet man ganz einfach drei Pokalspiele mit in den Punkteschnitt hinein.
Und, wenn man in der Tabelle unten steht rechnet man sie nicht mit.
So einfach kann man sich das machen als Schreiberling.
Da der Schreiberling sie momentan dazu zählt haben wir aktuell 30 Punkte.
Von da her sollte man die Tabelle auch ändern, denn schließlich haben wir ja jetzt 10 Punkte Vorsprung auf den BVB.
Von da her danke Herr Nühlen.

25.10.2020 - 16:10 - Ronaldo

Warum es so ist, kann ich nicht sagen, aber seit gefühlten 100 Jahren sind SIEGE gegen RWO mit die Schönsten.

Der Bericht ist schon ein Zeugnis von "knallharter Recherche" verbunden mit einem sehr hohen Maß an Rechenkünsten (21 P .- 9Spiele = Schnitt 2,50) So einem "Windei" kann man auch bei der Gehaltszahlung Y für A verkaufen.

25.10.2020 - 15:49 - Überdingen

Egal alles...aber wer mal was erleben will.....raucht das Zeug von AV;)

25.10.2020 - 12:44 - JeffdS

AV .. hast Du italienische Wurzeln .. ein Verehrer des Catenaccio ..

25.10.2020 - 12:43 - MonteVesko

Lieber AV, was du in der oberen Hälft geschrieben hast, würde ich mit schwachsinn deklarieren. Das ist Stuss pur . In der unteren Hälft kann ich noch nachvollziehen. Da du zur RWE Familie gehörst, bin ich noch höflich. würde sonst was anderes schreiben. Oder ist das noch vom Siegeswahn unserer Mannschaft?

25.10.2020 - 12:28 - Außenverteidiger

Dieser Kommentar wurde entfernt.

25.10.2020 - 11:57 - Außenverteidiger

Dieser Kommentar wurde entfernt.

25.10.2020 - 11:57 - MonteVesko

Man sagt nicht umsonst, der Sturm gewinnt Spiele, die Defensive gewinnt Titel. Habe seit langer Zeit mal wieder volles Vertrauen in unsere Defensive, Heber und Hahn in der Zentrale Soitze, Grund und Plechaty aussen extrem gut nach vorne sowie der Rückwärtsbewegung. Die gesamte Mannschaft arbeitet gut gegen den Ball, Davari hat meistens nicht viel zu tun, wirkt aber sicher ,bei dem was er tut. Mit Engelmann hast du endlich einen Knippser vorne, der Sticht und mehrere Gegenspieler bindet, sodas andere nach vorne stossen können. Bei der Mannschaft spürt man den zusammenhalt, alle laufen zum Torschützen, keiner bricht aus den Gefüge aus. Die Reservisten haben das GBefühl, nicht aussen vor zu sein, sondern Teil des Ganzen. Im Moment passt alles , hoffe das es so bleibt, Neidhart wird es schon richten.

Bleibt Gesund, nur der RWE

25.10.2020 - 11:54 - RWEimRheingau

AV, alter roter Genosse, frühstücke doch erstmal in Ruhe, bevor Du weiter referierst!

25.10.2020 - 11:47 - Außenverteidiger

Gegentore sind illegal. Illegal ist immer schlecht und ganz ganz mies.

25.10.2020 - 11:39 - Ronaldo20

Wer so ein scheiß schreibt kann nicht ganz richtig im Kopf sein

25.10.2020 - 11:32 - Außenverteidiger

Wir Verteidiger sind einfach bessere Menschen. Wir lieben Grenzen, versuchen diese zu Verteidigen und kämpfen gegen jede Offensive. Stabilität ist wichtiger als ein buntes Zauberchaos. Im Rahmen eines starken Konstrukts entwickeln wir uns nur unter der Prämisse des Stabilitätserhaltes weiter. "Schauen wir mal ob alles gut geht", "Offen für Neues" usw. ist nicht unser Ding, weil wir die Fehler/Totalversagen der Künstler aus der Offensive ausbaden müssen.
Deshalb gewinnt man nur, wenn alle in einem klaren System, volles Rohr gegen den Gegner kämpfen. Wer ist der Gegner? Jeder der die knappe Ressource Siege/Erfolg, sprich drei Punkte klauen möchte.
Natürlich kann man maximal 10 % der Künstler seinen Freiraum lassen. Allerdings nur, wenn sie andere nicht belabern oder im Sinne des Sieges agieren.